So finden Sie die 10 besten kostenlosen Alternativen zu Photoshop
Adobe Photoshop ist definitiv ein großer Name in der Fotobearbeitung und bietet erstklassige Funktionen. Wer jedoch kein Geld für ein Creative Cloud-Abo ausgeben möchte – das schnell teuer werden kann –, sollte sich nach kostenlosen Optionen umsehen. Glücklicherweise gibt es einige kostenlose Software und Online-Tools, die recht gute Arbeit leisten, und überraschenderweise kommen einige von ihnen der Benutzeroberfläche und den Funktionen von Photoshop sehr nahe. Wenn Sie dennoch gute Bearbeitungen durchführen möchten, ohne einen Cent auszugeben, kann Ihnen dieser Überblick helfen, etwas zu finden, das zu Ihrem Workflow passt. Es ist schon erstaunlich, wie viele kostenlose Alternativen es mittlerweile gibt, und einmal eingerichtet, können sie die Fotobearbeitung deutlich stressfreier gestalten.
So wählen und verwenden Sie kostenlose Bildbearbeitungsprogramme unter Windows und Mac
GIMP: Das Kraftpaket für Computerfreaks
GIMP ist wahrscheinlich die beliebteste kostenlose Photoshop-Alternative. Es ist Open Source, d.h.jeder kann es optimieren, und es funktioniert sowohl unter Windows als auch unter Mac. Die Benutzeroberfläche ähnelt stark Photoshop. Wenn Sie also bereits Adobe verwendet haben, werden Sie sich sofort zurechtfinden. GIMP unterstützt fast alle gängigen Dateiformate wie JPEG, PNG, TIFF, GIF und sogar PSD-Dateien, was praktisch ist, wenn Sie von Photoshop umsteigen.
Was GIMP so leistungsstark macht, ist die Möglichkeit, Plugins von Drittanbietern hinzuzufügen, die seine Fähigkeiten noch weiter steigern. Der Haken? Die vielen Optionen können anfangs etwas überwältigend sein – so, als würde man Photoshop noch einmal ganz neu lernen. Bei manchen Setups kann die Installation oder Aktualisierung von Plugins etwas merkwürdig sein, sodass Sie möglicherweise einige Verzeichnisse anpassen oder Skripte im Terminal oder in der Eingabeaufforderung ausführen müssen, damit alles reibungslos funktioniert. Auf meinem Rechner habe ich festgestellt, dass ein Neustart nach der Plugin-Installation manchmal die Stabilität verbessert.
Krita: Die Wahl des Künstlers
Krita wird häufig für Illustratoren und digitale Maler empfohlen, eignet sich aber auch überraschend gut für die Fotobearbeitung. Es wurde von Künstlern für Künstler entwickelt, daher ähnelt die Benutzeroberfläche Photoshop und bietet viele erweiterte Farbwerkzeuge. Krita unterstützt Ebenen, Masken, Filter und sogar druckempfindliche Tablets, falls Sie diese bevorzugen.
Wenn Sie mit dem Layout von Photoshop vertraut sind, kommt Ihnen der Arbeitsbereich von Krita möglicherweise bekannt vor. Sie können benutzerdefinierte Pinsel und Texturen importieren und alles problemlos optimieren. Manchmal hat Krita Probleme – beispielsweise beim Importieren großer Bilder oder bei Kompatibilitätsproblemen. Meistens behebt ein einfacher Neustart das Problem. Wenn Sie Stapelverarbeitung oder Automatisierung nutzen möchten, müssen Sie sich möglicherweise die Skript-Tools ansehen, aber für die meisten Bearbeitungsaufgaben ist es ziemlich unkompliziert.
Paint. NET: Die einfache, aber effektive Wahl
Paint. NET ist eine Art modernisierte Version von MS Paint, allerdings mit etwas mehr Power. Es ist leichtgewichtig und benutzerfreundlich und eignet sich daher perfekt für schnelle Bearbeitungen oder einfache Retuschen. Entwickelt auf dem. NET-Framework, ist es nur für Windows verfügbar, was aber kein Problem ist, außer Sie nutzen einen Mac.
Diese App bietet zwar nicht so viele Funktionen wie Photoshop oder GIMP, unterstützt aber Ebenen, mehrere Mischmodi und einige praktische Plugins. Sie ist ideal, wenn ein Projekt keine High-End-Tools erfordert. Die Benutzeroberfläche kann manchmal etwas eigenartig sein – beispielsweise bei der Menüplatzierung oder bei Verknüpfungen –, aber insgesamt ist es ein unkompliziertes Tool, mit dem sich die Arbeit schnell erledigen lässt.
Photo Pos Pro und Seashore: Spezialisiert für einfachere Anforderungen
Photo Pos Pro ist eine äußerst benutzerfreundliche Option für Windows. Es bietet leicht verständliche Tools für grundlegende Bearbeitungsaufgaben wie das Entfernen von Objekten, das Korrigieren von Belichtungsproblemen oder das Ersetzen von Hintergründen. Ein Nachteil ist, dass es für den Mac nicht verfügbar ist, Sie können es aber bei Bedarf über einen Windows-Emulator oder eine virtuelle Maschine ausführen.
Für Mac-Nutzer, die eine kostenlose Alternative suchen, ist Seashore eine gute Wahl. Die App ist super einfach und hat eine anfängerfreundliche Benutzeroberfläche, unterstützt aber Ebenen und Druckempfindlichkeit – wichtig, wenn Sie mit einem Zeichentablett arbeiten. Ehrlich gesagt ist es eine recht einfache App, aber für schnelle Bearbeitungen oder zum Üben ist sie ausreichend.
Die besten kostenlosen Online-Bildbearbeitungsprogramme
Pixlr Editor: Der Alleskönner
Wenn Sie lieber online arbeiten, ist Pixlr Editor eine gute Wahl. Es bietet zahlreiche Funktionen – Effekte, Filter, Anpassungen – und ähnelt in Sachen Layout Photoshop. Sie müssen nichts installieren; laden Sie einfach Ihre Bilder hoch und beginnen Sie mit der Bearbeitung. Ebenenbearbeitungen, Masken und Schnellkorrekturen lassen sich problemlos durchführen. Ich habe es auf einem langsamen PC verwendet und es hat trotzdem eine ordentliche Leistung gezeigt, was ein Pluspunkt ist.
Photopea: Fast ein Klon von Photoshop
Ein weiterer Favorit unter den Online-Editoren ist Photopea. Es ähnelt in Aussehen und Bedienung stark Photoshop und eignet sich daher perfekt für Benutzer, die mit dem Layout von Adobe vertraut sind. Außerdem ist es mit PSD-Dateien, XCF-, Sketch- und RAW-Formaten kompatibel – also mit vielen Dateitypen.
Manche Nutzer berichten von leichten Verzögerungen in bestimmten Browsern oder bei langsamer Internetverbindung, aber insgesamt ist die App recht funktional. Gelegentlich kann es bei der Arbeit an großen Bildern oder komplexen Projekten zu Abstürzen oder Hängenbleiben kommen. Speichern Sie daher regelmäßig. Die Benutzeroberfläche ist vertraut, die Tool-Overlays können jedoch etwas unübersichtlich sein. Nehmen Sie sich daher bei Bedarf etwas Zeit, um Ihren Arbeitsbereich anzupassen.
Sumo Paint, Fotor und PicMonkey
Sumo Paint bietet ein Photoshop-ähnliches Erlebnis direkt in Ihrem Browser. Es verfügt über Ebenen, Mischmodi und eine Reihe von Effekten. Es ist nicht ganz so robust wie Photopea oder Pixlr, aber für schnelle Bearbeitungen oder lustige Projekte geeignet. Es unterstützt jedoch keine nativen PSD-Dateien. Beachten Sie dies.
Der Fotor Photo Editor eignet sich hervorragend für schnelle Optimierungen – Filter, Effekte und einfache Retuschen. Er ist recht schnell, und die Vorlagen sind ein Bonus, wenn Sie schnell Social-Media-Beiträge oder Collagen erstellen möchten. Bei umfangreicheren Bearbeitungen ist er manchmal etwas eingeschränkt.
Und dann gibt es noch PicMonkey. Es eignet sich perfekt für Amateure, die einfache Bearbeitungen wie Miniaturansichten oder Social-Media-Bilder durchführen. Die kostenlose Version ist etwas eingeschränkt, und um die vollständige Suite freizuschalten, ist ein Abonnement erforderlich. Für einfache, schnelle Bearbeitungen ist es jedoch recht praktisch.
Zusammenfassung
Alle diese kostenlosen Tools decken unterschiedliche Anforderungen ab – von anspruchsvoller Bildbearbeitung bis hin zu schnellen, unkomplizierten Optimierungen. GIMP und Photopea sind die Favoriten, insbesondere für Umsteiger von Photoshop oder für diejenigen, die Bearbeitungsoptionen mit Ebenen benötigen. Für Gelegenheitsnutzer oder Anfänger sind Paint. NET, Seashore oder Photo Pos Pro zeitsparend. Online-Optionen wie Pixlr, Fotor und Sumo Paint bieten portable Optionen für einfache Bearbeitung ohne Installation. Probieren Sie ein paar aus, um zu sehen, was Ihnen zusagt. Und das Beste daran? Keines davon kostet einen Cent, es lohnt sich also, ein paar auszuprobieren, bis sich eines richtig anfühlt.
Zusammenfassung
- GIMP bietet umfangreiche Funktionen ähnlich wie Photoshop und unterstützt Plugins.
- Krita ist eine gute Wahl, wenn Sie auch digitale Malwerkzeuge mit einer komfortablen Benutzeroberfläche wünschen.
- Paint. NET und Seashore sind einfach, effektiv und superleicht.
- Mit Online-Tools wie Photopea und Pixlr sind die Dinge schnell und zugänglich – keine Downloads erforderlich.
- Die meisten kostenlosen Optionen haben ihre Macken, aber sie sind alle für anständige Bearbeitungsaufgaben geeignet.
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