So richten Sie Movie Maker unter Windows 10 ein



Der Movie Maker, der bereits im September 2000 erschien, war der beliebteste Videoeditor von Microsoft. Viele nutzten ihn, um mit Videos zu experimentieren, bevor alles in die Cloud verlagert wurde oder auf fortschrittlichere Software umstieg. Er war etwa ein Jahrzehnt lang sehr beliebt, bevor er zugunsten neuerer Programme wie Story Remix eingestellt wurde. Story Remix konzentriert sich stärker auf die Bearbeitung von Fotos und Videos direkt über die Windows 10 Fotos-App. Doch obwohl Microsoft den Support offiziell eingestellt hat, lässt sich der Movie Maker auf neueren Windows-Installationen immer noch nutzen – man muss nur wissen, wo man suchen und wie man ihn einrichten muss.

Es ist etwas ungewöhnlich, aber die Installation über das Windows Essentials-Paket ist weiterhin möglich – dieses war Teil älterer Windows-Versionen. Anscheinend funktioniert dieses alte Paket auch unter Windows 10, falls Sie in die Vergangenheit reisen möchten. Nur zur Info: Manchmal kann es zu Fehlern oder Kompatibilitätsproblemen kommen. Wenn Sie aber Nostalgie oder Einfachheit schätzen, erfahren Sie hier, wie es ganz einfach geht.

So laden und installieren Sie Movie Maker unter Windows 10

Gehen Sie zur Downloadseite von Windows Essentials.

Besuchen Sie zunächst das Windows Essentials -Archiv im Internet Archive. Es ist etwas unterschätzt, aber dort befindet sich das Original-Installationsprogramm. Suchen Sie dort rechts nach dem Link „Windows Executable“ und klicken Sie darauf, um den Download zu starten. Das ist die benötigte Installationsdatei. Sie ist etwa 127 MB groß, der Download dauert je nach Internetverbindung ein bis zwei Minuten.

Führen Sie das Installationsprogramm aus und starten Sie die Einrichtung.

Doppelklicken Sie auf die heruntergeladene Datei und bestätigen Sie die Windows-Anfrage mit „Ja“. Kurz darauf sollte sich das Installationsfenster öffnen. Die Installation ist recht einfach – folgen Sie einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm. Manchmal kann es etwas knifflig sein – beispielsweise könnte der Installer Kompatibilitätsprobleme oder fehlende Komponenten melden –, aber keine Sorge, klicken Sie sich einfach durch.

Wählen Sie die zu installierenden Programme aus.

Sobald die Ersteinrichtung abgeschlossen ist, erscheint ein Bildschirm mit dem Titel „Wählen Sie die zu installierenden Programme aus“.Hier sollten Sie Fotogalerie & Movie Maker auswählen. Wenn Sie möchten, können Sie weitere Programme aus der Liste auswählen, dies sind jedoch die wichtigsten. Klicken Sie anschließend einfach auf „ Installieren“. Die Installation kann je nach System einige Minuten dauern.

Filmen Sie den Vorgang ab und starten Sie Movie Maker.

Nach Abschluss der Installation erscheint ein Fenster mit der Meldung, dass die Installation abgeschlossen ist. Klicken Sie auf „Schließen“, und fertig – Movie Maker ist einsatzbereit. Um ihn zu finden, öffnen Sie das Startmenü und scrollen Sie durch die Liste der Programme, bis Sie „Movie Maker“ entdecken. Manchmal befindet er sich unter „Alle Apps“ oder in einem Ordner namens „Windows Essentials“.Klicken Sie darauf, und schon können Sie wieder Videos bearbeiten – es ist schon erstaunlich, dass dieses alte Schätzchen immer noch funktioniert, aber es tut es.

Auf einem Rechner lief es problemlos, auf einem anderen musste ich das Installationsprogramm im Kompatibilitätsmodus ausführen ( Rechtsklick > Eigenschaften > Kompatibilität > Option „ Programm im Kompatibilitätsmodus für Windows 7 oder XP ausführen“ aktivieren).Ich weiß nicht, warum es manchmal funktioniert und manchmal nicht, aber es ist einen Versuch wert, falls Probleme auftreten.

Und das war’s im Grunde schon. Keine Raketenwissenschaft, nur ein bisschen Recherche. Für alle, die das damals verpasst haben, ist das vielleicht eine gute Möglichkeit, die Videobearbeitung wieder etwas einfacher zu gestalten.

Zusammenfassung

  • Laden Sie Windows Essentials aus dem Internet Archive herunter.
  • Führen Sie das Installationsprogramm aus, wählen Sie „Photo Gallery & Movie Maker“ und installieren Sie das Programm.
  • Sie finden Movie Maker im Startmenü und können dann mit der Bearbeitung beginnen.
  • Seien Sie auf mögliche Anpassungen der Kompatibilität vorbereitet, falls es sich widerspenstig verhält.

Zusammenfassung

Movie Maker auf einem modernen Windows-Rechner wieder zum Laufen zu bringen, ist gar nicht so schwer, solange man bereit ist, sich etwas einzuarbeiten und ein paar Hürden zu überwinden. Es ist zwar etwas nostalgisch, aber auch überraschend funktional – man sollte nur nicht erwarten, dass es 4K-Exporte oder aufwendige Effekte wie die heutigen YouTube-Editoren beherrscht. Für schnelle Bearbeitungen oder nostalgische Projekte ist dieses alte Programm aber immer noch bestens geeignet. Hoffentlich hilft es jemandem, etwas Geld oder Zeit zu sparen oder einfach eine Reise in die Vergangenheit weniger frustrierend zu gestalten.



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