So überprüfen Sie den Akkustand unter Windows



Laptop-Akkus sind etwas eigenartig. Mit der Zeit verschleißen sie einfach – kürzere Laufzeiten, geringere Kapazität und so weiter. Lange Nutzungssitzungen, häufiges Laden und Entladen, Hitze und Kälte – das sind die üblichen Faktoren, die die Akkuleistung beeinträchtigen. Glücklicherweise bietet Windows einige integrierte Tools, die Ihnen den Zustand Ihres Akkus anzeigen. Sich in diese Informationen einzuarbeiten, kann jedoch etwas abschreckend wirken, wenn man es nicht gewohnt ist. Wahrscheinlich bemerken Sie hier, dass Ihr Laptop nicht mehr so ​​lange durchhält wie früher, oder Sie sind einfach neugierig, was im Inneren vor sich geht. Zum Glück gibt es mehrere Möglichkeiten, den Zustand Ihres Akkus unkompliziert zu überprüfen. Dieses Wissen kann Ihnen helfen zu entscheiden, ob Sie den Akku bald austauschen oder einfach Ihre Nutzungsgewohnheiten anpassen sollten, um sich später Ärger zu ersparen.

Wie kann ich den Akkustand unter Windows überprüfen?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die Überprüfung des Akkus ist keine Raketenwissenschaft, aber es ist nicht immer offensichtlich, wo man suchen muss. Die Hinweise sind überall – manchmal im Akkusymbol, manchmal erfordert es etwas mehr Recherche. Bei manchen Systemen liefern die integrierten Windows-Tools eine schnelle Übersicht, aber für detailliertere Informationen empfiehlt sich ein ausgefüllter Bericht. Dieser ist außerdem praktisch, wenn man ihn dem technischen Support zeigen muss oder sich einfach einen besseren Überblick über den Akkustand verschaffen möchte.

Methode 1: Erstellen eines detaillierten Batterieberichts

Dies ist wahrscheinlich die detaillierteste Methode, um den Akkuzustand zu analysieren. Windows bietet einen Befehl namens `git status` powercfg /batteryreport. Dieser erstellt eine HTML-Datei mit zahlreichen Statistiken – Ladezyklen, Kapazität, Nutzungsverlauf, Verschleißgrad usw. Ich habe festgestellt, dass er recht zuverlässig ist, allerdings kann es vorkommen, dass er fehlschlägt, wenn er nicht als Administrator ausgeführt wird oder das Windows-Wartungscenter Probleme bereitet. Funktioniert er, erhält man einen umfassenden Überblick, der leichter zu interpretieren ist, als nur anhand des Akkuverbrauchs zu raten.

So geht’s:

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche „Start“ und wählen Sie dann „Windows PowerShell (Administrator)“ oder „Eingabeaufforderung (Administrator)“.
  • Tippen Sie powercfg /batteryreportund drücken Sie die Eingabetaste.
  • Sobald der Bericht ausgeführt wurde, erscheint eine Meldung, dass er gespeichert wurde. Normalerweise verweist sie auf C:\Windows\System32\battery-report.html.
  • Navigieren Sie über den Datei-Explorer dorthin oder öffnen Sie die Datei direkt in Ihrem Browser durch Doppelklicken. Sie wird in Ihrem Standard-Webbrowser geöffnet und zeigt alle detaillierten Statistiken an.

Dieser Bericht zeigt Ihnen beispielsweise, wie viel Kapazität Ihr Akku im Vergleich zum Originalzustand verloren hat, was Ihnen einen Hinweis auf die verbleibende Laufzeit geben kann. Er liefert oft die schnellsten und hilfreichsten Informationen – insbesondere dann, wenn das Akkusymbol Ihres Laptops verwirrende oder gar keine Angaben macht.

Methode 2: Überprüfen Sie die Batterieinformationen im BIOS/UEFI

Eine weitere Möglichkeit, insbesondere wenn Windows nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, ist ein Blick ins BIOS oder UEFI-Firmware. Viele Hersteller geben hier Informationen zum Akkuzustand an – allerdings nicht alle, und dies variiert je nach Marke. Es handelt sich um eine Art Hardware-Check, daher ist es einen Versuch wert, wenn Sie sich mit Neustarts und dem Drücken einer Taste während des Bootvorgangs auskennen.

Hier die Kurzfassung des Ablaufs:

  • Starten Sie Ihren Laptop neu.
  • Drücken Sie beim Hochfahren wiederholt die Taste, die das BIOS oder UEFI öffnet. Normalerweise ist das F2, F10, F12 oder Esc. Die richtige Taste wird oft kurz beim Start angezeigt oder ist im Handbuch Ihres Laptops zu finden.
  • Navigieren Sie im BIOS mit der Tastatur nach einem Tab oder Abschnitt mit der Bezeichnung „Batterieinformationen“ oder „Batteriezustand“. Dieser befindet sich manchmal unter „Erweiterte Einstellungen“ oder „Systeminformationen“.
  • Prüfen Sie, was hier aufgeführt ist – meistens sehen Sie die aktuelle Kapazität im Vergleich zur Auslegungskapazität, den Verschleißgrad und allgemeine Gesundheitsindikatoren, sofern diese von Ihrer Hardware unterstützt werden.

Beachten Sie, dass nicht alle Geräte detaillierte Akkudaten im BIOS anzeigen, aber ein Versuch lohnt sich. Bei manchen Laptops sind diese Informationen zudem möglicherweise ausgeblendet oder nur eingeschränkt verfügbar. Dennoch ist es eine zusätzliche Möglichkeit, Hardwareprobleme auszuschließen.

Methode 3: Herstellerspezifische Werkzeuge verwenden

Viele Hersteller bieten eigene Diagnose-Apps an – wenn Sie also ein Gerät von Dell, Lenovo, HP oder Acer verwenden, gibt es wahrscheinlich ein Tool für einen schnellen Systemcheck. Manchmal sind diese Apps vorinstalliert, manchmal können Sie sie von der Support-Website des Herstellers herunterladen.

Darauf sollten Sie achten:

  • Acer – Acer Care Center
  • Lenovo – Lenovo Vantage
  • HP – HP Support-Assistent
  • Dell – Dell Power Manager

Diese Tools verfügen üblicherweise über einen Bereich zur Akku-Überwachung – manchmal mit Prozentangabe oder Verschleißanzeige – und geben Auskunft darüber, ob ein Akkuwechsel ratsam ist oder ob es ausreicht, den Zustand im Auge zu behalten. Denn die Apps der Hersteller liefern in der Regel die genauesten Informationen für Ihre spezifische Hardware.

Tipps, wie Sie Ihre Batterie länger in gutem Zustand halten

Neben der regelmäßigen Überprüfung des Akkuzustands sollten Sie einige grundlegende Wartungsarbeiten durchführen, um die Lebensdauer Ihres Laptop-Akkus zu verlängern. Es sind Standardmaßnahmen, die aber überraschend effektiv sind. Hitze schadet Akkus schneller als fast alles andere, daher wird die Kühlung oft vernachlässigt, ist aber extrem wichtig. Stellen Sie Ihren Laptop auf eine ebene, harte Oberfläche, vermeiden Sie es, ihn in einem heißen Auto liegen zu lassen, und reinigen Sie regelmäßig die internen Lüfter (Staub ist hier der größte Feind).Bei langen Flügen oder Hitzewellen sollten Sie zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Noch etwas: Vermeiden Sie es, den Akku vollständig zu entladen. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass dies den Akku sofort zerstört, aber häufige vollständige Entladungen summieren sich und beschleunigen den Verschleiß. Halten Sie den Ladestand stattdessen idealerweise zwischen 20 % und 80 %.Wenn Ihr Laptop über eine intelligente Ladefunktion verfügt (wie den HP Battery Health Manager oder die Energiesparmodi von Dell), aktivieren Sie diese. Sie begrenzt den Ladevorgang auf 80 %, um unnötige Ladezyklen und Wärmeentwicklung zu verhindern.

Schließlich hilft es, die Energieeinstellungen anzupassen. Gehen Sie zu EinstellungenSystemAkku & Stromversorgung und optimieren Sie die Energiemodi. Aktivieren Sie den Energiesparmodus, wenn Sie nicht die volle Leistung benötigen, um die Akkulaufzeit zu verlängern.Überprüfen Sie außerdem die im Hintergrund laufenden Apps unter EinstellungenApps & Features. Deaktivieren Sie unnötige Apps, um den Akkuverbrauch zu reduzieren.

All diese Gewohnheiten können die Lebensdauer Ihres Akkus um einige Monate oder sogar Jahre verlängern, bevor er ausgetauscht werden muss. Denn seien wir ehrlich: Niemand hat Zeit für jährlich sinkende Akkulaufzeiten.



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