
Kürzlich kritisierte Elon Musk, Milliardär und CEO von Tesla, den Twitch-Streamer und politischen Kommentator Hasan „HasanAbi“ Piker öffentlich, indem er ihn als „Betrüger“ bezeichnete. Diese Bemerkung erfolgte als Reaktion auf einen Tweet des X-Benutzers @Grummz, der HasanAbis Werbung für Ubisofts neuesten Teil der Assassin’s Creed-Reihe mit dem Titel Assassin’s Creed Shadows hervorhob.
In seinem Werbebeitrag erwähnte HasanAbi sein aktuelles Gameplay und ermutigte seine Follower, das Spiel zu kaufen. Er schrieb:
„SPIELE @assassinscreed SHADOWS NOCH EINMAL!! HOL ES DIR JETZT ZUM SPIELEN!!! #ANZEIGE KAUFE ES HIER!!!!!!“
Elon Musk reagierte auf einen Screenshot dieses Werbebeitrags mit der Aussage:
„Hasan ist ein Betrüger“
Elon Musk kritisiert HasanAbis Werbung für Assassin’s Creed Shadows
Nach seinen ersten Kommentaren verdoppelte Musk seine Kritik und bezeichnete HasanAbi als „Verräter“.Er äußerte seine Meinung zu HasanAbis Unterstützung und behauptete, der Streamer habe aus finanziellen Gründen für ein „schreckliches Spiel“ geworben:
„‚Ausverkauf‘ wäre treffender. Objektiv betrachtet macht er nur des Geldes wegen Werbung für ein schreckliches Spiel.“
Das Spiel hat in der Gaming-Community erhebliche Debatten ausgelöst, vor allem aufgrund der Darstellung eines homosexuellen Protagonisten, der sich im feudalen Japan durchschlägt. Diese Darstellung veranlasste den Twitch-Streamer Félix „xQc“ dazu, das Spiel zu verteidigen. Er betonte, dass solche Erzählungen in den Bereich der Fantasie fallen und nicht als Respektlosigkeit gegenüber der japanischen Kultur aufgefasst werden sollten.
HasanAbi ist in der Streaming-Szene nach wie vor eine polarisierende Figur und sorgt mit seinen politischen Ansichten und Äußerungen immer wieder für Kontroversen. Anfang des Monats wurde er aufgrund aufrührerischer Äußerungen gegenüber US-Senator Rick Scott vorübergehend von Twitch gesperrt. Die Sperre wurde jedoch innerhalb von 24 Stunden wieder aufgehoben. Diese schnelle Lösung sorgte bei seinen Kollegen für Aufsehen und löste Diskussionen über eine vermeintliche Vorzugsbehandlung durch die Twitch-Moderation aus. Streamer-Kollege Tectone kommentierte die Situation, bezeichnete die Plattform als „ausgegoren“ und zog Vergleiche mit Maßnahmen gegen weniger bekannte Streamer.
Ausführlichere Einblicke in den laufenden Diskurs rund um HasanAbi und die jüngsten Ereignisse, an denen wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und die Spielebranche beteiligt waren, erhalten Sie im vollständigen Artikel hier.
Schreibe einen Kommentar ▼