Unglaubliche 4-minütige Action-Sequenz aus dem Film von Karl Urban und Dwayne Johnson aus dem Jahr 2005 glänzt auch 19 Jahre später noch

Unglaubliche 4-minütige Action-Sequenz aus dem Film von Karl Urban und Dwayne Johnson aus dem Jahr 2005 glänzt auch 19 Jahre später noch

Mit Blick auf das Jahr 2024 ist die Vorstellung eines rasanten Actionfilms mit Karl Urban aus „The Boys“ neben Hollywood-Superstar Dwayne „The Rock“ Johnson zweifellos aufregend. Urban hat mit karrierebestimmenden Entscheidungen, die auf seine herausragende Rolle im oft übersehenen „Dredd“ zurückgehen, stetig an Bekanntheit gewonnen. Johnson, der einst beispiellosen Erfolg an der Kinokasse hatte, hat unterdessen mit neueren Filmen wie „Black Adam“ und „Red One“ einen leichten Rückgang seiner Popularität erlebt. Seine Fähigkeit, das Publikum zu fesseln, wie er in „Vaiana“ gezeigt wurde, bestätigt jedoch seinen Status als Hauptattraktion des Kinos.

Wenn man sich die Zusammenarbeit dieser beiden Action-Ikonen vorstellt, scheint sie ein garantierter Erfolg zu sein. Ein Blick zurück fast zwei Jahrzehnte zeigt jedoch eine andere Realität: Ihr einziges gemeinsames Projekt war ein Film, der vom Publikum weitgehend vergessen wurde. Diese Zusammenarbeit führte zu einer erheblichen Enttäuschung an den Kinokassen, erreichte bei Rotten Tomatoes nur eine Zuschauerbewertung von 34 % und konnte die Produktionskosten nicht wieder einspielen.

Trotz der enttäuschenden Aufnahme ihres Projekts enthält die Videospieladaption Doom eine bemerkenswerte Szene, die Anerkennung verdient. Der Film mag zwar ein Flop gewesen sein – er war eine von Urbans ersten Hauptrollen –, aber er ebnete auch den Weg für seine möglicherweise erfolgreiche Rückkehr in das Genre, da er sich darauf vorbereitet, Johnny Cage in „Mortal Kombat 2“ zu spielen. Jetzt ist ein günstiger Moment, um „Doom“ noch einmal anzusehen und die kurze filmische Brillanz zu erkunden, die er bot.

Die Kritik an Doom auspacken

Eine weitere verfluchte Adaption von Videospielen

Doom-FilmszeneDwayne Johnson in „Doom“Dwayne Johnson in der Doom-SzeneStandbild aus dem Film „Doom“John „Sarge“ Grimm in „Doom“

In den letzten Jahren hat die Qualität von Videospieladaptionen deutlich zugenommen. In den 2020er Jahren erschienen erfolgreiche Titel wie „The Last of Us“, „Fallout“, „Arcane“, „Cyberpunk: Edgerunners“ und die „Sonic“-Trilogie. Dies ist ein starker Kontrast zur Landschaft der frühen 2000er Jahre, als Adaptionen oft kläglich scheiterten, wobei „Doom“ ein Paradebeispiel ist. Bei seiner Veröffentlichung hatte Doom finanzielle Probleme und brachte weltweit knapp 60 Millionen Dollar ein, während das Produktionsbudget bei 70 Millionen Dollar lag – eine extravagante Summe für einen Videospielfilm zu dieser Zeit.

Auch die Kritiken zu Doom waren ernüchternd , was sich in der Bewertung von 18 % bei Rotten Tomatoes widerspiegelt . Während die Stimmung des Publikums etwas positiver war, kritisierte ein erheblicher Teil, dass der Film von seinen Ursprüngen in der Spielewelt abweicht. Insbesondere fehlten ihm die atmosphärischen Elemente, die die ursprünglichen „Doom“-Spiele so fesselnd machten, sodass er letztlich kein zufriedenstellendes Kinoerlebnis lieferte. Dennoch gibt es trotz der Mängel des Films einen bemerkenswerten Moment, der sein Potenzial offenbart.

Die ikonische First-Person-Sequenz: Ein unwahrscheinliches Juwel

Ein kurzer Moment filmischer Brillanz

Karl Urban schaut in „Doom“ in den Spiegel

Inmitten der wenig beeindruckenden Handlung von „Doom“ gibt es einen herausragenden Moment: eine vierminütige Sequenz, die die Essenz des Ego-Shooters – ein Markenzeichen der Spielserie – effektiv einfängt. In dieser Szene, aus der Perspektive von Karl Urban, navigiert er durch eine Anlage, die von sporadischen feindlichen Angriffen überwältigt wird, und bietet einen seltenen Einblick, wie eine echte „Doom“-Adaption hätte gedeihen können.

Ich-Perspektiven werden im Kino selten verwendet, verleihen dem Genre jedoch eine dynamische Note. „Hardcore Henry“ ist ein aktuelles Beispiel, das diese Technik über die gesamte Länge hinweg verwendet. In „Doom“ verleiht die Ich-Perspektive dem Film, der sonst träge wirkt, eine gewisse Dynamik und macht ihn zu einer der denkwürdigsten Actionszenen des gesamten Kinos. Obwohl „Doom“ selbst vielleicht kein gut gemachter Film ist, enthält er eine wirklich großartige Sequenz, die auf die potenzielle Größe des Genres hindeutet.

Quelle: Die Zahlen

Quelle und Bilder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert