So können Sie Ihren WhatsApp-Status vor ausgewählten Kontakten privat halten
Manchmal sind die Datenschutzeinstellungen bei WhatsApp etwas merkwürdig – besonders, wenn man seinen Status vor bestimmten Kontakten verbergen möchte, ohne sie komplett zu blockieren. Wenn man bereits einen Status geteilt hat und dann merkt, dass man ihn einigen Leuten lieber vorenthalten möchte, kann das Ändern der Datenschutzoptionen helfen, ist aber nicht ganz einfach. Man stellt die Einstellungen einmal ein und denkt dann: „Moment mal, Onkel Bob soll das ja nicht mehr sehen“, und es gibt keine einfache Option, ihn einfach zu entfernen. Stattdessen muss man die Datenschutzeinstellungen anpassen und den Status erneut hochladen. Ja, das ist etwas nervig, aber machbar. Wenn ihr also die Einstellungen richtig anpassen wollt, folgt einfach dieser Anleitung, und hoffentlich vermeidet ihr den peinlichen Moment: „Ups, das haben ja alle gesehen!“
So verbergen Sie Ihren WhatsApp-Status vor bestimmten Kontakten
Was passiert beim Ändern der WhatsApp-Status-Privatsphäre?
Bevor Sie sich in die Veränderung stürzen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, was tatsächlich passiert – es ist etwas mehr als nur das Umlegen eines Schalters:
- Wenn Sie Ihren Status bereits veröffentlicht haben, wird er durch das Ändern der Datenschutzeinstellungen nicht aus den Kontakten entfernt – Sie müssen ihn erneut teilen oder löschen und dann mit den neuen Datenschutzeinstellungen erneut hochladen.
- Wenn du Lesebestätigungen deaktivierst, siehst du nicht mehr, wer deinen Status angesehen hat. Das funktioniert aber in beide Richtungen: Wenn ein Kontakt das Gleiche tut, siehst du auch dessen Status nicht mehr. Es ist quasi ein Handschlag für deine Privatsphäre.
Meiner Erfahrung nach werden Datenschutzänderungen manchmal sofort wirksam, bei manchen Konfigurationen ist jedoch ein Neustart oder eine erneute Anmeldung erforderlich, um die Änderungen tatsächlich zu sehen. Dies sollte man beachten.
So ändern Sie die WhatsApp-Status-Privatsphäre
- Öffne WhatsApp (Android oder iPhone) und gehe zum Status- Tab – entweder durch Tippen oben oder durch Wischen. Falls das Menü nicht sofort sichtbar ist: Es ist der dritte Tab unten auf dem iPhone bzw.oben auf Android.
- Tippe auf das Symbol mit den drei Punkten oben rechts (Android) oder gehe auf dem iPhone direkt zu „Datenschutz“ im Menü. Je nach Version befindet sich die Option manchmal hinter den drei Punkten oder direkt unter „Einstellungen“.Ziel ist es, die Datenschutzeinstellungen zu finden.
- Dort angekommen, wählen Sie „ Meine Kontakte außer…“ und anschließend die Kontakte aus, die Ihren Status nicht sehen sollen. Alternativ können Sie „ Nur teilen mit…“ auswählen, um die Empfängergruppe auf wenige Personen zu beschränken. So bestimmen Sie selbst, wer die Aktualisierung erhält.
- Wenn Sie Ihren Status später wiederherstellen und ihn wieder für alle sichtbar machen möchten, wählen Sie einfach „ Meine Kontakte“.
- Nachdem Sie Ihre Einstellungen vorgenommen haben, tippen Sie auf OK und erstellen und teilen Sie Ihren neuen Status wie gewohnt. Die ausgeschlossenen Kontakte können ihn nicht mehr sehen, und Sie haben Ihre Privatsphäre etwas besser geschützt, ohne jemanden zu blockieren.
Was wäre, wenn ich den Status auf Facebook oder Instagram teilen würde?
Dieser Punkt ist aufgrund der Meta-Plattformintegration etwas knifflig. Wenn du deinen WhatsApp-Status direkt in Facebook oder Instagram Stories geteilt hast, geht es weniger um den Datenschutz in WhatsApp, sondern vielmehr um die Einstellungen der sozialen Medien. Folgendes ist zu beachten:
Sie sollten in den Datenschutzeinstellungen jeder App festlegen, wer Ihre Stories oder Beiträge sehen kann. Bei Facebook und Instagram bedeutet das, die Zielgruppe zu bearbeiten – üblicherweise in den jeweiligen Datenschutzeinstellungen. Denken Sie daran, dass Sie die bestehende Story möglicherweise manuell erneut teilen oder löschen müssen, wenn Sie die Aufrufe nachträglich einschränken möchten.
Manchmal denke ich: „Warum macht WhatsApp das so kompliziert?“, aber so ist das eben manchmal mit diesen Meta-vernetzten Apps.
Und wenn Sie das alles aus Datenschutzgründen tun, sollten Sie natürlich Ihre Datenschutzeinstellungen in diesen Apps regelmäßig überprüfen – denn die ändern sich ja bekanntlich gern.
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