So surfen Sie privat auf Ihrem Chromebook
Manchmal möchte man einfach seine Surfaktivitäten geheim halten – sei es beim heimlichen Stöbern nach Geschenken, beim Verwalten mehrerer E-Mail-Konten oder bei der Nutzung eines gemeinsam genutzten Chromebooks in der Schule oder im Büro. Der Inkognito-Modus soll die schnelle Lösung sein, ist aber ehrlich gesagt etwas undurchsichtig, da er nicht alles vollständig verbirgt. Dennoch ist er praktisch, um zu verhindern, dass Ihr Gerät Ihre ungewöhnlichen Surfgewohnheiten speichert. Falls Sie nicht wissen, wie Sie ihn in Chrome, Firefox oder Opera unter Chrome OS aktivieren, finden Sie hier eine einfache Anleitung. Diese Methoden helfen Ihnen, je nach Browser, unkompliziert im Inkognito- oder Privatmodus zu surfen.
So funktioniert der Inkognito-Modus auf einem Chromebook
Wir behandeln die gängigsten Browser unter Chrome OS – Chrome, Firefox und Opera. Alles ist recht ähnlich, aber es gibt ein paar kleine Unterschiede. Beachten Sie, dass der Inkognito-Modus Ihre Aktivitäten nicht vor Ihrem Internetanbieter oder Systemadministrator verbirgt, wenn Sie sich in einem verwalteten Netzwerk befinden. Er löscht lediglich lokale Cookies, den Verlauf und Daten der aktuellen Sitzung.
So verwenden Sie den Inkognito-Modus in Google Chrome
Der Inkognito-Modus von Chrome ist wahrscheinlich der gängigste und denkbar einfach. So sollte es funktionieren:
- Öffnen Sie Chrome und klicken Sie auf „Mehr“ (die drei Punkte oben rechts).
- Wählen Sie „Neues Inkognito-Fenster“. Möglicherweise erscheint ein abgedunkeltes Fenster mit der Meldung „ Sie befinden sich im Inkognito-Modus “.
- Wenn Sie Schnellzugriffstasten bevorzugen, drücken Sie Ctrl + Shift + N—, um sofort ein Inkognito-Fenster zu öffnen.
- Um einen Link direkt im Inkognitomodus zu öffnen, klicken Sie mit der rechten Maustaste (oder tippen und halten Sie auf dem Touchscreen von Chrome OS) auf den Link und wählen Sie „ Link im Inkognitofenster öffnen“.
Wer den Inkognitomodus häufig nutzen möchte, erstellt mitunter eine Desktopverknüpfung (denn Chrome macht es einem natürlich unnötig schwer).Um wieder normal surfen zu können, müssen alle Inkognitofenster geschlossen werden.
So funktioniert der Inkognito-Modus in Firefox
Der private Modus von Firefox ist im Prinzip derselbe – nur mit anderem Namen und Symbol. Hier die Details:
- Starten Sie Firefox und suchen Sie nach dem Maskensymbol oben rechts – das ist der Schalter für privates Surfen.
- Klicken Sie darauf, und ein neues privates Fenster öffnet sich.
- Um den privaten Modus zu verlassen, klicken Sie einfach erneut auf das Maskensymbol oder schließen Sie das Fenster.
Im Grunde muss man nur mehrmals auf die Maske klicken. Ziemlich einfach, aber verwechseln Sie das nicht mit vollständiger Anonymität – Ihr Internetanbieter oder Netzwerkadministrator kann Sie immer noch ausspionieren, wenn er es darauf anlegt.
Wie man in Opera im Inkognito-Modus arbeitet
Opera nennt seinen Inkognito-Modus „private Tabs“, und er ist genauso einfach:
- Öffnen Sie Opera und klicken Sie auf das Tabs-Symbol oben rechts.
- Wählen Sie im Menü „Privat“ aus – dadurch wird ein privater Tab geöffnet.
- Klicken Sie unten auf die Schaltfläche „+“, um bei Bedarf weitere private Tabs zu öffnen.
- Gibt es eine Tastenkombination Ctrl + Shift + Nzum Öffnen eines neuen privaten Fensters, genau wie bei Chrome?
Ein paar Besonderheiten gibt es hier: Private Tabs bleiben privat, bis man sie schließt, aber genau wie die anderen Tabs verbergen sie die Aktivitäten nicht vor dem Netzwerk oder Internetanbieter. Bei manchen Konfigurationen funktioniert der private Modus etwas unzuverlässig – manchmal läuft er einwandfrei, manchmal muss man den Browser neu starten.
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