So sichern Sie Ihr Netzwerk, indem Sie Ihren Router für WPA2 konfigurieren



Manchmal übersieht man leicht die Sicherheitseinstellungen seines WLAN-Routers, besonders wenn alles scheinbar einwandfrei funktioniert. Doch das Ignorieren von Verschlüsselungsoptionen wie WPA2 ist riskant – Hacker nutzen gerne schwache WLAN-Verschlüsselungen aus, und die Folgen können von Datendiebstahl bis hin zu hohen Geldstrafen reichen, wenn vertrauliche Informationen kompromittiert werden. Wenn Ihr Netzwerk schon einmal instabil oder langsam war oder Ihre Sicherheitseinstellungen immer noch auf WEP oder offen eingestellt sind, ist es wahrscheinlich Zeit für ein schnelles Update. Diese Anleitung erklärt, wie Sie sicherstellen, dass Ihr WLAN WPA2 verwendet – den Goldstandard, den die meisten Router immer noch unterstützen –, damit Sie nachts ruhiger schlafen können, da Sie wissen, dass Ihr Netzwerk deutlich sicherer ist.

So stellen Sie Ihren Router auf die Verwendung von WPA2 um

Zugriff auf das Admin-Panel Ihres Routers

Zuerst müssen Sie sich beim Router anmelden. Normalerweise bedeutet das, dass Sie auf einem mit Ihrem WLAN verbundenen Gerät einen Webbrowser öffnen und die IP-Adresse des Routers eingeben. Gängige Optionen sind 192.168.0.1 oder 192.168.1.1. Bei manchen Setups kann die Adresse anders lauten, aber das sind die üblichen. Drücken Sie die Eingabetaste, und Sie sollten auf eine Anmeldeseite gelangen. Wenn Sie die Anmeldedaten noch nie geändert haben, versuchen Sie es mit dem Standardbenutzernamen und -kennwort – etwa „admin“ / „password“ – oder sehen Sie auf dem Aufkleber auf Ihrem Router nach. Andernfalls, wenn Sie die Einstellungen geändert, aber vergessen haben, müssen Sie den Router möglicherweise auf die Werkseinstellungen zurücksetzen (normalerweise durch Gedrückthalten einer Reset-Taste für 10–15 Sekunden).

Suchen der Wireless-Sicherheitseinstellungen

Suchen Sie nach der Anmeldung nach dem Abschnitt Drahtlos oder WLAN – manchmal auch als Drahtlos-LAN, WLAN-Einstellungen oder Drahtlos-Einstellungen bezeichnet. Suchen Sie dort die Seite, die die Sicherheit bzw. Verschlüsselung verwaltet. Dies kann sehr unterschiedlich sein, da Router von Netgear, Linksys, TP-Link oder Asus dies unterschiedlich handhaben. Ziel ist es jedoch, herauszufinden, wo Sie das Sicherheitsprotokoll ändern können. Normalerweise sehen Sie Optionen wie WEP, WPA, WPA2 oder sogar WPA3 (sofern Ihr Router dies unterstützt).Wenn Sie WPA2 sehen, ist dies das Richtige für Sie.

Umstellung auf WPA2- und AES-Verschlüsselung

Hier passiert die Magie. Suchen Sie nach einem Dropdown-Menü oder Optionsfeldern mit der Bezeichnung Sicherheitsmodus oder Authentifizierungstyp. Wählen Sie WPA2-PSK oder WPA2 Personal – das ist der aktuelle Standard. Wählen Sie als Verschlüsselungsmethode AES – das ist die militärische Verschlüsselung, die Ihr WLAN vor neugierigen Blicken schützt. Manchmal wird es auch als Verschlüsselungsalgorithmus bezeichnet – suchen Sie nach Optionen wie AES oder TKIP. Wählen Sie AES, weil es sicherer und weniger anfällig für Angriffe ist. Das ist wichtig, da einige ältere Router standardmäßig noch TKIP verwenden, das schwächer ist. Nachdem Sie diese Einstellungen vorgenommen haben, speichern/übernehmen Sie die Änderungen und starten Sie Ihren Router neu, damit die neuen Einstellungen wirksam werden.

Aktualisieren des WLAN-Passworts und erneutes Verbinden von Geräten

Nachdem der Sicherheitsmodus nun auf WPA2 und AES eingestellt ist, können Sie das WLAN-Passwort auf Ihren Geräten bei Bedarf erneut eingeben. Achten Sie darauf, dass es sich um eine starke, eindeutige Passphrase handelt – ich empfehle eine Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Starten Sie Ihre Geräte neu und verbinden Sie sich mit dem neuen Passwort. Bei manchen Geräten müssen Sie möglicherweise das Netzwerk vergessen und erneut verbinden, um das Update zu erzwingen.Überprüfen Sie nach der Wiederherstellung der Verbindung, ob Ihre Internetverbindung stabil ist und das Netzwerk in den WLAN-Informationen Ihres Geräts als WPA2-gesichert angezeigt wird.

Wann können Sie nicht auf WPA2 umsteigen?

Wenn Ihr Betriebssystem sehr alt ist – wie Windows XP ohne SP2 –, könnten Probleme auftreten, da die WPA2-Unterstützung vor Vista lückenhaft war. Auch wenn Ihr Router von vor 2006 ist, unterstützt er WPA2 möglicherweise überhaupt nicht oder benötigt ein Firmware-Update.Überprüfen Sie online das Modell Ihres Routers, um zu sehen, ob WPA2 unterstützt wird und ob ein Firmware-Update verfügbar ist. Bei den meisten modernen Setups sollte WPA2 jedoch problemlos aktiviert werden können.

Ihre Netzwerksicherheit aktualisiert – wie geht es weiter?

Grundsätzlich ist die Umstellung auf WPA2 mit AES unkompliziert und den geringen Aufwand wert. Melden Sie sich einfach bei Ihrem Router an, suchen Sie die Sicherheitseinstellungen und ändern Sie das Protokoll. Sie werden überrascht sein, wie viele Netzwerke noch mit WEP oder offen laufen. Sobald dies erledigt ist, ist Ihr WLAN für Hacker deutlich schwerer zu knacken, und Sie haben ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit. Außerdem ist es immer ratsam, die Firmware Ihres Routers auf dem neuesten Stand zu halten – manchmal schließen Sicherheitspatches Schwachstellen, von denen Sie gar nichts wussten. Und wenn Sie noch einen Schritt weitergehen möchten, bietet ein VPN eine zusätzliche Verschlüsselungsebene für Ihren Internetverkehr. Denn natürlich sollte die WLAN-Sicherheit nicht beim Router enden.



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