So beheben Sie den Windows-Fehler „Lokaler Sicherheitsautoritätsschutz ist deaktiviert“
Wenn Ihnen in der Windows-Sicherheits-App die berüchtigte Meldung „Der Schutz der lokalen Sicherheitsautorität ist deaktiviert“ angezeigt wird, ist das ziemlich ärgerlich. Manchmal liegt es an einem fehlerhaften Update oder daran, dass jemand an Ihren Sicherheitseinstellungen herumgespielt und eine wichtige Funktion deaktiviert hat. Die gute Nachricht: Es gibt mehrere Möglichkeiten, diesen Schutz wieder zu aktivieren, auch wenn Windows es Ihnen unnötig kompliziert macht. Hauptziel ist es, den LSA-Schutz wieder zu aktivieren, damit die Sicherheitskomponenten Ihres Systems wieder ordnungsgemäß funktionieren und diese Meldung nicht länger wie eine lästige Werbung erscheint.
Alle diese Methoden zielen auf dasselbe Problem ab – den deaktivierten LSA-Schutz – jedoch aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie müssen nicht alle anwenden; wählen Sie einfach diejenige, die Ihnen am einfachsten oder am wenigsten einschüchternd erscheint. Einige Methoden erfordern etwas Vorsicht, insbesondere das Bearbeiten der Registrierung oder das Ändern von BIOS-Einstellungen. Gehen Sie daher behutsam vor und sichern Sie gegebenenfalls wichtige Daten, wenn Sie befürchten, etwas zu beschädigen. Nach Befolgung einiger dieser Tipps sollte Ihre Windows-Sicherheits-App wieder einwandfrei funktionieren.
So beheben Sie den Fehler „Lokaler Sicherheitsautoritätsschutz ist deaktiviert“ mithilfe des Registrierungseditors
Methode 1: Anpassen der Registry zur Aktivierung des LSA-Schutzes
Diese Methode ist zwar etwas altmodisch, aber effektiv. Im Wesentlichen werden dabei einige Registry-Einträge hinzugefügt, um Windows anzuweisen, den LSA-Schutz wieder zu aktivieren. Der Grund dafür ist, dass manche Updates oder Benutzeränderungen diese Registry-Flags so verändern können, dass der Schutz deaktiviert wird. Durch das erneute „korrekte“ Setzen der Einträge wird Windows gezwungen, den Schutz wieder zu aktivieren. Eine Warnung vorweg: Registry-Änderungen können riskant sein, daher sollten Sie die Anweisungen genau befolgen. Wenn Sie mit Registry-Anpassungen vertraut sind, ist diese Methode recht zuverlässig.
Öffnen Sie den Registrierungseditor, indem Sie Strg+Alt+F drücken Windows + R, „runAsPPL“ eingeben regeditund die Eingabetaste drücken Enter. Bestätigen Sie die Benutzerkontensteuerung. Navigieren Sie zu: Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa. Erstellen Sie auf der rechten Seite einen neuen DWORD-Wert (32-Bit), indem Sie mit der rechten Maustaste klicken und „Neu“ > „DWORD-Wert (32-Bit)“ auswählen. Benennen Sie ihn „RunAsPPL“, doppelklicken Sie darauf und setzen Sie den Wert auf 2. Wiederholen Sie dies für einen neuen Eintrag namens „RunAsPPLBoot“. Schließen Sie anschließend den Registrierungseditor und starten Sie den Computer neu. Dadurch sollte der Schalter wieder aktiviert sein.
Methode 2: PowerShell-Befehle zum Aktivieren des LSA-Schutzes
Sie möchten nicht in der Registry herumfummeln? Kein Problem – PowerShell hilft.Öffnen Sie PowerShell als Administrator und führen Sie ein paar Befehle aus. Das ist praktisch, wenn Sie lieber mit der Kommandozeile arbeiten oder eine schnellere Lösung suchen. Denken Sie daran: Sie benötigen Administratorrechte.
Starten Sie PowerShell, indem Sie im Startmenü nach „Windows PowerShell“ suchen, mit der rechten Maustaste darauf klicken und „Als Administrator ausführen“ auswählen. Geben Sie nach dem Öffnen die folgenden Befehle nacheinander ein (oder kopieren Sie sie und fügen Sie sie ein) und drücken Sie nach jedem Befehl die Eingabetaste :Enter
reg add HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa /v RunAsPPL /t REG_DWORD /d 2 /f reg add HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa /v RunAsPPLBoot /t REG_DWORD /d 2 /f
Sobald die Befehle ausgeführt wurden, starten Sie Ihren PC neu – und hoffentlich verschwindet die lästige Meldung dann. Manchmal ist diese Methode auf bestimmten Systemen etwas unzuverlässig – auf einem Rechner hat es funktioniert, auf einem anderen nicht. Ein Versuch lohnt sich aber, da es schnell geht.
Methode 3: Verwenden des Editors für lokale Gruppenrichtlinien (Für Windows Pro und Enterprise)
Wenn Sie Windows Pro oder Enterprise verwenden, ist der Gruppenrichtlinien-Editor überraschend einfach zu bedienen. Er bietet eine grafische Benutzeroberfläche, sodass keine Eingriffe in die Registrierung erforderlich sind. Ideal für alle, die lieber per Mausklick arbeiten. Klicken Sie einfach auf „ Ausführen“ ( Windows + R), geben Sie den Befehl ein gpedit.mscund drücken Sie die Eingabetaste Enter.
Navigieren Sie zu: Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > System > Lokale Sicherheitsautorität. Suchen Sie den Eintrag „LSASS als geschützten Prozess konfigurieren“ und doppelklicken Sie darauf.Ändern Sie die Einstellung auf „Aktiviert“ und wählen Sie im Dropdown-Menü „ Mit UEFI-Sperre aktiviert“. Klicken Sie auf „Anwenden“ und „OK“ und starten Sie den Computer neu. Diese Methode ist unkompliziert und vermeidet die Bearbeitung der Registrierung – stellen Sie lediglich sicher, dass Sie eine unterstützte Windows-Edition verwenden.
Methode 4: Ein fehlerhaftes Windows-Update rückgängig machen
Wenn alles andere fehlschlägt, kann manchmal ein kürzlich erschienenes Windows-Update dazu führen, dass der LSA-Schutz nicht mehr funktioniert. Bestimmte Updates verursachen Kompatibilitätsprobleme oder beeinträchtigen Funktionen, darunter auch Sicherheitsfunktionen. Das Zurücksetzen auf eine ältere Version der Updates kann die Stabilität wiederherstellen. Gehen Sie unter Windows 11 zu Einstellungen > Windows Update > Updateverlauf > Updates deinstallieren. Wählen Sie das neueste Update aus, klicken Sie auf Deinstallieren und starten Sie den Computer neu.
Unter Windows 10 gehen Sie zu Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows Update > Erweiterte Optionen und wählen Sie eine Pausendauer, um Updates vorübergehend zu blockieren. Anschließend können Sie das neueste Update bei Bedarf deinstallieren. Beachten Sie jedoch: Windows installiert Updates recht hartnäckig neu. Es empfiehlt sich daher, die Updates zu pausieren, bis Microsoft das Problem behoben hat.
Methode 5: Sicheres Starten im BIOS aktivieren
Eine weitere mögliche Ursache für LSA-bezogene Fehler ist ein deaktivierter Secure Boot. Secure Boot ist eine in die Firmware Ihres PCs integrierte Sicherheitsfunktion. Um zu überprüfen, ob Secure Boot aktiviert ist, drücken Sie Strg+Alt+F, Windows + Rführen Sie den Befehl aus msinfo32und suchen Sie nach dem Secure Boot-Status. Wenn dort „Aus“ steht, müssen Sie Secure Boot im BIOS aktivieren.
Schalten Sie dazu Ihren PC aus, schalten Sie ihn wieder ein und drücken Sie F2wiederholt die entsprechende Taste, um ins BIOS zu gelangen. Suchen Sie den Reiter „Sicherheit“, aktivieren Sie „Sicherer Start“, speichern Sie die Einstellungen und starten Sie den PC neu. Hinweis: Die BIOS-Menüs unterscheiden sich je nach Mainboard und Hersteller stark. Konsultieren Sie daher am besten die Dokumentation Ihrer Hardware.
Beseitigen Sie die Fehler der lokalen Sicherheitsautorität auf Ihrem Windows-PC
Die Meldung „LSA-Schutz ist deaktiviert“ lässt sich meist durch Anpassen einiger Einstellungen oder Rückgängigmachen eines kürzlich installierten Windows-Updates beheben. Das ist zwar etwas ärgerlich, aber machbar. Sobald der Schutz wiederhergestellt ist, hört Windows Security auf, Warnungen auszugeben, und die Sicherheitsfunktionen Ihres PCs funktionieren wieder einwandfrei.
Zusammenfassung
- Versuchen Sie, die Registry zu bearbeiten, wenn Sie sich damit auskennen – dies fügt wichtige Werte hinzu, um den Schutz manuell zu aktivieren.
- Verwenden Sie PowerShell-Befehle für eine schnelle Fehlerbehebung, ohne die Registrierung zu bearbeiten.
- Bei Windows Pro empfiehlt sich die Verwendung des Gruppenrichtlinien-Editors für eine GUI-basierte Vorgehensweise.
- Machen Sie die letzten Updates rückgängig, falls diese das Problem verursacht haben.
- Stellen Sie sicher, dass Secure Boot im BIOS aktiviert ist, insbesondere wenn das Security Center Fehlermeldungen ausgibt.
Zusammenfassung
Normalerweise führt eine dieser Methoden zum Ziel. Es erfordert etwas Ausprobieren, aber in den meisten Fällen verschwindet die Sicherheitsmeldung und Sie können beruhigt sein. Wenn ein Ansatz nicht funktioniert, hilft ein anderer. Manchmal reicht schon ein Neustart nach den Änderungen. Hoffentlich spart das jemandem ein paar Stunden – viel Glück beim Beheben dieser hartnäckigen LSA-Schutzwarnung!
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