
Ubisofts Assassin’s Creed Hexe, der mit Spannung erwartete Nachfolger von Assassin’s Creed Shadows, gilt als eines der rätselhaftesten Werke der Franchise. Obwohl das Spiel 2022 angekündigt wurde, gab es seit seiner Veröffentlichung nur wenige offizielle Updates, doch verschiedene Leaks und Spekulationen haben begonnen, eine fesselnde Geschichte darüber zu formen.
Anders als seine Vorgänger scheint „Hexe“ in eine dunklere und leicht übernatürliche Welt vorzudringen, vermutlich vor dem Hintergrund der berüchtigten Hexenprozesse Mitteleuropas im 16. Jahrhundert. Dieser Wechsel deutet auf eine intensive thematische Auseinandersetzung mit Angst und Okkultismus hin.
Erkenntnisse aus Leaks und Gerüchten rund um Assassin’s Creed Hexe
Spielmechanik: Ein neuer struktureller Ansatz

Laut Insider Gaming entfernt sich Hexe angeblich vom expansiven Open-World-RPG-Modell, das zum Synonym für die Serie geworden ist. Stattdessen soll das Spiel eine linearere Erzählstruktur annehmen, dabei aber dennoch bestimmte Open-World-Features enthalten, ähnlich wie frühere Titel der Reihe.
Diese strategische Neuausrichtung steht im Einklang mit Ubisofts laufenden Bemühungen, die Assassin’s Creed-Reihe vielfältiger zu gestalten. Marc-Alexis Côté, der Executive Producer des Spiels, deutete an, dass nicht alle Spiele das Format eines 150-Stunden-Rollenspiels aufweisen müssen, was auf die Bereitschaft hindeutet, verschiedene Stile und Spielerlebnisse auszuprobieren.
Die Szenerie: Die Hexenprozesse im 16. Jahrhundert
Wie aus einem Bericht von Bloomberg hervorgeht, spielt die Handlung des Spiels im Heiligen Römischen Reich während des turbulenten 16. Jahrhunderts – einer Zeit, die von weitverbreiteten Hexenjagden geprägt war, in deren Verlauf zahlreiche der Zauberei beschuldigte Personen grausam gefoltert und hingerichtet wurden.
Die Teaser-Bilder vermitteln eine eindringliche Atmosphäre. Das ikonische Assassinen-Symbol hängt bedrohlich über einer flackernden Flamme von den Ästen eines Baumes und verstärkt so die übergreifenden Themen Aberglaube, Angst und Übernatürliches.
Einblicke in die Protagonistin: Vorstellung von Elsa und ihren einzigartigen Fähigkeiten
Aktuellen Gerüchten zufolge wird Hexe den Spielern eine weibliche Protagonistin namens Elsa vorstellen, was möglicherweise eine Rückkehr zu spielbaren weiblichen Hauptfiguren seit Assassin’s Creed Chronicles: China darstellt. Elsa soll über übernatürliche Kräfte verfügen, was sie von den traditionellen Charakteren der Serie unterscheidet.
Insider Gaming ist auf frühes (nicht veröffentlichtes) Filmmaterial gestoßen, das Elsas Fähigkeit zeigt, Magie zur Tarnung und Ablenkung einzusetzen. So kann sie beispielsweise die Kontrolle über eine Katze übernehmen, um die Aufmerksamkeit deutscher Soldaten abzulenken – eine Mischung aus Strategie und übernatürlichen Elementen.
Das Angstsystem: Eine innovative Gameplay-Dimension
Einer der faszinierendsten Aspekte der Gerüchte dreht sich um die Einführung eines Angstsystems, das vom Jack the Ripper-DLC von Assassin’s Creed Syndicate inspiriert ist. Angesichts der Hysterie um die Hexenjagden im 16. Jahrhundert könnte dieses System entscheidend werden und die Reaktion von NPCs auf Elsa basierend auf Spielerentscheidungen und -interaktionen beeinflussen. Diese Mechanik könnte eine intensive Atmosphäre der Paranoia schaffen und das Stealth-Gameplay verbessern.
Einblicke in die Entwicklung und Erwartungen an die Veröffentlichung
Unter den kreativen Händen von Ubisoft Montreal, dem Team, das für Assassin’s Creed Valhalla verantwortlich ist, steht Hexe vor einer innovativen Entwicklung. Clint Hocking wurde als Creative Director bestätigt und signalisiert eine starke Vision für die klare Ausrichtung des Spiels.
Marc-Alexis Côté beschrieb Hexe als
„ein ganz anderes Assassin’s Creed-Spiel“
was die erwartete Abkehr von traditionellen Spielformeln unterstreicht.
Wer mehr über dieses sich entwickelnde Projekt erfahren möchte, kann sich die umfassende Berichterstattung hier ansehen.
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