So entdecken Sie die 12 wichtigsten Apps für Ubuntu



Okay, Ubuntu ist für viele die bevorzugte Linux-Distribution, insbesondere für diejenigen, die eine kostenlose Open-Source-Version suchen. Dank OpenStack-Kompatibilität ist die Cloud-Funktionalität bereits integriert und generell recht einsteigerfreundlich. Wenn Sie jedoch einen Umstieg von Windows oder macOS in Erwägung ziehen, müssen Sie sich wahrscheinlich einige unverzichtbare Apps besorgen, die Ihnen das Leben erleichtern – denn seien wir ehrlich: Linux ist nicht gerade sofort für jede Aufgabe einsatzbereit.

Diese Liste der 12 besten Apps ist eine Art Spickzettel für Ubuntu-Neulinge und alle, die schnell und einfach auf vertraute Tools zugreifen möchten. Die meisten davon können direkt aus dem Ubuntu Software Center heruntergeladen werden, für manche sind jedoch ein oder zwei Terminalbefehle erforderlich. Diese Apps sind wie Ihre digitalen Schweizer Taschenmesser – nützlich, zuverlässig und unverzichtbar im täglichen Gebrauch.

So bringen Sie wichtige Apps unter Ubuntu zum Laufen

Verwenden von Ubuntu-Software oder Terminalbefehlen

  • Die meisten Apps sind über die Ubuntu-Software verfügbar. Suchen Sie einfach danach und klicken Sie auf „Installieren“.Ganz einfach.
  • Wenn ein Paket nicht vorhanden ist, müssen Sie möglicherweise Terminalbefehle wie verwenden sudo apt install [app].
  • Für einige Apps, wie Chrome oder Steam, müssen möglicherweise externe Repositories hinzugefügt werden oder Sie müssen ein DEB-Paket von deren Websites herunterladen. Keine Sorge, die Anweisungen sind in der Regel klar.

1. Google Chrome

Chrome ist ein Kinderspiel, wenn Sie eine bessere Erweiterungsunterstützung wünschen oder einfach einen vertrauten Browser bevorzugen. Standardmäßig ist Firefox in Ubuntu installiert, aber Chrome eignet sich hervorragend für die Synchronisierung Ihrer Google-Inhalte. Zur Installation laden Sie einfach das Chrome-Installationsprogramm herunter und folgen Sie den Anweisungen. Auf manchen Rechnern ist es etwas merkwürdig – manchmal braucht es mehrere Versuche –, bis es richtig funktioniert, insbesondere bei Sandbox-Problemen oder fehlenden Abhängigkeiten.

2. VLC Media Player

VLC ist für die Medienwiedergabe unverzichtbar, da es fast alles abspielt. Installieren Sie es am besten über das Terminal mit sudo apt install vlc. Es ist zuverlässig und beherrscht Anwendungen wie 3D-Videos, Streaming und Medienkonvertierung. Nach der Installation funktioniert es reibungslos, aber bei bestimmten Setups können Berechtigungen oder Codecs gelegentlich zu Problemen führen. Ein Neustart von VLC oder Ihrem System kann diese Probleme beheben.

3. Skype

Wenn Sie gerne chatten oder Videoanrufe tätigen, ist Skype immer noch relevant. Unter Ubuntu ist es über ein heruntergeladenes.deb-Paket von der Microsoft-Website oder über Snap Stores verfügbar. Nach der Installation ist es ganz einfach: Einfach anmelden und loschatten. Manchmal können Mikrofon- oder Kameraberechtigungen etwas nervig sein.Überprüfen Sie daher bei Problemen die Einstellungen > Datenschutz.

4. Dropbox

Cloud-Synchronisierung ist heutzutage ein Muss, und die Linux-App von Dropbox ist sehr zuverlässig. Sie können sie von der Website oder über das Terminal mit installieren sudo apt install nautilus-dropbox. Der Desktop-Client ist in Nautilus (Dateimanager) integriert. Wichtig: Dropbox ist nicht kostenlos, aber der 5-GB-Tarif reicht für die meisten Gelegenheitsnutzer aus. Rechnen Sie mit einer gewissen Einrichtungszeit, insbesondere bei einer langsamen Internetverbindung. Danach sollte die Synchronisierung jedoch reibungslos funktionieren.

5. GIMP

GIMP ist wie das kostenlose Photoshop. Zur Installation geben Sie einfach ein sudo apt install gimp. Es bietet zahlreiche Funktionen, und auch die Benutzeroberfläche ist im Laufe der Jahre übersichtlicher geworden. Es läuft recht stabil, aber manchmal können komplexe Filter oder Plugins zu Abstürzen führen – speichern Sie daher regelmäßig. Wenn Sie viel mit Bildbearbeitung zu tun haben, lohnt sich ein gelegentlicher Neustart oder die Suche nach Updates.

6. Shotcut

Shotcut ist die erste Wahl für Videobearbeitung. Es unterstützt die meisten Formate und bietet zahlreiche Funktionen – quasi eine kostenlose Alternative zu Premiere Pro. Die Installation erfolgt per Snap mit sudo snap install shotcut --classic. Shotcut ist zuverlässig, allerdings stellen manche Nutzer auf manchen Rechnern Leistungseinbußen oder Abstürze fest – wahrscheinlich aufgrund von Hardwareproblemen. Halten Sie Ihr System daher stets auf dem neuesten Stand.

7. LibreOffice

Ist auf Ubuntu vorinstalliert. Falls nicht, führen Sie einfach aus sudo apt install libreoffice. Es ähnelt MS Office, unterstützt alle gängigen Formate und kann auch PDFs verarbeiten. Ob Sie es glauben oder nicht, es funktioniert meistens einfach, was gut ist, da die OOXML-Unterstützung stark weiterentwickelt wurde. Sie müssen sich nicht ständig mit Kompatibilitätsproblemen herumschlagen.

8. Dampf

Gamer? Installieren Sie Steam über sudo apt install steamdas Terminal. Melden Sie sich anschließend an oder erstellen Sie ein Konto. Schon können Sie Dutzende von Titeln durchsuchen, kaufen und spielen. Nur ein kleiner Hinweis: Nicht alle Windows-Spiele laufen einwandfrei – Proton hilft hier zwar sehr, aber bei manchen Titeln können dennoch Probleme auftreten. Bei manchen Spielen ist etwas Ausprobieren erforderlich.

9. Zeitverschiebung

Betrachten Sie Timeshift als Ihren Systemwiederherstellungspunkt. Sie können es mit installieren sudo apt install timeshift. Richten Sie regelmäßig Snapshots ein, insbesondere vor großen Updates oder Basteleien. Es ist ein Lebensretter, wenn Ihr System ausfällt – etwas, das ich mehr als einmal gebraucht habe. Beachten Sie, dass es für Systemdateien und nicht für persönliche Daten gedacht ist.

10. Mixer

Für 3D-Modellierung und Animationen ist Blender die beste Wahl. Die Installation erfolgt einfach über sudo apt install blender. Da Autodesk Maya natürlich teuer ist, ist Blender eine gute Alternative. Blender ist zwar recht leistungsstark, aber die Lernkurve kann steil sein – es gibt viele Online-Tutorials, um gut darin zu werden. Glücklicherweise funktioniert es auf den meisten Systemen einwandfrei.

11. Kühnheit

Wenn Sie Audiobearbeitung mögen, ist Audacity kostenlos und Open Source. Starten Sie einfach sudo apt install audacity. Es eignet sich gut für Aufnahmen, Rauschunterdrückung und Effekte. Die Installation bestimmter Plugins oder Bibliotheken, z. B.lamefür MP3-Unterstützung, kann manchmal etwas knifflig sein, aber insgesamt ist es nach der Einrichtung sehr stabil.

12. OBS Studio

Streaming und Screencasting – hol dir OBS. Installation über sudo apt install obs-studio. Es ist die erste Wahl für Twitch- und YouTube-Streamer. Zur Leistungsoptimierung sind ein paar Anpassungen nötig, und einige Plugins erfordern möglicherweise zusätzliche Einrichtung, aber insgesamt ist es zuverlässig. Denk dran: Auch lokale Videoaufnahmen funktionieren, falls Live-Streaming nicht dein Ding ist.

Zusammenfassung

  • Die meisten Apps sind in der Ubuntu-Software nur eine Suche oder einen schnellen Terminalbefehl entfernt
  • Einige Apps benötigen möglicherweise externe Downloads oder Repositories, aber die Anweisungen sind normalerweise klar
  • Erwarten Sie gelegentliche Probleme – wie Berechtigungen oder Codec-Probleme – aber die meisten können mit einem Neustart oder Optimierungen behoben werden

Zusammenfassung

Dies ist die Kernauswahl der unverzichtbaren Ubuntu-Apps, basierend auf den tatsächlichen Anforderungen der meisten Benutzer. Natürlich ist jeder Workflow anders, passen Sie ihn also nach Bedarf an. Die Installation ist in der Regel unkompliziert, insbesondere wenn Sie mit Terminalbefehlen vertraut sind. Das Ubuntu Software Center übernimmt jedoch den Großteil der Installation. Nach der Einrichtung dieser Apps wird Ihr Umstieg auf Linux möglicherweise deutlich reibungsloser – und ehrlich gesagt ist es gar nicht so schwer, wenn Sie den Dreh erst einmal raus haben.



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