So aktivieren Sie die Kindersicherung unter iOS 26 und iPadOS 26
Die Einrichtung eines neuen Kindergeräts mit den neuesten iOS 26-Updates kann etwas überfordernd wirken – besonders, wenn man Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit in Einklang bringen möchte. Apple hat hier einige sinnvolle Verbesserungen vorgenommen, wie die schnellere Kontoerstellung und die intelligentere Altersfilterung. Dennoch gibt es noch einige knifflige Stellen, insbesondere wenn man die Kontrollen verschärfen oder den Schutz anpassen möchte. Denn natürlich muss Apple es manchmal unnötig kompliziert machen. Der Schlüssel liegt darin, zu verstehen, wo sich die Einstellungen befinden und was sie bewirken. Sobald man den Dreh raus hat, wird die Verwaltung des Kindergeräts deutlich entspannter, und man kann beruhigter sein, dass das Kind nicht versehentlich auf ungeeignete Inhalte stößt.
So erstellen Sie ein Kinderkonto unter iOS 26
Falls Ihnen aufgefallen ist, dass die Einrichtung eines Kinderkontos nicht mehr so einfach ist wie früher, liegt das daran, dass Apple zwar einige Schritte vereinfacht, aber zusätzliche Verifizierungsmaßnahmen eingeführt hat. Unabhängig davon, ob Sie ein iPhone, iPad oder einen Mac verwenden, sind die Schritte zwar ähnlich, die Details unterscheiden sich jedoch leicht. Die Software Ihres Geräts muss unbedingt auf dem neuesten Stand sein – prüfen Sie daher vor Beginn unter „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Softwareupdate“, ob dies der Fall ist. Außerdem müssen Sie der Organisator der Familienfreigabe oder ein benannter Elternteil/Erziehungsberechtigter sein. Und halten Sie Ihre Identität per Kreditkarte oder Apple Wallet-ID bereit; Apple legt großen Wert darauf, Ihre Legitimität vor der Erstellung dieser Konten zu bestätigen.
Erstellen Sie ein Kinderkonto auf dem iPhone oder iPad
- Öffne die Einstellungen und tippe auf Familie
- Tippen Sie auf „Mitglied hinzufügen“ (normalerweise oben rechts).
- Wählen Sie „Kinderkonto erstellen“ – diese Option ist etwas versteckt, also schauen Sie genau hin.
- Tippen Sie auf „Weiter“, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
- Geben Sie den Namen und das Geburtsdatum des Kindes ein.
- Folgen Sie allen Anweisungen auf dem Bildschirm. Manchmal wird eine Bestätigung der Eltern verlangt, halten Sie daher Ihren Ausweis oder Ihre Zahlungsinformationen bereit.
Es ist etwas seltsam, aber bei manchen Konfigurationen scheint man bei der Erstellung eines neuen Kontos fast jedes Mal zur Verifizierung aufgefordert zu werden. Keine Ahnung, warum, aber folgen Sie einfach den Anweisungen. Anschließend kann Apple die Kontoaktivierung verzögern, bis Sie Ihre Identität erneut bestätigt haben.
- Klicken Sie auf das Apple-Menü (oben links).
- Systemeinstellungen öffnen
- Klicken Sie auf Familie
- Klicken Sie auf „Mitglied hinzufügen“.
- Wählen Sie „Kinderkonto erstellen“.
- Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Möglicherweise erscheint erneut eine Verifizierungsabfrage – halten Sie Ihr Apple-ID-Passwort oder andere ID-Informationen bereit.
Wichtig: Beachten Sie, dass die Altersbeschränkungen für Kinderkonten je nach Land unterschiedlich sind. In den USA liegt die Grenze bei maximal 13 Jahren, in Ländern wie Großbritannien oder Australien hingegen bei 14 oder 15 Jahren. Berücksichtigen Sie dies, um Fehler bei der Einrichtung zu vermeiden.
Wichtig: Beachten Sie, dass die Altersbeschränkungen für Kinderkonten je nach Land unterschiedlich sind. In den USA liegt die Grenze bei maximal 13 Jahren, in Ländern wie Großbritannien oder Australien hingegen bei 14 oder 15 Jahren. Berücksichtigen Sie dies, um Fehler bei der Einrichtung zu vermeiden.
Wie man die Verteidigung verstärkt, sobald das Konto eingerichtet ist
Nach der Ersteinrichtung sind Apples Standard-Sicherheitsvorkehrungen recht einfach – ein guter Anfang, aber nicht ausreichend, wenn Sie wirklich alles absichern wollen. Für maximale Kontrolle sollten Sie sich die Einstellungen für Bildschirmzeit und Inhalts- & Datenschutzbeschränkungen genauer ansehen. Das kann anfangs etwas kompliziert wirken, lohnt sich aber. Beachten Sie, dass für die Aktivierung dieser Funktionen möglicherweise ein Passwort erforderlich ist. Halten Sie es also bereit – falls Sie noch keins festgelegt haben, tun Sie es jetzt.
Inhalts- und Datenschutzbeschränkungen aktivieren
- Einstellungen öffnen
- Bildschirmzeit tippen
- Wählen Sie das Profil Ihres Kindes im Bereich „Familie“ aus.
- Tap- Inhalte & Datenschutzbeschränkungen
- Geben Sie Ihren Bildschirmzeit-Passcode ein (oder erstellen Sie einen, falls Sie noch keinen haben).
- Schalten Sie den Schalter auf Ein
Dadurch werden verschiedene Berechtigungen aktiviert, die Sie weiter anpassen können – beispielsweise die Deaktivierung der Kamera, von Webfiltern oder App-Installationen. Ideal, um versehentliche Zugriffe auf Inhalte zu verhindern, die Sie nicht möchten.
Bildschirmzeitlimits einrichten
- Gehen Sie zurück zu Einstellungen > Bildschirmzeit
- Wählen Sie das Profil Ihres Kindes aus.
- Wählen Sie eine Kategorie aus, die Sie einschränken möchten, z. B.Apps & Websites.
Zu den Optionen gehören:
- Auszeit : Planen Sie Zeiten ein, in denen der Zugriff auf Apps oder das Internet gesperrt ist, z. B.während der Hausaufgaben oder vor dem Schlafengehen.
- App-Limits : Legen Sie tägliche Nutzungslimits für Kategorien wie soziale Medien, Spiele oder sogar bestimmte Apps fest – denn ja, Kinder lieben es, diese Limits zu überschreiten.
- Immer erlaubt : Wählen Sie einige Apps aus, die jederzeit zugänglich sein sollen, wie z. B.die Telefon-App oder Lernprogramme. Es ist heutzutage nicht mehr realistisch, den Zugriff auf gar keine Apps jederzeit zu beschränken.
- Bildschirmabstand : Nutzt Face ID, um sicherzustellen, dass das Gerät nicht zu nah oder zu weit entfernt ist. Das ist zwar etwas ungewöhnlich, könnte aber dazu beitragen, dass man nicht zu lange auf den Bildschirm starrt.
Integrierte Apps und Funktionen deaktivieren oder einschränken
- Einstellungen öffnen > Bildschirmzeit
- Tap- Inhalte & Datenschutzbeschränkungen
- Gehen Sie zu „Zugelassene Apps & Funktionen“.
- Deaktivieren Sie System-Apps, die Ihre Kinder nicht verwenden sollen – wie Kamera, FaceTime, Wallet usw.
Das ist praktisch, wenn Sie den Zugriff auf bestimmte Bereiche von iOS einschränken möchten, die zu Datenlecks oder versehentlichen Käufen führen könnten.
Unautorisierte Ausgaben durch App-Store-Beschränkungen verhindern
- Nochmals: Einstellungen > Bildschirmzeit > Inhalts- und Datenschutzbeschränkungen
- Tippen Sie auf „Käufe im iTunes & App Store“
- Stellen Sie die Optionen so ein, dass Passwörter/Käufe nicht zugelassen oder für alles genehmigt werden müssen.
Denn natürlich würde dein Kind jeden In-App-Kauf tätigen, wenn du es erlaubst. Nicht mit dir, Apple.
Steuern Sie Spiele und soziale Funktionen mit Game Center
- Einstellungen > Bildschirmzeit > Inhalts- und Datenschutzbeschränkungen > Game Center
- Hier können Sie entscheiden, ob Mehrspieler-Spiele, Nachrichten oder Freundschaftsanfragen freigegeben werden.
Wenn sie kein Interesse an Mehrspieler-Spielen oder dem Chatten mit Fremden haben, schalten Sie diese Funktionen ab. Viele Kinder brauchen diese Features nicht, insbesondere wenn Sie die Interaktionen einschränken möchten.
Stellen Sie sicher, dass sie nur von Ihnen genehmigte Webinhalte sehen.
- Einstellungen > Bildschirmzeit > Inhalts- und Datenschutzbeschränkungen > Webinhalte
- Wählen Sie Optionen wie „ Webseiten für Erwachsene einschränken“ oder fügen Sie bestimmte Webseiten hinzu, die Sie zulassen oder blockieren möchten.
Das ist entscheidend, wenn Sie verhindern möchten, dass Sie auf ungeeignete Seiten gelangen oder deren Online-Auffindbarkeit einschränken wollen. Wenn jemand von „Webfilterung“ spricht, ist in der Regel genau das gemeint.
Siri- und Apple Intelligence-Funktionen einschränken
- Einstellungen > Bildschirmzeit > Inhalts- und Datenschutzbeschränkungen > Siri & Diktierfunktion
- Hier können Sie Funktionen einschränken, insbesondere solche, die sensible Informationen preisgeben oder Suchanfragen durchführen könnten, auf die die Benutzer nicht zugreifen sollen.
Dieser Abschnitt mag etwas ungewöhnlich erscheinen, da Apple die Möglichkeiten von KI und Siri ständig erweitert. Einerseits sind intelligentere Tools praktisch, andererseits möchte man manche Fragen lieber unbeantwortet lassen.
Alles in allem sind die Kinderkonten und Schutzfunktionen von iOS 26 ziemlich effektiv, sobald man sich mit den Einstellungen vertraut gemacht hat. Sie sind zwar nicht völlig narrensicher – Kinder sind schließlich schlau –, aber sie bieten eine solide Grundlage für eine sicherere Gerätenutzung, ohne dass man gleich alles öffnen muss.
Zusammenfassung
- Das Erstellen eines Kinderkontos erfordert einige Verifizierungsschritte, insbesondere auf Macs und neueren Geräten.
- Die Aktivierung von Beschränkungen und Bildschirmzeitregelungen hilft dabei, zu kontrollieren, was Kinder sehen oder tun können.
- Passen Sie Webinhalte, App-Downloads und Kommunikationseinstellungen entsprechend den jeweiligen Gegebenheiten an.
- Einige Funktionen, wie Game Center oder Siri, können deaktiviert oder eingeschränkt werden.
Zusammenfassung
Die Verwaltung von Kinderkonten in iOS 26 ist zwar nicht perfekt, aber deutlich besser als zuvor. Wichtig ist, sich mit den Einstellungen auseinanderzusetzen und so viel wie möglich zu kontrollieren. Es ist ein Balanceakt: dem Kind etwas Freiheit lassen, aber gleichzeitig gefährliche Inhalte sichern. Auf einem Gerät funktionierte es reibungslos, auf einem anderen waren einige Anpassungen nötig, bis die Einstellungen übernommen wurden. Letztendlich geht es aber um ein beruhigendes Gefühl. Hoffentlich spart diese Information dem einen oder anderen, der versucht, alles einzurichten, ein paar Stunden. Ich drücke die Daumen!
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