So nutzen Sie das Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software effektiv
Microsoft bietet ein praktisches kleines Tool namens „Tool zum Entfernen bösartiger Software“.Wenn Sie Windows (7, 10 oder 11) verwenden und auf die Installation eines Antivirenprogramms eines Drittanbieters verzichtet haben – oder einfach nur sichergehen möchten – ist dieses Tool hilfreich, um Schadsoftware aufzuspüren und zu entfernen, die möglicherweise durchgerutscht ist. Es handelt sich eher um eine schnelle Überprüfung als um eine umfassende Sicherheitslösung. Daher ist es ratsam, Ihr Haupt-Antivirenprogramm – wie Windows Defender oder Malwarebytes – aktiv zu lassen, da diese die eigentliche Arbeit leisten. Dennoch kann die manuelle Ausführung dieses Tools manchmal Schadsoftware aufspüren, die die Echtzeit-Sicherheitsfunktionen übersehen, insbesondere wenn Ihnen ungewöhnliches Verhalten auffällt. Es wird regelmäßig aktualisiert – mindestens monatlich über Windows Update – daher sollten Sie vor der Ausführung die neueste Version von Microsoft herunterladen. Diese finden Sie auf der Downloadseite von Microsoft. Nach dem Download ist die Installation schnell und einfach: Führen Sie die ausführbare Datei aus, wählen Sie den gewünschten Scan-Typ und warten Sie. Das Tool bietet Optionen wie Schnellscan (durchsucht wichtige Systemordner, deutlich schneller), Vollständiger Scan (dauert länger, ist aber gründlich) und Benutzerdefinierter Scan (Sie wählen Ihre eigenen Ordner aus).Ein Fortschrittsbalken zeigt den Fortschritt an, und mit etwas Glück werden keine Infektionen gefunden. Mir ist aufgefallen, dass der Scan auf manchen Systemen, insbesondere der vollständige Scan, ewig dauert. Manchmal erscheint zwar der Bericht, aber ein Neustart des PCs ist nötig, damit alles vollständig gelöscht wird. Windows macht es einem natürlich unnötig kompliziert. Nach Abschluss des Scans zeigt der Bericht an, ob Malware gefunden und entfernt wurde. Bei gefundenen Infektionen ist ein Neustart erforderlich, um alles gründlich zu bereinigen. Wenn Sie wissen möchten, wonach genau gescannt wird, finden Sie im Fenster einen Link zu einer Liste der verwendeten Malware-Definitionen. Das Tool ersetzt zwar keinen guten Virenscanner, ist aber ein praktisches Hilfsmittel, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt oder nach einer riskanten Internet-Session. Verlassen Sie sich aber nicht ausschließlich darauf – ein Echtzeitschutz parallel ist deutlich sinnvoller. Wenn Sie das Tool manuell ausführen, können Sie die Protokolldatei unter %WINDIR%\debug\mrt.log einsehen, was üblicherweise C:\Windows\debug\mrt.log bedeutet. Dort lässt sich genau nachvollziehen, was gefunden oder übersehen wurde. Im Gegensatz zu automatisierten Scans bieten manuelle Scans die Möglichkeit, Bedrohungen aufzuspüren, die Ihren Haupt-Sicherheitstools entgangen sind.Übrigens: Auf manchen Systemen funktionieren die automatischen Ausführungen des Tools nach Updates einwandfrei, auf anderen müssen Sie es möglicherweise manuell starten. Halten Sie in jedem Fall Ihr Haupt-Antivirenprogramm aktiv und aktuell, dann kann dieses kleine Tool als nützliche zusätzliche Überprüfung dienen. Hoffentlich spart dies jemandem, der sein System sauber halten möchte, ein paar Stunden, ohne gleich das gesamte Sicherheitsarsenal einsetzen zu müssen. Ich drücke die Daumen!
So verwenden Sie das Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software
Laden Sie das Tool herunter und bereiten Sie es vor.
Besuchen Sie die offizielle Downloadseite von Microsoft, um die neueste Version herunterzuladen. Führen Sie die Installation aus – ganz einfach, klicken Sie einfach auf „Weiter “ – und schon kann es losgehen. Sie wissen nicht genau, auf welche Malware geprüft wird? Im Fenster finden Sie einen Link zur Liste, falls Sie neugierig sind.
Wählen Sie Ihren Scan-Typ aus
Nach dem Start des Tools werden Ihnen Optionen für verschiedene Scanmodi angezeigt:
- Schnellscan : Durchsucht wichtige Ordner wie System32 – schnell, aber es können einige problematische Dateien auf Root-Ebene übersehen werden.
- Vollständiger Scan : Überprüft alles, einschließlich aller Laufwerke und Ordner. Dies kann je nach Hardware einige Stunden dauern.
- Benutzerdefinierter Scan : Wählen Sie bestimmte Ordner oder Laufwerke aus, auf die gescannt werden soll – praktisch, wenn Sie einen bestimmten Bereich verdächtigen.
Diese Wahl beeinflusst die Dauer des Vorgangs. Im Allgemeinen reicht die Schnellprüfung für regelmäßige Überprüfungen aus. Wenn Sie jedoch auf fragwürdigen Websites gesurft haben oder Verdacht geschöpft haben, sollten Sie die vollständige Prüfung wählen.
Überprüfen Sie den Scanvorgang und die Ergebnisse.
Während die Dateien durchsucht werden, sehen Sie einen Fortschrittsbalken. Wird Schadsoftware gefunden, wird der Bericht mit der Anzahl der infizierten Dateien aktualisiert. Manchmal werden schädliche Dateien automatisch erkannt und entfernt, in anderen Fällen werden Sie zum Neustart aufgefordert.
Neustart zur vollständigen Bereinigung
Nach Abschluss der Arbeiten ist wahrscheinlich ein Neustart erforderlich, damit die Änderungen vollständig wirksam werden. Dieser Schritt ist entscheidend – Schadsoftware benötigt oft einen Neustart, um vollständig entfernt zu werden. Ignorieren Sie ihn nicht, auch wenn alles in Ordnung zu sein scheint.
Prüfen Sie bei Bedarf die Protokolle.
Für alle, die es genauer wissen wollen: Das Protokoll befindet sich unter %WINDIR%\debug\mrt.log (normalerweise C:\Windows\debug\mrt.log ).Öffnen Sie es mit Notepad, um zu sehen, welche Einträge markiert oder gelöscht wurden. Im täglichen Gebrauch ist das nicht unbedingt nötig, aber zur Fehlersuche oder aus Interesse kann es aufschlussreich sein.
Bitte beachten Sie: Dieses Tool eignet sich am besten als ergänzende Prüfung. Ihre regulären Antivirenprogramme und Firewall-Einstellungen bilden Ihre erste Verteidigungslinie. Die gelegentliche Ausführung des Tools zum Entfernen bösartiger Software kann helfen, Schadsoftware zu erkennen, die bei Echtzeit-Scans übersehen wird, insbesondere nach riskanten Downloads oder größeren Windows-Updates.
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