
Kevin O’Leary, ein bekannter Investor und prominenter Vertreter der Sendung „Shark Tank“, teilte kürzlich seine Sicht auf die Öl- und Gasindustrie und widersprach damit weit verbreiteten negativen Meinungen über den Sektor. In einem Interview mit Fox Business am 26. Februar 2023 erklärte er kühn:
Ich liebe den Energiesektor. Jeder hasst Energie. Wer in den letzten 18 Monaten kein Energieunternehmen war, verpasst den Markt. Gehen Sie dorthin, wo die Leute es hassen. Energie ist der treibende Faktor.“
O’Learys Bemerkungen unterstreichen seine Überzeugung, dass der Öl- und Gassektor trotz der allgemeinen Skepsis einen wesentlichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum leisten wird.
O’Learys Einblick: Die Zukunft der Öl- und Gasinvestitionen
Die Rentabilität von Öl und Gas verstehen
Im Interview betonte O’Leary den beeindruckenden finanziellen Erfolg der Öl- und Gasunternehmen der letzten Jahre. Er drückte sein Vertrauen in diesen Sektor aus und bemerkte:
„Ich hasse Öl und Gas nicht. Der Cashflow, die Ausschüttungen und das Gesundheitswesen. Wow. Dieser Sektor sieht gerade golden aus.“
Laut O’Leary sind diese Unternehmen aufgrund ihres robusten Cashflows und ihrer konstanten Erträge für Anleger besonders attraktiv, vor allem im Vergleich zu Sektoren, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken.
Trotz der vorherrschenden negativen Wahrnehmung fossiler Brennstoffe ist er weiterhin von der langfristigen Rentabilität der Öl- und Gasindustrie überzeugt. Er betont, dass diese Unternehmen noch immer in der Lage sind, beträchtliche Umsätze zu erzielen, was versierten Anlegern erhebliche Chancen bietet.
Ein positiver Ausblick auf die wirtschaftliche Stabilität
O’Leary beschränkte seinen Optimismus nicht nur auf den Öl- und Gassektor; er äußerte auch ermutigende Aussichten für die US-Wirtschaft insgesamt. Er bemerkte:
Ich bin weiterhin optimistisch, was die Wirtschaft angeht, diese unglaubliche Wirtschaft. Und das Beste daran – und das ist das Geheimnis, der Schlüssel zum Erfolg – ist der totale Stillstand in Washington. Keine Haushaltsgesetze mehr, keine politische Lösung. Und der Markt liebt das.
Er erläuterte, wie der derzeitige Stillstand der Gesetzgebung in Washington die Wirtschaft stabilisiert und es Unternehmen ermöglicht, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, ohne von der Unvorhersehbarkeit politischer Veränderungen oder neuer Staatsausgaben abhängig zu sein. Diese Vorhersehbarkeit, so argumentierte er, schaffe im aktuellen Marktumfeld ein günstiges Umfeld für Investoren.
Anpassung von Geschäftsmodellen in einer Welt nach der Pandemie
Darüber hinaus ging O’Leary auf die bedeutenden Veränderungen in den Geschäftsstrategien ein, die sich aus der Pandemie ergeben haben und die seiner Ansicht nach die Gewinnmargen und die finanziellen Ergebnisse zahlreicher Unternehmen verbessert haben. Er betonte:
Ich bin aus einem Grund optimistisch: Nach der Pandemie ist der gesamte S&P 500 auf ein Direktvertriebsmodell umgestiegen. Egal, ob Sie Nike oder jemand anderes sind. Die Margen stiegen vor der Pandemie. Nike erzielte 9 % des Umsatzes im Direktvertrieb. Jetzt liegen sie bei über 30 % und auf dem Weg zu 50 % – mit deutlich höheren Margen.
Die Umstellung auf ein Direktvertriebsmodell ermöglicht es Unternehmen, traditionelle Vertriebsmethoden zu umgehen. Dies führt zu höheren Gewinnspannen und ermöglicht eine bessere Kontrolle der Kundenbeziehungen und Vertriebsprozesse. O’Leary betonte, dass diese Entwicklung, verstärkt durch die zunehmende Digitalisierung, der Schlüssel zur Resilienz der Unternehmen in der Wirtschaft nach der Pandemie sei. Sie verdeutlicht einen breiteren Trend zu betrieblicher Effizienz und Innovation in verschiedenen Branchen.
Wer an weiteren Einblicken von Kevin O’Leary interessiert ist: „Shark Tank“ wird jeden Freitag um 20:00 Uhr ET auf ABC ausgestrahlt, und die Folgen können auf Hulu gestreamt werden.
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