
Die Premiere des mit Spannung erwarteten Science-Fiction-Mecha-Animes „ I’m the Evil Lord of an Intergalactic Empire“ war ursprünglich für April 2025 geplant. Zur Freude der Fans gab das Produktionsstudio unerwartet bekannt, dass die ersten vier Folgen vorzeitig veröffentlicht werden. Die ersten beiden Folgen werden am 25. März 2025 verfügbar sein.
Diese fesselnde Serie folgt Liam, einem Mann, der in seinem früheren Leben betrogen und mit Schulden belastet wurde. Nach seinem Tod wird er in eine einflussreiche Adelsfamilie reinkarniert und begibt sich auf die Suche nach einem furchterregenden Tyrannen. Seine eigennützigen Ambitionen führen jedoch zu unerwartetem Wohlstand und einer treuen Anhängerschaft unter seinen Untertanen.
Mit fesselnden politischen Intrigen, spannenden Schlachten und unfreiwilligem Heldentum bietet „I’m the Evil Lord of an Intergalactic Empire“ eine erfrischende Perspektive auf den Archetyp des schurkischen Protagonisten.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel enthält Spoiler zum Anime „ I’m the Evil Lord of an Intergalactic Empire“.
Folge 1: Liam Seras Rachefeldzug

Die erste Folge mit dem Titel „Revenge“ beginnt mit einer explosiven Weltraumschlacht, in der sich zwei Fraktionen ein erbittertes Gefecht mit hochmodernen Mecha-Schlachtschiffen liefern. Als eine Fraktion die Oberhand gewinnt, setzt die unterlegene Seite ihre Geheimwaffe ein: einen beeindruckenden mobilen Ritter namens Black Titan.
Der feindliche Kommandant erkennt die unmittelbare Bedrohung und befiehlt einen konzentrierten Angriff auf Black Titan. Als Reaktion darauf demonstriert der mobile Ritter seine überlegenen Fähigkeiten und dezimiert die gegnerische Flotte in Sekundenschnelle.
Als sich das Chaos legt, stellt sich heraus, dass der Pilot von Black Titan niemand anderes als Liam Sera, der Protagonist der Serie, ist. Arrogant verspottet er die besiegten Gegner, betont selbstbewusst ihre Schwächen und verspricht, beim nächsten Mal stärker zu sein.

Amagi, einer von Liams treuesten Helfern, lobt ihn für ihre erfolgreiche Operation. Liam würdigt ihre Bemühungen und drückt seine Wertschätzung für Amagis strategische Erkenntnisse aus, die entscheidend zum Erreichen ihrer Ziele beigetragen haben. Er deutet an, dass er nun bereit ist, die Folgen ihres Handelns zu beobachten.
Auf Liams Befehl weist Amagi die Flotte an, mit Kampfgeschwindigkeit Stufe drei vorzurücken und den Feind anzugreifen, sobald er in Reichweite ist. Gleichzeitig bereitet sich Christiana, eine erfahrene Pilotin, auf den Kampf vor und holt taktischen Rat bei Amagi ein. Dank ihrer analytischen Fähigkeiten ersinnt Amagi rasch eine dimensionsübergreifende Abkürzung für Christiana, die ihr eine schnelle Ankunft auf dem Schlachtfeld ermöglicht.
Mit einer Demonstration von Koordination und Geschick meistert Christiana den Umweg und schließt sich Liam an, der den Angriff anführt. Amagi weist die Flotte an, ihre Kanonen auf die feindlichen Schlachtschiffe abzufeuern, was zu Chaos und Pyrotechnik auf dem gesamten Schlachtfeld führt.

Mitten im Chaos erhält Liam einen begeisterten Anruf von Carlin Nias, die sich aufgeregt nach den Fähigkeiten des Schlachtschiffs der Siebten Fabrik erkundigt. Liam weist sie jedoch abweisend für die Unterbrechung zurecht und erinnert sie daran, dass sie sich derzeit im Kampf befinden.
Als Verstärkung eintrifft, stürmen mobilere Ritter ins Gefecht und sorgen für die Vernichtung des Feindes, während Liam beobachtet, wie seine Truppen die Gegner mühelos überwältigen. Voller Selbstvertrauen verkündet er, dass sich seine Gegner vor ihm verneigen sollen, und ernennt sich selbst zum bösen Lord Liam. Dieser Konflikt markiert den Beginn seines Rachefeldzugs.

Dieser entscheidende Moment geht in eine ergreifende Rückblende auf Liams früheres Leben über. In seinem früheren Leben schuftete er als Angestellter und ertrug ein turbulentes Arbeitsumfeld, geprägt von einem tyrannischen Chef und undankbaren Kollegen. Trotz dieser Herausforderungen spendete ihm die Liebe seiner Familie Trost.
Liam war mit Mika verheiratet, und sie hatten eine Tochter namens Kanami. Als Mika Kanamis Wunsch nach einem Hund erwähnt, beklagt Liam ihre finanziellen Engpässe. Trotz seiner Hoffnung, für zukünftiges Glück Entbehrungen zu ertragen, begann sein Leben bergab zu gehen.

Eines schicksalshaften Tages begegnet er Mika mit einem anderen Mann in einem Café. Nachdem er erfahren hat, dass sie Kanami zu ihren Sportaktivitäten mitnimmt, wächst Liams Misstrauen, als er Mika später zur Rede stellt. Sie erfindet eine Geschichte und behauptet, alles sei reibungslos verlaufen.
Tage später kommt er wieder an dem Café vorbei und ist noch erschütterter, als er Mika dieses Mal mit demselben Mann und Kanami sieht, die ihn liebevoll „Papa“ nennt. Seine Welt zerbricht in Stücke.
Während Liam mit diesem Verrat ringt, erhält er einen herzzerreißenden Anruf von Mika, die ihm mitteilt, dass Kanami einen Unfall hatte. Auf dem Weg ins Krankenhaus erfährt er eine lebensverändernde Wahrheit: Er ist nicht Kanamis leiblicher Vater.
Bei einer späteren Begegnung mit Mika offenbart sie kalt, dass ihre Ehe miserabel war und gibt Liam die Schuld für die Vernachlässigung im letzten Jahrzehnt. Ohne Reue verlässt sie Kanami und trennt damit effektiv ihre familiären Bindungen.
Als ob sich seine Situation nicht noch weiter verschlechtern könnte, wird Liam bald fälschlicherweise der Veruntreuung von Firmengeldern beschuldigt. Sein Chef entlässt ihn und verschafft Mika damit die nötige Verhandlungsmacht, um die Scheidung abzuschließen und gleichzeitig das alleinige Sorgerecht für Kanami zu erhalten. Angesichts unüberwindlicher Schulden stimmt er widerwillig einem Vergleich zu und muss arbeiten, um über die Runden zu kommen.
Mit der Zeit verschlechtert sich sein Gesundheitszustand, was zu Bluthustenanfällen führt, doch ihm fehlen die Mittel zur Behandlung. Isoliert und niedergeschlagen erlebt er einen bizarren Traum, der ihm die Wahrheit enthüllt: Mikas Geliebte ist sein ehemaliger Chef, genau derjenige, der ihm Unrecht getan hat.
Während er versucht, sein Unglück zu begreifen, erscheint ein mysteriöser Fremder, der Liams Gefühle des Verrats bestätigt und gleichzeitig Interesse an seiner Zukunft zeigt. Diese rätselhafte Gestalt verkündet, dass diejenigen, die Liam Unrecht getan haben, zur Rechenschaft gezogen werden sollten.
Liam folgt diesem Ruf, spottet über das Konzept des Guten und schwört, dass er, wenn er eine zweite Chance bekommt, nicht zögern wird, den Weg des Bösen zu wählen.
Die Schlussmomente: Liams Wiedergeburt in einer neuen Welt

In einer entscheidenden Wendung bietet der Fremde Liam die Möglichkeit der Reinkarnation und stellt ihm verschiedene Welten zur Auswahl. Entschlossen wählt Liam ein Reich mit fortschrittlicher Technologie und Magie, das von einer Hierarchie von Adligen regiert wird. Der Fremde versichert ihm, dass er in eine mächtige Familie wiedergeboren wird, genauer gesagt in einen Grafen, der seinen eigenen Planeten regiert.
Dies markiert einen entscheidenden Moment für Liam: Er schwört, auf Freundlichkeit zu verzichten. Er wird sein Wohlergehen nicht länger für das Glück anderer opfern, ungeachtet der Konsequenzen. Diese kraftvolle Erklärung gibt den Ton für seine Verwandlung und die sich entfaltende Rachegeschichte an.
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