So formatieren Sie eine externe Festplatte auf dem Mac



Externe Festplatten und SSDs sind äußerst praktisch, um alle möglichen Dateien darauf zu speichern – Dokumente, Fotos, Videos, Spiele und sogar ganze Softwareinstallationen. Manchmal wird es jedoch knifflig, wenn man eine solche Festplatte formatieren muss. Vielleicht möchte man sie sowohl mit Mac als auch mit Windows kompatibel machen oder einfach neu beginnen, ohne Datenverlust zu riskieren. Glücklicherweise verfügt macOS über ein integriertes Tool namens Festplattendienstprogramm, das dies deutlich vereinfacht. Sie benötigen keine dubiosen Drittanbieter-Apps, was von Vorteil ist, da die nativen Optionen von macOS in der Regel sicherer sind. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Ihre externe Festplatte auf Ihrem Mac zu formatieren:

So formatieren Sie eine externe Festplatte auf einem Mac

Schließen Sie das Laufwerk an und öffnen Sie das Festplattendienstprogramm.

Schließen Sie Ihre externe Festplatte an und öffnen Sie den Finder. Das Festplattendienstprogramm finden Sie entweder im Ordner „Andere“ oder über die Launchpad-Suche. Falls es nicht sofort angezeigt wird, geben Sie einfach „Festplattendienstprogramm“ in Spotlight ein ( Cmd + Space), und es sollte angezeigt werden. Wozu das Ganze? Hier können Sie Ihre Festplatte nach Ihren Wünschen konfigurieren, egal ob nur für Mac oder plattformübergreifend. Bei manchen Konfigurationen kann das Festplattendienstprogramm etwas zickig sein, funktioniert aber in der Regel nach kurzem Warten. Falls es nicht funktioniert, kann ein Neustart Ihres Macs oder das Trennen und erneute Anschließen der Festplatte helfen.

Wählen Sie das Laufwerk aus und wählen Sie im Festplattendienstprogramm „Löschen“.

Öffnen Sie das Festplattendienstprogramm und suchen Sie in der Seitenleiste nach Ihrem externen Laufwerk. Es ist leicht zu erkennen, da es mit „Extern“ oder seinem vorherigen Namen beschriftet ist. Klicken Sie darauf, um es auszuwählen. Klicken Sie anschließend oben auf „Löschen“.Ein kleines Fenster öffnet sich, in dem Sie die Formatierung des Laufwerks anpassen können. Folgendes sollten Sie beachten:

  • Name: Wählen Sie bei Bedarf einen neuen Namen oder behalten Sie den Standardnamen bei. Manchmal hilft ein neuer Name dabei, das Gerät später wiederzuerkennen.
  • Format: Mac OS Extended (Journaled), wenn Sie es nur auf Macs verwenden, oder exFAT, wenn Sie Windows-Kompatibilität benötigen. FAT32 ist zwar auch möglich, aber auf Dateien unter 4 GB beschränkt, daher ist exFAT heutzutage meist die bessere Wahl.
  • Schema: Eine GUID-Partitionstabelle ist fast immer die beste Wahl, insbesondere für externe Laufwerke, die bootfähig sein oder auf neueren Macs ausgeführt werden sollen.
  • Sicherheitsoptionen: Wenn Sie sich Sorgen um die Datenwiederherstellung machen, können Sie sicherere Löschoptionen wählen, die das Laufwerk mehrmals überschreiben – dies dauert allerdings länger. Für die meisten privaten Anwendungen ist die standardmäßige „Schnelllöschung“ ausreichend.

Hinweis: Auf älteren Macs mit OS X Tiger oder Leopard kann das Festplattendienstprogramm etwas anders aussehen, der Vorgang selbst ist aber im Prinzip derselbe. Diese Funktion gibt es bereits seit macOS Leopard (2007), und es ist schon erstaunlich, wie viel einfacher Apple diesen Vorgang im Vergleich zu manchen Windows-Prozessen gestaltet hat.

Den Formatierungsprozess abschließen

Sobald alles eingestellt ist, klicken Sie einfach auf „Löschen“.Lehnen Sie sich zurück und warten Sie. Manchmal geht es schnell, manchmal dauert es etwas länger, insbesondere wenn Sie eine Sicherheitslöschung gewählt haben oder die Festplatte groß ist. Auf manchen Rechnern scheint nichts zu passieren, aber in Wirklichkeit läuft der Vorgang weiter. Trennen Sie die Festplatte nicht vorzeitig vom Stromnetz – lassen Sie den Vorgang abschließen. Danach ist die Festplatte mit Ihren gewählten Einstellungen formatiert und einsatzbereit.

Interessanterweise sind die Formatierungsfunktionen des Festplattendienstprogramms standardmäßig integriert, außer man verwendet einen wirklich alten Mac, ohne dass zusätzliche Downloads nötig sind. Es ist seit den Leopard-Zeiten Teil von macOS und macht die Arbeit damit deutlich einfacher als unter Windows, wo man oft viele zusätzliche Schritte durchführen oder Tools von Drittanbietern verwenden muss.



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