So aktivieren und deaktivieren Sie den Touchscreen Ihres Chromebooks
Spielt der Touchscreen Ihres Chromebooks verrückt oder reagiert er einfach nicht so, wie er soll? Vielleicht haben Ihre Kinder zu viel damit herumgespielt, überall herumgetippt und gewischt, Dateien durcheinandergebracht oder Systemeinstellungen optimiert. Manchmal kann das vorübergehende Ausschalten des Touchscreens helfen, das Problem zu beheben oder versehentliches Tippen zu verhindern. Aber hier ist der Haken: ChromeOS bietet in den regulären Optionen keine direkte Einstellung zum Deaktivieren der Touch-Funktion. Wenn Sie sie also deaktivieren möchten, müssen Sie mit den Chrome Flags experimentieren – diesen experimentellen Funktionen, die noch nicht ganz ausgereift sind, aber ihren Zweck erfüllen können. Nur zur Info: Das Aktivieren dieser Flags kann etwas instabil sein. Seien Sie also nicht überrascht, wenn Probleme auftreten oder anschließend ein Neustart erforderlich ist.
So deaktivieren Sie den Touchscreen Ihres Chromebooks
So funktioniert es mit Chrome Flags
Da ChromeOS offiziell keine einfache Deaktivierungsmöglichkeit bietet, hilft die Aktivierung des Flags „Debugging Keyboard Shortcuts“ als Workaround. Ich habe dies auf einigen Rechnern ausprobiert, und manchmal funktionierte es sofort – manchmal waren ein oder zwei Neustarts nötig. Nach der Aktivierung lässt sich die Touch-Eingabe mit einem speziellen Tastenkürzel deaktivieren. Hier ist die vollständige Beschreibung:
- Öffnen Sie Google Chrome, geben Sie
chrome://flags/#ash-debug-shortcutsin die Adressleiste ein und drücken Sie dann Enter. - Oder drücken Sie die SearchTaste, fügen Sie dann dieselbe URL in die Suchleiste ein und drücken Sie Enter.
Nun sollte das Dropdown-Menü Tastaturkürzel zum Debuggen angezeigt werden. Setzen Sie es von Standard oder Deaktiviert auf Aktiviert. So können Sie Funktionen wie den Touchscreen vorübergehend deaktivieren.
Neustart, um die Änderungen zu übernehmen
- Klicken Sie in der unteren Ecke von ChromeOS auf Neustart oder Neu starten. Natürlich benötigt ChromeOS einen Neustart, damit alles funktioniert. Bei manchen Modellen kann dieser Schritt manchmal schiefgehen – führen Sie ihn einfach aus und prüfen Sie, ob es beim zweiten Mal funktioniert.
Deaktivieren des Touchscreens mit einer Tastenkombination
- Wenn Ihr Chromebook wieder hochfährt, drücken Sie Search+ Shift+ T.
Bei erfolgreichem Abschluss ist Ihr Touchscreen nun deaktiviert – kein Fingertippen mehr, keine versehentlichen Berührungen, auch nicht im Tablet-Modus. Das ist etwas merkwürdig, da die Stifteingabe normalerweise ebenfalls deaktiviert wird, was bei genauerem Hinsehen Sinn ergibt. Bei manchen Setups funktioniert diese Tastenkombination möglicherweise nicht sofort oder Sie müssen sie mehrmals ausführen. Sie können auch versuchen, das Flag selbst zu deaktivieren, um alles wieder zu aktivieren.
So aktivieren Sie den Touchscreen erneut
- Wenn Sie den Touchscreen wieder einschalten möchten, drücken Sie einfach erneut Shift+ Search+ T. Starten Sie anschließend Ihr Chromebook neu, wenn es nicht reagiert.
Andernfalls aktivieren Sie den Touchscreen standardmäßig wieder, indem Sie dasselbe Flag auf Deaktiviert setzen und neu starten. Das ist wie das Umlegen eines Schalters – etwas umständlich, aber es funktioniert.
Steuern Sie Ihre Touch-Eingabe darüber hinaus
Und hier ist eine wenig bekannte Tatsache: Das Deaktivieren des Touchscreens spart nicht wirklich Akku. Der Digitizer, der die Touch-Sensoren mit Strom versorgt, bleibt auch dann betriebsbereit, wenn Sie die Eingabe deaktivieren. Glauben Sie also nicht, dass es sich um einen Energiesparer handelt, sondern lediglich um eine Möglichkeit, versehentliche Berührungen und Fehler zu vermeiden. Wenn Sie weiterhin Probleme haben oder der Touchscreen sich nicht richtig ein- und ausschalten lässt, ist möglicherweise ein Update von ChromeOS oder die Kontaktaufnahme mit dem Hersteller Ihres Chromebooks erforderlich. Dieser bietet in der Regel spezielle Anleitungen oder Firmware-Updates zur Behebung von Touch-Problemen. Bei hartnäckigen Problemen kann aber auch ein Besuch in der örtlichen Reparaturwerkstatt erforderlich sein.
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