So aktivieren Sie die dynamische Bildwiederholfrequenz unter Windows 11
Windows 11 bringt einige nette Funktionen mit sich, darunter eine, die für viel Aufsehen sorgt: die Dynamic Refresh Rate (DRR).Im Grunde macht sie Ihr Display intelligenter – sie reduziert die Bildwiederholrate beim Scrollen durch statische Inhalte, was Akku spart, steigt aber beim Spielen oder Ansehen von Videos wieder an, um flüssige Bewegungen zu gewährleisten. Es ist schon etwas merkwürdig, wie diese Funktion in alltägliche Laptops Einzug hält, aber wenn Ihr Gerät sie unterstützt, kann die Aktivierung von DRR Ihr Bildschirmbild flüssiger gestalten und gleichzeitig Strom sparen.
Die Kompatibilität Ihres Laptops herauszufinden, ist allerdings nicht ganz einfach. Prüfen Sie, ob Ihr Bildschirm die variable Bildwiederholrate (VRR) unterstützt und mit mindestens 120 Hz läuft. Außerdem benötigen Sie den neuesten Windows-Grafiktreiber (WDDM 3.0).Wenn Sie diese Voraussetzungen nicht erfüllen, lassen Sie es bleiben – es funktioniert einfach nicht. Bei manchen Setups ist die Option möglicherweise zwar vorhanden, aber deaktiviert, oder die Funktion funktioniert erst nach Treiberaktualisierung oder kompatibler Hardware. Denn natürlich muss Windows es Ihnen manchmal unnötig schwer machen.
So aktivieren Sie die dynamische Bildwiederholfrequenz unter Windows 11
Überprüfen Sie zuerst Ihre Kompatibilität
- Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie dxdiag ein.
- Drücken Sie die Eingabetaste oder klicken Sie auf das oberste Ergebnis, um das DirectX-Diagnosetool zu starten.
- Wechseln Sie zur Registerkarte Anzeige.
- Schauen Sie sich die Treibermodell- und Versionsinformationen im Abschnitt „Treiber“ an. Wenn es sich um WDDM 3.0 oder höher handelt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Hardware DRR unterstützt – eine Garantie gibt es jedoch nicht. Manchmal ist die Hardware fehlerhaft, und Sie müssen die Display-Spezifikationen auf der Website des Herstellers oder im Benutzerhandbuch überprüfen.
Wenn die Hardware und der Treiber in Ordnung sind, gehen Sie wie folgt vor:
Aktivieren von DRR in den Windows-Einstellungen
- Drücken Sie Windows + I, um die Einstellungen zu starten.
- Navigieren Sie zu System und wählen Sie dann Anzeige aus. Möglicherweise finden Sie die Option in einem Untermenü. Scrollen Sie daher etwas nach unten.
- Scrollen Sie nach unten, um „Erweiterte Anzeige“ oder einen ähnlichen Link zu finden. Auf manchen Computern heißt er möglicherweise „ Eigenschaften des Anzeigeadapters“.
- Klicken Sie darauf, und es sollte ein neues Fenster mit detaillierten Informationen zu Ihrem Display angezeigt werden.
- Wählen Sie im Dropdown-Menü „Bildwiederholfrequenz auswählen “ die Option „ Dynamisch“, sofern diese Option verfügbar ist.
Nur zur Info: Nicht jeder Bildschirm oder Treiber zeigt diese Option an, und manchmal reagiert Windows gerne mal schräg. Bei einem Setup funktionierte es beim ersten Versuch, bei einem anderen … nicht so gut. Manchmal hilft ein Neustart oder die Aktualisierung des Grafiktreibers mit dem neuesten Treiber des Herstellers.
Und wenn Sie darüber nachdenken, es weiter zu optimieren oder Fehler zu beheben, können Sie für technischere Dinge auch einen Blick in die Windows-Registrierung werfen oder Tools von Drittanbietern wie Winhance verwenden – das sind jedoch fortgeschrittenere Tricks.
Zusammenfassung
Dynamische Bildwiederholraten zum Laufen zu bringen, kann ein bisschen Versuch und Irrtum sein, insbesondere bei all den Treiber-Updates und Hardware-Macken. Wenn Ihr Laptop dies unterstützt, lohnt es sich, diese Funktion zu aktivieren, um für ein bisschen mehr Laufruhe zu sorgen, ohne den Akku schneller zu entladen als eine Kaffeemaschine. Denken Sie daran: Nicht jedes Gerät unterstützt DRR. Seien Sie also nicht frustriert, wenn es bei Ihnen nicht angezeigt wird.
Zusammenfassung
- Überprüfen Sie Ihren Grafiktreiber und die Anzeigespezifikationen mit dxdiag.
- Achten Sie auf die Unterstützung von VRR und 120 Hz+ auf Ihrem Bildschirm.
- Aktivieren oder deaktivieren Sie DRR über Einstellungen > System > Anzeige > Erweiterte Anzeige.
- Aktualisieren Sie bei Bedarf die Treiber und starten Sie neu, wenn etwas schiefgeht.
Abschließende Gedanken
Hoffentlich erspart das jemandem ein wenig Kopfzerbrechen. Ich weiß nicht, warum es manchmal so kompliziert ist, aber zumindest ist die Option vorhanden, wenn die Hardware es zulässt. Ich drücke die Daumen, dass jemand ohne allzu großen Aufwand ein flüssigeres Display und eine längere Akkulaufzeit erhält.
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