So integrieren Sie Copilot mit Gmail, OneDrive und mehr unter Windows 11
Für Windows 11 bringt Microsoft eine aktualisierte Copilot-App heraus, die zahlreiche neue Funktionen bietet, darunter die sogenannten „Connectors“.Damit können Sie Ihre persönlichen Dienste wie OneDrive, Outlook, Google Drive, Gmail, Google Kalender und Kontakte verknüpfen, sodass die KI Informationen von überall abrufen kann. Stellen Sie sich das so vor, als ob Copilot einen kleinen Einblick in Ihre anderen Apps und Konten erhält, um Dateien, E-Mails oder Kontakte leichter zu finden, egal wo sie gespeichert sind. Praktisch, aber je nach Datenschutzeinstellung auch etwas unheimlich.
Im offiziellen Blogbeitrag heißt es, dass diese Funktion hauptsächlich für Geräte eingeführt wird, die am Windows Insider-Programm teilnehmen, insbesondere für die Kanäle Release Preview, Beta, Dev und Canary. Wenn Sie also eine reguläre Version verwenden, sollten Sie nicht zu lange warten – es kommt, kann aber noch etwas dauern. Außerdem können Sie Copilot jetzt bitten, Ihre verbundenen Dienste in natürlicher Sprache zu durchsuchen. Das ist zwar praktisch, lässt aber auch Rückschlüsse auf die Datenschutzrisiken zu.
So funktioniert es: Es ist nicht besonders kompliziert, aber auch nicht ganz reibungslos.
So verbinden Sie Ihre Dienste mit Copilot unter Windows 11
Um die Konnektoren zu aktivieren, damit die KI mit dem Abrufen von Daten aus Ihren Google- oder Microsoft-Konten beginnen kann, führen Sie die folgenden Schritte aus:
- Öffnen Sie die Copilot-App. Sie finden sie in der Taskleiste oder im Startmenü.
- Klicken Sie auf das Benutzerprofilsymbol (oben rechts oder in der App) und wählen Sie Einstellungen. Manchmal sieht dies wie ein Zahnradsymbol aus.
- Suchen Sie nach dem Abschnitt „Konnektoren“ – dort aktivieren Sie den Zugriff auf Ihre externen Konten. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für OneDrive, Outlook, Google Drive, Gmail, Google Kalender oder Kontakte. Bei manchen Konfigurationen wird in den Windows-Einstellungen möglicherweise ein separates Menü „Konten“ angezeigt, meistens befindet es sich jedoch in der App selbst.
- Folgen Sie den angezeigten Anweisungen oder Autorisierungsfenstern. Dazu müssen Sie sich in der Regel bei Ihrem Google- oder Microsoft-Konto anmelden und die Berechtigung erteilen. Achtung: Möglicherweise müssen Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung oder CAPTCHA-Verfahren durchlaufen.
- Sobald alles verknüpft ist, können Sie Dinge sagen wie „Meine letzten E-Mails von Alice suchen“ oder „Meine letzten Google Kalender-Ereignisse anzeigen“, und Copilot ruft die Daten aus all diesen Diensten ab. Es ist schon komisch, wie nahtlos sich das manchmal anfühlt – aber vergessen Sie nicht, diese Berechtigungen werden irgendwo gespeichert.Überlegen Sie also gut, was Ihre Privatsphäre betrifft.
Dieser Prozess hilft übrigens, da er Ihre Konten mit der KI synchronisiert, sodass die Antworten mit der Zeit intelligenter werden. Rechnen Sie zunächst mit einer leichten Verzögerung, da die App Token und Berechtigungen abrufen muss – etwas nervig, aber es funktioniert. Beachten Sie auch, dass diese Konnektoren auch über die Webversion von Copilot verfügbar sind, aber nicht alles passt – einige Dienste fehlen möglicherweise oder verhalten sich etwas anders.
Und noch etwas: In neueren Versionen (ab Version 1.25095.161.0 ) erweitert Microsoft die Exportoptionen. Sie können Inhalte als Word-Dokumente, Excel-Tabellen, PDFs oder PowerPoint-Präsentationen exportieren – alles über natürliche Sprachbefehle. Die Funktion „Diesen Chat nach PowerPoint exportieren“ funktioniert jetzt tatsächlich, was ziemlich überraschend ist. Da die Funktionen jedoch schrittweise eingeführt werden, werden manche Nutzer diese Funktionen möglicherweise nicht sofort bemerken. Wenn Ihre App veraltet wirkt, schauen Sie einfach im Microsoft Store nach Updates im Bereich „Downloads“ – denn Windows muss die Dinge natürlich so kompliziert machen, dass man sie manchmal vergisst.
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