
Kürzlich kursierte auf X ein seltsames Gerücht, Elon Musk habe ein Gebäude der US-Steuerbehörde (IRS) als Tesla-Händler getarnt, um Vandalismus zu provozieren. Diese Spekulation entstand im Zuge einer Reihe von Angriffen auf Tesla-Filialen in den USA. Diese stehen im Zusammenhang mit Musks umstrittener Ernennung zum Leiter des Department of Government Efficiency (DOGE), dessen Ziel die Senkung der Bundesausgaben ist.
Das Gerücht stammte vom X-Profil @TheBabylonBee am 24. März 2024 und verbreitete sich schnell viral mit 48, 5 Millionen Aufrufen zum Zeitpunkt der Berichterstattung.
Diese Behauptung wurde jedoch schnell widerlegt, da der Account dafür berüchtigt ist, erfundene Nachrichten zu verbreiten, die in seinem Profil scherzhaft als „Fake News, denen Sie vertrauen können“ bezeichnet werden.
Das Fehlen einer Berichterstattung durch glaubwürdige Nachrichtenagenturen stützt die Annahme, dass es sich lediglich um eine Parodie handelte. Darüber hinaus reagierte Elon Musk selbst humorvoll auf das Gerücht, indem er den Beitrag mit einem lachenden Emoji retweetete.
„Tesla ist ein friedliches Unternehmen“ – Musk verurteilt Vandalismus in einem aktuellen Interview
Elon Musk, der Visionär hinter Tesla, war in letzter Zeit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, darunter erhebliche Schwankungen des Aktienkurses und anhaltender Vandalismus in den Ausstellungsräumen und Fahrzeugen des Unternehmens im ganzen Land.
In einem Interview mit dem Fox-News-Sender Hannity am 18. März äußerte sich Musk schockiert über die zunehmende Gewalt und Feindseligkeit gegenüber Tesla, insbesondere von Seiten seiner Wahrnehmung nach linker Gruppen. Er erklärte: „Es war ein ziemlicher Schock, dieses Ausmaß an Hass und Gewalt zu sehen.“
„Tesla ist ein friedliches Unternehmen. Wir haben nie etwas Schädliches getan“, beteuerte Musk.
Im selben Interview behauptete Musk, die Demokraten stünden hinter der jüngsten Zunahme von Vandalismus gegen Tesla. Er kommentierte:
„Ich habe immer gedacht, die Linke, also die Demokraten, seien die Partei des Mitgefühls, der Fürsorge, und doch brennen sie Autos nieder, werfen Brandbomben auf Autohäuser, schießen auf Autohäuser und zerstören Teslas.“
Musk behauptete, die Angriffe seien Teil einer koordinierten Aktion gegen ihn und deutete an, dass es sich bei diesen Vorfällen um Vergeltungsmaßnahmen für seine Maßnahmen zur Bekämpfung staatlicher Verschwendung handele. Er verwies dabei auf die Entlassung zahlreicher Bundesangestellter, nachdem ihnen der ehemalige Präsident Donald Trump die Leitung von DOGE übertragen hatte.
„Ich meine, ich weiß nicht, wer das finanziert und wer es koordiniert? Denn das ist verrückt. So etwas habe ich noch nie erlebt. Sie wollen mich im Grunde umbringen, weil ich ihren Betrug stoppe, und sie wollen Tesla schaden, weil wir die schreckliche Verschwendung und Korruption in der Regierung stoppen“, erklärte Musk.
Als Reaktion auf den Vandalismus bezeichneten sowohl Trump als auch das Justizministerium die Angriffe auf Tesla als „Inlandsterrorismus“.US-Justizministerin Pam Bondi gab am 20. März eine Erklärung heraus, in der sie warnte, dass den Tätern schwere Strafen drohen könnten, darunter Gefängnisstrafen von bis zu 20 Jahren.
Der Vandalismus gegen Tesla geht über die Ausstellungsräume hinaus und betrifft auch Fahrzeuge und Ladestationen. Im Februar 2024 wurde Lucy Grace Nelson verhaftet, weil sie angeblich Molotowcocktails für einen Angriff auf ein Tesla-Autohaus in Colorado eingesetzt und das Gebäude mit Graffiti beschmiert hatte.
Auch der 41-jährige Adam Matthew Lansky wurde wegen eines Molotowcocktail-Angriffs auf ein Tesla-Autohaus in Salem, Oregon, angeklagt. Der 24-jährige Daniel Clarke-Pounder wurde wegen Brandstiftung festgenommen, nachdem er Tesla-Ladestationen in South Carolina mit Brandsätzen angegriffen hatte.
Inmitten der Unruhen kam es zu friedlichen Demonstrationen gegen Elon Musks anhaltende Rolle in Regierungsangelegenheiten. Am 10. März kaufte Donald Trump einen roten Tesla Model S und unterstützte Musk damit öffentlich in dieser turbulenten Zeit, die von sinkenden Aktienkursen und Protesten geprägt war.
Wer sich für die aktuellen Entwicklungen interessiert, kann den vollständigen Artikel hier lesen.
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