So führen Sie eine vollständige Sicherung unter Windows 10 durch



AKTUALISIERT 23.09.2025: Unter Windows 10 war das Erstellen einer vollständigen Sicherung mit dem Tool „Systemabbild“ in den Einstellungen für „Sichern und Wiederherstellen“ früher ziemlich einfach. Aber ehrlich? Es ist irgendwie seltsam, dass es immer noch Auswahloptionen gibt, obwohl Microsoft diese Funktion schon vor einiger Zeit abgeschafft hat. Wenn Sie jedoch zu einem bestimmten Zeitpunkt einen vollständigen Snapshot Ihres Systems wünschen – beispielsweise vor großen Änderungen oder einem Upgrade – können Sie das immer noch tun. Es ist jetzt nur etwas komplizierter, insbesondere da dieser Prozess möglicherweise nicht mehr so ​​zuverlässig ist oder nicht mehr so ​​unterstützt wird wie früher. Eine Systemabbildsicherung erfasst alles: Windows, Apps, Einstellungen, persönliche Dateien – im Grunde ein vollständiger Klon. Gut für Notfallwiederherstellungen, falls Ihr System abstürzt oder mit Ransomware infiziert wird. Diese Anleitung führt Sie durch die Erstellung einer vollständigen Imagesicherung unter Windows 10, sei es auf einem USB-Laufwerk oder einer Netzwerkfreigabe, und erklärt Ihnen, wie Sie davon eine Wiederherstellung durchführen, falls etwas schiefgeht. Rechnen Sie mit einigen manuellen Schritten, und ja, Windows bietet Ihnen trotzdem an, eine Wiederherstellungs-CD zu erstellen (was Sie überspringen können), aber für die Wiederherstellung ist die Verwendung eines bootfähigen Mediums normalerweise die beste Methode.

Ein vollständiges Backup mag übertrieben erscheinen, bis Ihr System abstürzt oder Sie versehentlich wichtige Dateien löschen. Sobald das Backup erstellt ist, können Sie das gesamte System wiederherstellen – oder sogar einzelne Dateien extrahieren –, wobei letzteres einige zusätzliche Schritte erfordert. Denken Sie daran: Das ist nichts, was Sie jeden Tag tun, aber es ist ein guter Notfallplan für den Notfall. Und da Windows es Ihnen natürlich unnötig schwer machen muss, erfordert dies eine Handvoll Menüs und etwas Geduld.

So beheben Sie eine vollständige Systemsicherung unter Windows 10

Methode 1: Verwenden des Tools „Sichern und Wiederherstellen“ (Windows 7) zum Erstellen eines vollständigen Systemabbilds

Warum es hilft: Obwohl sie mittlerweile etwas versteckt ist, ist diese Funktion immer noch vorhanden – versteckt in der Systemsteuerung. Es ist die klassische Methode, einen vollständigen Snapshot Ihres Systems zu erstellen. Wenn Sie ein größeres Upgrade planen oder einfach nur Angst vor einem gefürchteten Hardwareausfall haben, kann Ihnen dies viel Ärger ersparen. Das Ergebnis? Sie erhalten ein extern oder im Netzwerk gespeichertes Systemabbild.

Wann es zutrifft: Sie bemerken Probleme mit Ihrem System oder möchten vor größeren Änderungen eine Alternative nutzen. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie alles wieder in den ursprünglichen Zustand versetzen möchten, einschließlich Betriebssystem, Apps und persönlichen Dateien. Es ist langsam, aber zuverlässig und dauert je nach Datenmenge in der Regel eine ganze Weile.

Was Sie erwartet: Sobald dies erledigt ist, befindet sich auf dem ausgewählten Laufwerk eine umfangreiche Datei (oder ein Ordner) namens „WindowsImageBackup“.Sollte etwas kaputtgehen, können Sie Ihr System mit minimalem Aufwand auf den genauen Stand dieses Zustands zurücksetzen. Beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um ein tägliches oder wöchentliches Backup handelt, sondern eher um einen „Sicherungspunkt“ vor größeren Änderungen.

So geht’s:

  • Öffnen Sie die Systemsteuerung über das Startmenü und gehen Sie dann zu System und Sicherheit > Sichern und Wiederherstellen (Windows 7).
  • Klicken Sie im linken Menü auf „Systemabbild erstellen“.
  • Wählen Sie Ihr Sicherungsziel:
    • Wenn Sie ein USB-Laufwerk verwenden, wählen Sie Auf einer Festplatte und wählen Sie Ihr Laufwerk aus.
    • Für Netzwerklaufwerke müssen Sie An einem Netzwerkspeicherort auswählen – mehr dazu in Methode 2.
  • Klicken Sie auf Weiter. Bestätigen Sie Ihre Auswahl.
  • Fügen Sie bei Bedarf zusätzliche Laufwerke hinzu. Dies ist optional, kann aber nützlich sein, wenn Sie über mehrere Speichergeräte verfügen.
  • Klicken Sie auf „Sicherung starten“. Der Vorgang kann je nach Datengröße eine Weile dauern.
  • Am Ende schlägt Windows möglicherweise vor, eine Wiederherstellungsdiskette zu erstellen. Sie können dies überspringen, wenn Sie über ein Wiederherstellungsmedium verfügen. Sie benötigen einen bootfähigen USB-Stick oder eine DVD mit Windows-Wiederherstellungstools für den späteren schnellen Zugriff.

Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, wird der Sicherungsordner am ausgewählten Speicherort angezeigt, normalerweise unter WindowsImageBackup. Wenn Sie sich in einem Netzwerk befinden, beachten Sie bitte, dass dies eine Weile dauern kann, insbesondere bei langsameren Verbindungen. Bei manchen Systemen kann die erste Sicherung aufgrund von Berechtigungen oder Netzwerkproblemen fehlschlagen. Normalerweise funktioniert das Problem jedoch nach einem zweiten Versuch.

Methode 2: Erstellen eines vollständigen Systemabbilds auf einer Netzwerkfreigabe, da lokale Laufwerke schnell voll werden

Warum es hilfreich ist: Wenn externe Laufwerke keine Option sind oder Sie einfach Sicherheit außerhalb des Standorts wünschen, speichert dieser Ansatz das Image auf einem NAS oder einer Netzwerkdateifreigabe. Praktisch, wenn Sie mehrere PCs verwalten oder Ihren Schreibtisch nicht überladen möchten.

Wann dies zutrifft: Sie verfügen über ein zuverlässiges Netzwerk und ein NAS oder einen Server mit ausreichend Speicherplatz. Beachten Sie, dass das Kopieren des gesamten Images über das Netzwerk je nach Netzwerkgeschwindigkeit und Datenmenge einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Was Sie erwartet: Dasselbe Ergebnis – Ihr vollständiges Systemabbild wird remote gespeichert. Die Wiederherstellung kann etwas schwieriger sein, da Sie während der Wiederherstellung Netzwerkzugriff benötigen. Stellen Sie daher sicher, dass Ihr Netzwerk stabil und korrekt eingerichtet ist.

Hier ist das Wesentliche:

  • Öffnen Sie Systemsteuerung > System und Sicherheit > Sichern und Wiederherstellen (Windows 7).
  • Klicken Sie auf „Systemabbild erstellen“.
  • Klicken Sie unter „An einem Netzwerkstandort“ auf „Auswählen “.
  • Geben Sie Ihren SMB-Freigabe- oder Netzwerkordner ein oder suchen Sie danach (stellen Sie sicher, dass er ordnungsgemäß freigegeben und zugänglich ist).
  • Geben Sie bei entsprechender Aufforderung die Netzwerkanmeldeinformationen ein.
  • Klicken Sie auf „Weiter“ und stellen Sie sicher, dass Ihr Netzwerkziel korrekt ist.
  • Klicken Sie auf „Sicherung starten“.

Nicht vergessen: Richten Sie Freigabeberechtigungen ein, erstellen Sie den Ordner vorher und stellen Sie sicher, dass Ihre Netzwerkeinstellungen die Übertragung zulassen. Andernfalls schlägt die Übertragung fehl oder hängt dauerhaft. Bei manchen Setups kann der erste Schritt zu Fehlern führen, wenn die Berechtigungen nicht stimmen.Überprüfen Sie daher die Freigabe- und Sicherheitseinstellungen.

Wiederherstellen Ihres Systemabbilds

So stellen Sie eine vollständige Systemsicherung wieder her

Warum es hilft: Wenn Windows nicht startet oder Ihr System am Ende ist, ist die Wiederherstellung von einem Image die beste Möglichkeit, alles wieder in Ordnung zu bringen – keine Neuinstallation erforderlich. Es ist zwar etwas aufwendig, aber es funktioniert.

Wann dies zutrifft: Das System startet nicht oder Sie haben Ihr Laufwerk ausgetauscht und möchten die Sicherung auf das neue klonen. Halten Sie Ihr Wiederherstellungsmedium (USB oder DVD) bereit, da Windows im Wiederherstellungsmodus starten muss.

Was Sie erwartet: Ihr System wird in den Zustand der Sicherung zurückgesetzt und alle nach der Sicherung vorgenommenen Änderungen werden gelöscht. Während der Wiederherstellung kommt es zu Ausfallzeiten. Anschließend erfolgt ein Neustart mit einem frischen Windows-System vor dem Problem.

Die Schritte:

  • Schalten Sie den PC aus und schließen Sie dann Ihr bootfähiges Windows-Wiederherstellungsmedium an.
  • Starten Sie neu und rufen Sie das BIOS/UEFI auf (drücken Sie beim Start normalerweise Del, F2, oder Ähnliches), um die Startpriorität auf Ihr Wiederherstellungsmedium festzulegen.
  • Booten Sie in die Wiederherstellungsumgebung.
  • Wählen Sie Problembehandlung > Erweiterte Optionen > Systemabbildwiederherstellung.
  • Wählen Sie Ihre Windows-Installation aus und verwenden Sie dann das neueste verfügbare Systemabbild.
  • Folgen Sie den Anweisungen und wählen Sie Optionen wie das Formatieren von Datenträgern aus, wenn Sie die Installation auf einem neuen Laufwerk durchführen.
  • Klicken Sie auf „Fertig stellen“ und bestätigen Sie Ihre Eingabe. Der Wiederherstellungsvorgang beginnt und kann je nach Datengröße einige Zeit in Anspruch nehmen.
  • Nach dem Neustart sollte Ihr System wieder genau in dem Zustand sein, in dem es sich befand, als die Sicherung erstellt wurde.

Hinweis: Die Wiederherstellung auf einem Laufwerk mit anderer Größe ist schwierig. Verwenden Sie idealerweise ein größeres Laufwerk und erweitern Sie die Partition anschließend bei Bedarf.

Wiederherstellen einzelner Dateien aus dem Systemabbild

Warum es hilft: Das vollständige Image dient hauptsächlich der Notfallwiederherstellung. Wenn Sie jedoch nur ein oder zwei Dateien benötigen, ermöglicht das Mounten des Images den Zugriff, ohne alles wiederherstellen zu müssen. Etwas seltsam, aber machbar.

Wann es zutrifft: Sie haben ein Systemabbild, möchten aber nur ein paar Dokumente oder Fotos wiederherstellen, die Sie vergessen haben, separat zu sichern. Nicht nahtlos, aber besser als nichts.

Was Sie erwartet: Sie mounten die im Backup enthaltene VHDX-Datei, durchsuchen und kopieren die Dateien direkt. Dies kann allerdings etwas mühsam sein, insbesondere bei großen oder komplexen Backups.

So geht’s:

  • Drücken Sie die Windows-Taste + X und wählen Sie Datenträgerverwaltung.
  • Klicken Sie im Menü auf Aktion > VHD anhängen.
  • Navigieren Sie zum Ordner „WindowsImageBackup“ und dann zum Sicherungsordner Ihres Systems und wählen Sie die größte .VHDXDatei aus.
  • Mounten Sie das Image und weisen Sie einen Laufwerksbuchstaben zu.
  • Öffnen Sie „Dieser PC“, durchsuchen Sie das bereitgestellte Laufwerk und kopieren Sie alle benötigten Dateien.
  • Wenn Sie fertig sind, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das bereitgestellte Laufwerk und wählen Sie „VHD trennen“.

Beachten Sie: Dies ist keine Snap-Wiederherstellung und der Vorgang kann fehlerhaft sein, wenn Berechtigungen oder Schritte zur Datenträgerverwaltung fehlerhaft sind. Für die schnelle Wiederherstellung einzelner Dateien ist er jedoch geeignet.

FAQs zu vollständigen Systemabbildsicherungen unter Windows 10

Was ist eigentlich eine Systemabbildsicherung?

Ein vollständiger Snapshot Ihres gesamten Systems, der Windows, Apps, Einstellungen und Dateien erfasst – alles, was erforderlich ist, um das System genau so wiederherzustellen, wie es war.

Worin besteht der Unterschied zum bloßen Kopieren von Dateien?

Beim Kopieren von Dateien werden nur ausgewählte Daten gespeichert – nützlich, aber unvollständig. Ein Systemabbild hingegen klont alles und eignet sich daher hervorragend für die Notfallwiederherstellung.

Warum mache ich mir überhaupt die Mühe? Reichen Cloud-Backups nicht aus?

Cloud-Backups sind zwar eine tolle Sache, enthalten aber in der Regel nicht das gesamte Betriebssystem und die Anwendungen, sondern eher eine Datenkopie. Für eine vollständige Wiederherstellung sind Systemabbilder zuverlässiger, insbesondere bei beschädigtem Betriebssystem.

Wo speichere ich diese Bilder?

Externe Laufwerke, Netzwerkfreigaben oder dedizierte NAS-Systeme eignen sich am besten. Vermeiden Sie es jedoch, die Daten auf demselben Laufwerk zu speichern, auf dem Sie auch das Backup durchführen – das verfehlt seinen Zweck.

Benötige ich zur Wiederherstellung spezielle Werkzeuge?

Ja. Normalerweise starten Sie die Windows-Wiederherstellungsumgebung mithilfe eines Wiederherstellungslaufwerks oder Installationsmediums, bevor Sie das Image wiederherstellen.

Wie oft sollten diese Backups durchgeführt werden?

Regelmäßig, insbesondere vor größeren Updates, Upgrades oder Systemänderungen. Monatlich oder wöchentlich, je nachdem, wie oft sich Dinge auf Ihrem System ändern.

Kann ich ein Image auf einem anderen PC wiederherstellen?

Nicht zuverlässig. Systemabbilder sind hardwarespezifisch und können beim Verschieben auf einen anderen Computer Treiber- oder Bootprobleme verursachen. Besser für dieselbe Hardware verwenden.

Was ist, wenn mein System nicht bootet?

Verwenden Sie Ihr Wiederherstellungsmedium, um die Windows-Wiederherstellungsumgebung zu starten, und wählen Sie dann „Systemabbild-Wiederherstellung“.Stellen Sie sicher, dass Sie vorher ein solches erstellt haben!

Unterstützt Windows diese Funktion noch?

So in etwa. Es ist zwar auch in Windows 10 verfügbar, Microsoft empfiehlt jedoch die Verwendung neuerer Tools wie „Diesen PC zurücksetzen“ oder Cloud-Backup-Optionen. Ein Systemabbild ist für diese zusätzliche Sicherheitsebene dennoch keine schlechte Idee.

Zusammenfassung

Das Erstellen eines vollständigen Systemabbilds unter Windows 10 ist nicht mehr so ​​einfach wie früher und oft in veralteten Menüs versteckt. Wenn Sie vor größeren Änderungen dennoch einen vollständigen Snapshot Ihres PCs benötigen, lohnt sich der Aufwand. Bedenken Sie jedoch, dass der Vorgang, insbesondere über Netzwerke, zeitaufwändig ist und einige Vorbereitungen erfordert. Ein aktuelles Image kann im Notfall Stunden oder sogar Tage sparen.

Zusammenfassung

  • Verwenden Sie „Systemsteuerung“ > „Sichern und Wiederherstellen“ (Windows 7), um vollständige Images zu erstellen.
  • Speichern Sie Backups aus Sicherheitsgründen auf externen Laufwerken oder Netzwerkfreigaben.
  • Starten Sie die Wiederherstellung, um bei Bedarf ein Systemabbild wiederherzustellen.
  • Mounten Sie Bilder, um einzelne Dateien abzurufen, wenn nur wenige fehlen.
  • Aktualisieren Sie Ihre Backups regelmäßig, insbesondere vor größeren Upgrades oder Systemoptimierungen.

Wir drücken die Daumen, dass der Backup-Plan dadurch etwas robuster wird – zumindest als Sicherheitsnetz. Manchmal macht es schon den Unterschied, dass man das Image bereit hat.



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