Gericht genehmigt die einstweilige Verfügung von ADOR zur Einschränkung der Soloaktivitäten von NJZ vor dem ComplexCon-Auftritt: Erläuterung der Auswirkungen

Gericht genehmigt die einstweilige Verfügung von ADOR zur Einschränkung der Soloaktivitäten von NJZ vor dem ComplexCon-Auftritt: Erläuterung der Auswirkungen

Am 21. März 2025 berichtete News 1, dass das Bezirksgericht Seoul zugunsten von ADOR entschieden hatte und NJZ (früher bekannt als NewJeans) damit faktisch von unabhängigen Aktivitäten abhielt. Das Gericht gab ADORs Antrag auf eine einstweilige Verfügung statt und untersagte der Gruppe den Abschluss von Werbeverträgen oder die Teilnahme an Unterhaltungsaktivitäten ohne vorherige Zustimmung von ADOR.

Dieses Urteil löst den anhaltenden Streit um die Exklusivverträge zwar nicht endgültig, verpflichtet die NJZ aber, die Anweisungen von ADOR einzuhalten, bis ein neues Urteil die Rechtmäßigkeit des Vertrags klärt.Wichtig ist, dass diese einstweilige Verfügung vorübergehend ist; die NJZ hat das Recht, innerhalb einer Woche gegen die Entscheidung Berufung einzulegen, was die einstweilige Verfügung möglicherweise aufheben könnte. Solange die einstweilige Verfügung in Kraft ist, bleibt die grundsätzliche Frage der Gültigkeit des Vertrags ungeklärt.

Einer Übersetzung des Gerichtsberichts zufolge hieß es in der Entscheidung:

Adore fungiert im Rahmen eines Exklusivvertrags als Managementgesellschaft für die Mitglieder von New Jeans. Den Mitgliedern ist es untersagt, ohne vorherige Genehmigung von Ador selbstständig oder durch Dritte an Unterhaltungsaktivitäten teilzunehmen.

Das Gericht führte weiter aus:

„Es ist nicht angemessen, lediglich aufgrund der Entlassung des ehemaligen CEO Min Hee-jin davon auszugehen, dass bei der Gründung von New Jeans eine Lücke entstanden sei oder dass Ador weder die Absicht noch die Fähigkeit habe, seinen Verpflichtungen nachzukommen.“

Diese einstweilige Verfügung schränkt die Möglichkeiten der NJZ, unter ihrem neuen Namen zu operieren und Soloprojekte zu verfolgen, erheblich ein, bis weitere rechtliche Klarheit geschaffen ist. ADOR behauptete, dass die Mitglieder trotz ihrer Kündigungsansprüche weiterhin an ihre Verträge gebunden seien.

Das Gericht schloss sich der Argumentation von ADOR an und wies darauf hin, dass es nicht genügend Beweise dafür gebe, dass die Agentur ihre vertraglichen Verpflichtungen erheblich verletzt habe, so dass die Kündigung zum jetzigen Zeitpunkt unwirksam sei.

Das anhängige Gerichtsverfahren wird letztlich darüber entscheiden, ob der Austritt von NJZ aus ADOR rechtmäßig war oder ob sie verpflichtet sind, unter dem Dach der Agentur weiterzumachen. Bis zu einer Entscheidung unterliegen die Mitglieder den gerichtlichen Auflagen, die ihre bevorstehenden Auftritte, darunter einen geplanten Auftritt auf der ComplexCon in Hongkong am 23. März, erheblich beeinträchtigen können.

Der anhaltende Rechtsstreit: NJZ vs. ADOR – Was liegt vor uns?

Der Konflikt zwischen NJZ und ADOR begann im November 2024, als die Gruppe ihren Ausstieg öffentlich bekannt gab und unfaire Behandlung und mangelnde Unterstützung durch das Label bemängelte. Die Mitglieder gaben ihren neuen Namen bekannt und begannen, unabhängig zu arbeiten.

ADOR focht diese Kündigung daraufhin an und versuchte, rechtliche Schritte einzuleiten. Im Dezember reichte das Unternehmen Klage ein, um die Gültigkeit der Verträge aufrechtzuerhalten.

Im Januar beantragte ADOR eine einstweilige Verfügung, um die Mitglieder daran zu hindern, unabhängige Werbeverträge abzuschließen. Später erweiterte die Behörde den Antrag auf ein Verbot aller Unterhaltungsaktivitäten. Die Behörde argumentierte, dass die autonome Tätigkeit von NJZ die Managementrechte von ADOR beeinträchtigen würde. Letztendlich gab das Gericht ADOR Recht und festigte damit vorerst seine Kontrolle über die Gruppe.

Trotz dieser rechtlichen Hürde behält sich die NJZ die Möglichkeit vor, Berufung einzulegen. Der Ausgang des Hauptverfahrens wird entscheidend sein; entscheidet das Gericht zugunsten der NJZ, könnte diese ihre vollständige Unabhängigkeit zurückerlangen. Gewinnt ADOR hingegen, muss die NJZ möglicherweise entweder zur Agentur zurückkehren oder mit weiteren rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Der Zeitpunkt dieser einstweiligen Verfügung ist besonders kritisch, da sich die Gruppe gerade auf ihren Auftritt bei ComplexCon vorbereitete. Ihre Teilnahme ist nun gefährdet, sofern ADOR sie nicht genehmigt.

Im weiteren Verlauf des Gerichtsverfahrens bleibt die zukünftige Entwicklung der NJZ ungewiss. Ihr Streben nach Unabhängigkeit hängt vom Ausgang der Berufung und des Hauptverfahrens ab. Die Berufung wird letztlich klären, ob die Trennung von ADOR rechtmäßig war.

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