So richten Sie Ubuntu auf VMware Workstation Player ein



VMware Workstation Player, früher bekannt als VMware Player, ist eine virtuelle Maschinen-App für 64-Bit-PCs mit Windows oder Linux. Wenn Sie schon immer mehrere Betriebssysteme parallel ausführen wollten, ohne Ihr Hauptsystem zu verändern, ist dies genau das Richtige für Sie. Erstellen Sie eine virtuelle Umgebung und installieren Sie Linux, Windows oder ein beliebiges Betriebssystem. Die Einrichtung kann manchmal mühsam sein, insbesondere bei Treiberproblemen oder Konfigurationsproblemen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung ist daher hilfreich. Nach der Einrichtung steht Ihnen eine sichere Sandbox zum Ausprobieren zur Verfügung, insbesondere mit Linux-Distributionen wie Ubuntu – ganz ohne Dual-Boot-Probleme und ohne Risiko für Ihr bestehendes System.

In dieser Anleitung (oder diesem Text, je nach Zeitpunkt) geht es darum, Ubuntu in VMware unter Windows 11 zu installieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das ISO herunterladen, VMware installieren, Ihre VM erstellen und schließlich Ubuntu darauf installieren. Falls es Probleme gibt, folgen Sie einfach den Anweisungen und sehen Sie, wo es hakt. Rechnen Sie mit etwas Hin und Her, denn Windows macht es Ihnen manchmal etwas schwerer als nötig.

So laden Sie die Ubuntu-ISO-Datei herunter

Zunächst benötigen Sie die Ubuntu-ISO. Gehen Sie zu Ubuntu.com, klicken Sie auf „Download“ und wählen Sie die neueste Long-Term Support-Version (aktuell 24.04 LTS).Auf der Website sollten Sie die Möglichkeit haben, die Desktop-ISO herunterzuladen – klicken Sie einfach auf „Download“ und speichern Sie sie an einem leicht zu findenden Ort. Ich weiß nicht genau, warum, aber manchmal ist der Download-Link nicht so offensichtlich, also achten Sie auf den grünen Button.

Hier ist ein kurzer Überblick über die Systemanforderungen für Ubuntu – nur um sicherzustellen, dass Ihr PC damit zurechtkommt:

  • 2 GHz Dual-Core-Prozessor (oder besser)
  • Mindestens 4 GB RAM (mehr ist besser)
  • 25 GB freier Festplattenspeicher (auch hier gilt: mehr ist schön)
  • DVD-Laufwerk oder ein USB-Anschluss (für das Installationsmedium)
  • Und der Internetzugang hilft, insbesondere wenn Sie Updates wünschen oder während der Installation zusätzliche Treiber herunterladen möchten

So installieren Sie VMware Workstation Player unter Windows 11

Sobald Sie Ihr Ubuntu-ISO gespeichert haben, können Sie VMware herunterladen. Gehen Sie zu vmware.com und suchen Sie den Download-Link. Sie sehen Optionen für Windows und Linux. Da es sich jedoch um Windows 11 handelt, wählen Sie die Windows-Version. Klicken Sie unter VMware Workstation Player auf „Jetzt herunterladen“.

Vollständige Offenlegung: Bei manchen Setups kann das Installationsprogramm einen kleinen Wutanfall bekommen oder nach Administratorrechten fragen. Führen Sie das Installationsprogramm daher als Administrator aus – klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „ Als Administrator ausführen“. Folgen Sie anschließend den Anweisungen. Sie werden aufgefordert, die Lizenz zu akzeptieren, einen Installationsort auszuwählen (der Standardort ist normalerweise ausreichend, es sei denn, Sie haben wenig Speicherplatz) und auszuwählen, ob VMware zu Ihrem Systempfad hinzugefügt oder Verknüpfungen erstellt werden sollen (ich überprüfe normalerweise alles).Eine kurze Anmerkung: Auf einem Rechner schlug das Installationsprogramm beim ersten Versuch fehl, funktionierte dann aber nach einem Neustart einwandfrei. Seltsam, aber so ist Windows nun einmal.

So erstellen Sie eine virtuelle Maschine auf VMware

Nach der Installation von VMware müssen Sie Ihre VM einrichten, bevor Sie Ubuntu installieren. Stellen Sie sich das so vor, als würden Sie einen neuen Mini-Computer in Ihrem echten Computer erstellen. So isolieren Sie Ubuntu von Ihrem Windows-Haupt-Setup, was zum Testen oder zum Experimentieren praktisch ist.

Hier ist der grundlegende Spielplan:

  • Öffnen Sie VMware Workstation Player
  • Klicken Sie auf „Neue virtuelle Maschine erstellen“ (manchmal ist es eine Schaltfläche mit einem +-Zeichen oder einfach im Menü).
  • Wenn Sie zur Eingabe eines Installationsmediums aufgefordert werden, wählen Sie „ Ich werde das Betriebssystem später installieren“. Sie müssen jetzt nicht auf die ISO-Datei verweisen.
  • Wählen Sie im nächsten Schritt Linux als Betriebssystem aus und suchen Sie in der Dropdown-Liste nach Ubuntu 64-Bit. Dies hilft VMware bei der Optimierung der Einstellungen.
  • Geben Sie Ihrer VM einen Namen – etwa „Ubuntu VM“ – und wählen Sie den Speicherort. Machen Sie sich keine Gedanken, wählen Sie einfach einen Ordner mit ausreichend Speicherplatz.
  • Anschließend werden Sie aufgefordert, die Hardware anzupassen. Hier können Sie RAM, CPU-Kerne und Speicherplatz zuweisen. Für eine gute Leistung sollten Sie mindestens 2 GB RAM und eine 20 GB große virtuelle Festplatte verwenden. Bei Bedarf können Sie auch die Netzwerkadapter anpassen, die Standardeinstellungen funktionieren jedoch in der Regel.
  • Nun kommt der schwierige Teil: Wählen Sie Ihr Ubuntu-ISO aus. Klicken Sie auf „Hardware anpassen“. Wählen Sie unter dem CD/DVD -Laufwerk (SATA) die Option „ISO-Image-Datei verwenden“ und navigieren Sie zum Speicherort des Ubuntu-ISO.
  • Wenn alles gut aussieht, klicken Sie auf Schließen und dann auf Fertig stellen. Ihre VM ist nun konfiguriert und wartet auf die Installation von Ubuntu.

Hinweis: Manchmal müssen die Hardwareeinstellungen angepasst werden, wenn Ubuntu Probleme beim Booten hat. Sie können beispielsweise versuchen, die RAM- oder CPU-Zuweisung anzupassen. Außerdem habe ich festgestellt, dass die ISO-Datei bei einigen Setups beim ersten Versuch nicht korrekt gemountet wird. Versuchen Sie es daher einfach erneut, wenn es Probleme gibt.

So installieren Sie Ubuntu 24.04 LTS auf VMware Workstation Player

Endlich ist es Zeit für die eigentliche Installation. Starten Sie VMware und wählen Sie Ihre neue VM aus. Klicken Sie auf „Virtuelle Maschine abspielen“ oder auf „ Einschalten “.Nach dem Booten sollte das GRUB-Menü angezeigt werden. Dort werden Sie gefragt, ob Sie Ubuntu ausprobieren oder installieren möchten. Wählen Sie „Ubuntu installieren“ und drücken Sie die Eingabetaste. Manchmal wird die Installation von VMware Tools vorgeschlagen – akzeptieren Sie das einfach, es verbessert die Reaktionsfähigkeit und die Gerätekompatibilität.

Wählen Sie anschließend Ihre Sprache und Ihr Tastaturlayout aus und fahren Sie fort. Das Installationsprogramm fragt Sie dann, ob Sie Updates herunterladen möchten (ja, tun Sie dies während der Installation – das spart Zeit) und ob Codecs und Treiber von Drittanbietern installiert werden sollen. Wählen Sie, was Sie benötigen.

Wählen Sie für die Partitionierung „ Datenträger löschen“ und installieren Sie Ubuntu. Keine Sorge, dies betrifft nur die virtuelle Festplatte der VM, nicht Ihr Hauptsystem. Bestätigen Sie und klicken Sie anschließend auf „ Jetzt installieren“. Der Vorgang dauert je nach Systemanforderungen etwa 30 Minuten. Während der Installation stellen Sie Ihre Zeitzone ein und erstellen ein Benutzerkonto. Ganz einfach.

Klicken Sie anschließend auf „Jetzt neu starten“, und die VM wird in Ihr neues Ubuntu-System neu gestartet. Klicken Sie Enterauf den Neustart-Bildschirm und voilà – Ubuntu 24.04 LTS ist bereit, in VMware zu rocken.

Zusammenfassung

Wenn Sie Linux sicher testen möchten, ohne einen Dual-Boot-Prozess durchführen zu müssen, ist VMware + Ubuntu ISO eine solide Kombination. Der Vorgang ist unkompliziert, kann aber – insbesondere beim ersten Mal – etwas knifflig sein. Halten Sie Ihr ISO griffbereit, stellen Sie sicher, dass VMware korrekt installiert ist, und weisen Sie Ihrer VM genügend Ressourcen zu. So erhalten Sie eine funktionierende Ubuntu-VM unter Windows 11, ohne den Verstand zu verlieren.

Zusammenfassung

  • Laden Sie Ubuntu ISO von der offiziellen Site herunter
  • Installieren Sie VMware Workstation Player
  • Erstellen Sie eine VM, die auf die ISO-Datei verweist
  • Starten Sie die VM und folgen Sie den Anweisungen des Installationsprogramms
  • Genießen Sie Ihr neues Ubuntu in Windows

Daumen drücken, das hilft

Sobald alles eingerichtet ist, steht Ihnen eine Linux-Umgebung zum Experimentieren, Testen von Apps oder Ausführen von Server-Aufgaben zur Verfügung – ganz nach Ihrem Geschmack. Erwarten Sie nicht, dass sie superschnell ist, da sie virtualisiert ist, aber zum Testen ist sie durchaus geeignet. Hoffentlich erspart das dem einen oder anderen ein paar Stunden Kopfzerbrechen. Viel Erfolg!



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