So aktivieren Sie die Windows Sandbox unter Windows 11 und 10
AKTUALISIERT 15.12.2025: Unter Windows 11 (und 10) ist die „Windows Sandbox“ genau diese praktische Funktion – eine winzige, isolierte Windows-Umgebung, die sich perfekt zum Testen von Dingen eignet, ohne Ihre Hauptkonfiguration zu gefährden.
Sandbox ist nur in den Windows-Editionen Pro, Enterprise und Education verfügbar und nutzt Microsofts Hyper-V-Technologie, um eine schlanke, temporäre virtuelle Maschine zu erstellen. Das ist besonders praktisch, da man damit Anwendungen ausführen, Websites besuchen oder Dateien in einer sicheren Umgebung testen kann. Nach dem Schließen ist alles gelöscht – keine Überreste, kein Datenmüll. Sandbox ist vor allem ideal, um unbekannte Downloads oder verdächtige Skripte zu testen, ohne das Hauptbetriebssystem zu gefährden.
Wenn Ihre Sandbox nicht angezeigt wird oder sich einfach nicht einschalten lässt, ist die Virtualisierungsunterstützung in Ihrem BIOS/UEFI wahrscheinlich nicht aktiviert, was recht häufig vorkommt. Windows benötigt die Hardware-Virtualisierungsunterstützung (Intel VT-x oder AMD-V), damit die Sandbox funktioniert – daran führt kein Weg vorbei. Bevor Sie also die folgenden Schritte ausführen, sollten Sie Ihre BIOS-Einstellungen überprüfen.
Diese Anleitung zeigt Ihnen verschiedene Möglichkeiten, die Windows-Sandbox zu aktivieren – über die Einstellungen, die Systemsteuerung, PowerShell oder die Eingabeaufforderung. Am Ende finden Sie außerdem häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Support, Sicherheit und den zu erwartenden Funktionen. Nach der Aktivierung suchen Sie einfach im Startmenü nach „Windows Sandbox“ und schon können Sie loslegen. Hinweis: Die Aktivierung der Virtualisierung kann einen Neustart erfordern. Prüfen Sie außerdem, ob Ihre Hardware diese Funktion unterstützt.
- Aktivieren Sie die Windows-Sandbox in den Einstellungen.
- Aktivieren Sie die Windows-Sandbox über die Systemsteuerung.
- Windows Sandbox mithilfe von PowerShell aktivieren
- Windows Sandbox mit der Eingabeaufforderung aktivieren
- Häufig gestellte Fragen zum Aktivieren der Windows 11 Sandbox
Aktivieren Sie die Windows-Sandbox in den Einstellungen.
Das ist der einfachste Weg, sofern Ihr System kompatibel ist. Sie können die Funktion in der neuen Einstellungs-App aktivieren. Stellen Sie aber sicher, dass die Virtualisierung im BIOS bereits aktiviert ist, denn Windows macht es einem natürlich unnötig schwer. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, sollte ein Neustart Sandbox starten.
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Öffnen Sie die Einstellungen, indem Sie auf das Startmenü klicken und das Zahnradsymbol auswählen, oder drücken Sie einfach die entsprechende Taste Windows + I.
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Klicken Sie auf System.
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Scrollen Sie nach unten und wählen Sie „Über“.(In manchen Versionen müssen Sie möglicherweise unter „Verwandte Einstellungen“ die „Erweiterten Systemeinstellungen“ aufrufen.)
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Suchen Sie in den Windows-Spezifikationen nach der Option „Virtualisierungsbasierte Sicherheit“ oder einer ähnlichen Funktion. Falls diese nicht aktiviert ist, müssen Sie die Virtualisierung zunächst im BIOS aktivieren.
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Gehen Sie nun zurück zu Einstellungen. Navigieren Sie zu Apps > Optionale Funktionen > Funktion hinzufügen.
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Suchen Sie nach „Windows Sandbox“ und aktivieren Sie das Kontrollkästchen.(Manchmal wird es nicht angezeigt, da es im BIOS deaktiviert ist – siehe Hinweis oben.) Falls es bereits aktiviert ist, fahren Sie fort.
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Klicken Sie auf „Installieren“. Nach der Installation müssen Sie Ihren PC neu starten.
Nach dem Neustart einfach im Startmenü nach „Windows Sandbox“ suchen, und es sollte einsatzbereit sein. Es ist schon befriedigend, wenn es funktioniert – aber wie gesagt, wenn die Virtualisierung im BIOS nicht aktiviert ist, bringt das nicht viel.
Aktivieren Sie die Windows-Sandbox über die Systemsteuerung.
Wer die altbewährte Methode bevorzugt, kann die Funktion weiterhin über die Systemsteuerung aktivieren. So geht’s:
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Öffnen Sie die Systemsteuerung (Sie können dies in die Suchleiste des Startmenüs eingeben).
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Klicken Sie auf Programme.
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Wählen Sie anschließend „Programme und Funktionen“.
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Klicken Sie links auf „Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren“. Daraufhin wird eine Liste der Windows-Funktionen angezeigt, die Sie aktivieren oder deaktivieren können.
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Suchen Sie das Kontrollkästchen für Windows Sandbox und aktivieren Sie es.
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Klicken Sie auf OK und starten Sie Ihren PC neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
Nach der Rückkehr sollte Windows Sandbox als Option im Startmenü angezeigt werden. Falls sie nach der Aktivierung fehlt, überprüfen Sie bitte, ob Sie Windows Pro oder höher verwenden, da Home-Editionen diese Funktion nicht unterstützen.
Profi-Tipp: Falls Sie die Funktion später deaktivieren möchten, gehen Sie einfach hierher zurück, entfernen Sie das Häkchen und starten Sie den Computer neu. Ganz einfach.
Als Referenz gibt es hier eine hilfreiche Schritt-für-Schritt-Anleitung auf YouTube: dieses Tutorial.
Windows Sandbox über PowerShell aktivieren
Die Verwendung von PowerShell ist schnell, wenn Sie mit der Kommandozeile vertraut sind. Sie ist auch praktisch für Skripte oder die Fernverwaltung mehrerer Rechner. Wichtig: Administratorrechte sind zwingend erforderlich.
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Öffnen Sie das Startmenü und geben Sie dann PowerShell ein. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das oberste Ergebnis und wählen Sie „ Als Administrator ausführen“.
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Führen Sie diesen Befehl aus, um die Funktion zu aktivieren:
Enable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName “Containers-DisposableClientVM” -All -
Drücken Sie Y und anschließend die Eingabetaste, um Ihren Computer neu zu starten.
Nach dem Neustart sollte die Windows-Sandbox aktiviert sein. Falls Sie sie später deaktivieren müssen, führen Sie einfach folgenden Befehl aus:
Disable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName “Containers-DisposableClientVM”
Diese Methode ist ziemlich unkompliziert, insbesondere wenn es sich um Masseninstallationen oder Automatisierungen handelt.
Windows Sandbox mit der Eingabeaufforderung aktivieren
Für diejenigen, die mit PowerShell weniger vertraut sind, aber mit klassischen Befehlen klarkommen, ist die Eingabeaufforderung die richtige Wahl. Das gleiche Prinzip gilt:
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Start > Eingabeaufforderung eingeben, Rechtsklick und „ Als Administrator ausführen“ auswählen.
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Geben Sie diesen Befehl ein, um die Sandbox zu aktivieren:
Dism /online /Enable-Feature /FeatureName:"Containers-DisposableClientVM" -
Drücken Sie Y und anschließend die Eingabetaste. Ein Neustart ist erforderlich, damit die Änderungen wirksam werden.
Nach dem Neustart einfach nach „Windows Sandbox“ suchen – falls es korrekt installiert wurde, wird es angezeigt. Zum Rückgängigmachen folgenden Befehl ausführen:
Dism /online /Disable-Feature /FeatureName:"Containers-DisposableClientVM"Die
Ehrlich gesagt wirkt das etwas altmodisch, funktioniert aber immer noch. Beachten Sie jedoch: Wenn die Virtualisierungsunterstützung nicht aktiviert ist, spielt das alles keine Rolle.
Häufig gestellte Fragen zum Aktivieren der Windows 11 Sandbox
Ein paar Kleinigkeiten, nach denen die Leute fragen:
Wozu ist Windows Sandbox genau gut?
Im Prinzip ist es wie ein temporäres Windows zum Testen von Software – sicher, isoliert und einfach zurückzusetzen. Ideal, um verdächtige Downloads auszuprobieren, Apps schnell zu testen oder gefährliche Websites zu erkunden, ohne Ihr Hauptsystem zu gefährden.
Welche Windows-Editionen werden unterstützt?
Windows Sandbox ist in Windows 11 und Windows 10 Pro, Enterprise und Education enthalten. Leider gibt es keine Home-Version – Microsoft hat dafür gesorgt. Typisch.
Ist Virtualisierung erforderlich?
Ja, es basiert auf Hyper-V. Die meisten modernen PCs haben es bereits installiert, aber Sie müssen es möglicherweise manuell im UEFI/BIOS aktivieren. Dazu müssen Sie in der Regel nur eine Einstellung wie „Intel VT-x“ oder „AMD-V“ ändern. Die gute Nachricht: Wenn Sie Windows Sandbox aktivieren, wird Hyper-V in den meisten Fällen automatisch eingeschaltet, falls es deaktiviert ist.
Ist es sicher für Malware-Tests?
Ja, genau dafür ist es gedacht. Es handelt sich um eine temporäre Umgebung, damit die Daten darin nicht in Ihr Hauptsystem gelangen. Behandeln Sie es aber nicht wie ein vollständiges Sicherheitslabor – es dient eher schnellen und einfachen Tests als detaillierten Analysen.
Bleiben meine Dateien nach dem Schließen erhalten?
Nein, alles innerhalb der Sandbox wird beim Schließen gelöscht. Installierte Apps, heruntergeladene Dateien – alles ist danach weg.
Kann ich Dateien einfach hinein- und herausschieben?
Ja. Einfach Dateien oder Texte kopieren und einfügen. Beachten Sie aber, dass übertragene Daten nur während der Sitzung verfügbar sind. Nach dem Beenden der Sitzung sind sie unwiederbringlich verloren.
Wie viel Platz benötigt es?
Das Basisimage ist etwa 100 MB groß, kann aber während der Nutzung vorübergehend um einige hundert MB anwachsen. Die Bereinigung erfolgt automatisch beim Schließen.
Warum wird Sandbox nicht in meinen Windows-Features angezeigt?
Das bedeutet in der Regel, dass Sie Windows Home verwenden oder die Virtualisierung im BIOS deaktiviert ist. Manchmal kommt es auch zu Konflikten mit anderen Hypervisoren wie VMware oder VirtualBox.
Kann es in verschachtelten VMs ausgeführt werden?
Wenn Ihre Hardware und Ihr Hypervisor verschachtelte Virtualisierung unterstützen, ja. Andernfalls eher nicht.
Gibt es Neuerungen in Windows 11 25H2?
Nicht wahnsinnig viel, aber die Funktion erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und wird mit jedem Update weiterentwickelt, insbesondere im Hinblick auf eine einfachere Einrichtung und eine bessere Integration.
Kann ich es später deaktivieren, falls ich meine Meinung ändere?
Absolut. Gehen Sie einfach zu den Windows-Funktionen oder PowerShell-Befehlen und deaktivieren Sie die Option. Starten Sie den Computer neu, und das Problem ist behoben.
Wird es mein System verlangsamen?
Nur wenn es läuft. Sobald es geschlossen ist, ist es so, als ob es nicht da wäre, also keine laufende Last oder Leistungseinbußen.
Ist Windows Sandbox eine vollständige virtuelle Maschine?
Es nutzt zwar Virtualisierungstechnologie, ist aber eine voroptimierte, temporäre Umgebung für schnelle Tests. Nicht geeignet für rechenintensive VM-Workloads oder dauerhafte Installationen.
Aktualisierung vom 15. Dezember 2025: Diese Informationen wurden aktualisiert, um den neuesten Entwicklungen und möglichen Besonderheiten zu entsprechen.
Hoffentlich lässt sich damit eine weitere Funktion ohne großen Aufwand aktivieren – es genügt, die Virtualisierung korrekt einzuschalten und die Windows-Funktionen zu aktivieren. Viel Erfolg und viel Spaß beim Testen!
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