So richten Sie Firefox auf Ihrem Chromebook ein



Der Wechsel von Chrome zu Firefox auf einem Chromebook ist nicht besonders kompliziert, kann aber etwas einschüchternd wirken, wenn man es noch nie zuvor getan hat. Vielleicht wünschen Sie sich ein anderes Browser-Erlebnis oder die Firefox ESR-Version klingt einfach besser für Ihre Bedürfnisse. Was auch immer der Grund ist, die Installation von Firefox kann auf verschiedene Arten erfolgen, und die Kenntnis beider Optionen erleichtert das Leben.

Grundsätzlich können Sie Firefox als Linux-App ausführen – ideal für Desktop-ähnliches Surfen – oder die Android-Version über den Play Store herunterladen, wenn Sie eine einfachere und weniger ressourcenintensive Version bevorzugen. Bei manchen Setups haben Sie mit Linux zwar die volle Kontrolle, aber es ist etwas aufwändiger. Die Android-Version ist einfacher, aber bei einigen Desktop-Funktionen möglicherweise nicht so schnell oder flexibel. So bringen Sie beide zum Laufen.

So installieren Sie Firefox auf Chromebook

Chrome ist die Standardeinstellung, und das ist auch gut so, aber Firefox kann eine gute Alternative sein: mehr Datenschutzoptionen, einige zusätzliche Funktionen … Es lohnt sich, es auszuprobieren, wenn Sie das Alte satt haben. Entscheidend ist, ob Sie Linux verwenden oder einfach die Android-App nutzen möchten. Die Linux-Installation bietet ein echtes Desktop-Browser-Erlebnis, aber die Aktivierung von Linux auf Ihrem Chromebook ist der erste Schritt.

Methode 1: Firefox über Linux installieren (für ein Desktop-ähnlicheres Erlebnis)

Die Aktivierung von Linux (Beta) unter Chrome OS ist hier ein Muss, da nicht jedes Chromebook dies gleichermaßen unterstützt. Wenn es unterstützt wird, sehen Sie es unter Einstellungen > Linux (Beta). Nach der Aktivierung können Sie Firefox grundsätzlich wie auf einem normalen Linux-Desktop installieren.

  • Öffnen Sie zunächst den App Launcher (das Kreissymbol unten links).
  • Suchen Sie nach der Terminal- App. Auf manchen Computern befindet sie sich im Ordner „Linux-Apps“. Andernfalls suchen Sie einfach nach „Terminal“.
  • Starten Sie Terminal. Hier beginnt der Spaß. Um sicherzustellen, dass alles auf dem neuesten Stand ist, führen Sie Folgendes aus: sudo apt update
  • Folgen Sie ihm mit: sudo apt upgrade -y
  • Geben Sie dann Folgendes ein, um Firefox ESR zu installieren: sudo apt-get install firefox-esr

Dadurch sollten alle benötigten Dateien geladen werden. Bestätigen Sie die Eingabe mit „J“, wenn Sie nach der Datennutzung gefragt werden. Je nach Verbindung und Systemleistung kann dieser Vorgang ein bis zwei Minuten dauern – Chrome OS ist nicht das schnellste Linux auf dem Markt.

Nach der Installation finden Sie Firefox im App Launcher in Ihrem Linux-Apps- Ordner. Die Initialisierung kann einen Moment dauern, aber sobald der Firefox geöffnet ist, erhalten Sie einen Desktop-ähnlichen Firefox. Beim ersten Start werden möglicherweise einige Einrichtungsaufforderungen angezeigt, darunter zum Importieren von Lesezeichen oder Daten – ignorieren Sie diese, wenn Sie nur testen. Alternativ können Sie Ihr Profil importieren, wenn Sie Ihre Lesezeichen und den Verlauf behalten möchten.

Bei manchen Setups kann Firefox abstürzen oder nicht sofort starten. Ein Neustart des Chromebooks oder die erneute Aktivierung von Linux kann seltsame Fehler beheben. Dieser Teil hängt zwar vom Rechner ab, aber sobald er läuft, steht Ihnen ein voll funktionsfähiger Firefox zur Verfügung.

Methode 2: Firefox aus dem Google Play Store installieren (der Einfachheit halber)

Wenn Sie sich nicht mit Linux herumschlagen möchten oder es nicht unterstützt wird, greifen Sie stattdessen einfach zur Android-Version von Firefox. Sie ist schnell, leicht und eignet sich für die meisten Browser-Anforderungen recht gut. Beachten Sie jedoch, dass sie für die Desktop-Nutzung nicht so gut integriert ist, für schnelles Surfen ist sie aber ausreichend.

  • Öffnen Sie den App Launcher.
  • Starten Sie den Google Play Store.
  • Verwenden Sie die Suchleiste, um Firefox zu finden.
  • Klicken Sie auf Installieren und warten Sie. Der Vorgang kann je nach Netzwerk einige Minuten dauern.

Nach der Installation finden Sie Firefox in Ihrer App-Schublade und können sofort loslegen.Öffnen Sie es einfach, führen Sie bei Bedarf eine schnelle Einrichtung durch und schon können Sie lossurfen. Beachten Sie, dass diese Version nicht immer so anpassbar und funktionsreich ist wie die Linux-Version, aber insgesamt weniger aufwendig.

Zusammenfassung

Das war’s im Grunde schon. Egal, ob Sie sich für Linux oder Android entscheiden, Firefox kann eine gute Alternative zu Chrome auf einem Chromebook sein. Linux ist leistungsstärker und Desktop-ähnlich, wenn Sie gerne Dinge optimieren, aber die Android-Version ist einfacher und schneller zu bedienen. In jedem Fall ist es schön, andere Optionen als Chrome zu haben, insbesondere wenn Ihnen Datenschutz oder bestimmte Erweiterungen wichtig sind.

Zusammenfassung

  • Aktivieren Sie Linux (Beta) in den Einstellungen, wenn Sie sich für die Linux-Methode entscheiden.
  • Verwenden Sie Terminal, um Firefox über Befehle wie sudo apt updateund zu aktualisieren und zu installieren sudo apt-get install firefox-esr.
  • Oder öffnen Sie den Google Play Store, suchen Sie nach Firefox und tippen Sie auf Installieren.
  • Starten Sie den neuen Browser aus Ihrer App-Schublade und führen Sie die Ersteinrichtung durch oder importieren Sie bei Bedarf Daten.

Hoffentlich erspart dies etwas Ärger – die Installation von Firefox auf Chromebooks ist nicht das Schlimmste, nur etwas eigenartig, je nachdem, welchen Weg Sie wählen. Wir drücken die Daumen, dass dies jemandem hilft, ohne allzu viel Aufwand ein besseres Surferlebnis zu erzielen.



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