So verbessern Sie Ihr Hörerlebnis mit neuen Audiovisualisierungen im VLC Media Player



Der VLC Media Player bietet einen soliden Funktionsumfang. Wenn Sie Ihr Musikerlebnis jedoch individuell gestalten möchten, möchten Sie manchmal neue Visualisierungen hinzufügen. Die Standardeinstellungen sind zwar in Ordnung, aber Sie werden wahrscheinlich mehr Spaß mit benutzerdefinierten visuellen Plugins oder Effekten haben. Die Installation ist jedoch nicht immer einfach, insbesondere wenn Sie es nicht gewohnt sind, in Ordnern zu wühlen oder Einstellungen anzupassen. Diese Anleitung führt Sie durch die Installation neuer Audiovisualisierungen, damit Sie die Animationen mit Ihrer Musik synchronisieren können.

Es ist etwas fummelig, da VLC Visualizer von Drittanbietern nicht so einfach unterstützt wie andere Mediaplayer. Mit den richtigen Dateien und etwas Ordner-Magie erweitern Sie Ihre Möglichkeiten jedoch. Achtung: Manchmal brechen Dinge ab oder werden nicht sofort angezeigt. Machen Sie sich also bereit, ein wenig herumzubasteln. Und ja, bevor Sie etwas ändern, schließen Sie VLC, damit es die neuen Dateien beim nächsten Start lesen kann. Nach diesen Schritten werden hoffentlich einige neue visuelle Effekte während der Musikwiedergabe angezeigt – oder Sie haben zumindest neue Optionen zum Ausprobieren.

So installieren Sie benutzerdefinierte Audiovisualisierungen im VLC Media Player

Suchen und Herunterladen der Visualisierungsdateien

Zuerst benötigen Sie die Dateien. Der übliche Weg ist, diesem Link zu folgen: Laden Sie die VLC-Audiovisualisierungsdateien von SourceForge herunter. Sie liegen in einem bestimmten .tar.gzFormat vor – Sie müssen sie also extrahieren. Manchmal kann das Archiv groß oder etwas launisch sein, also ist Geduld gefragt. Legen Sie das Archiv nach dem Download an einem leicht auffindbaren Ort ab, z. B.in Ihrem Download-Ordner. Hinweis: Der Download wird wahrscheinlich eine große komprimierte Datei sein, also stellen Sie sich auf etwas Extrahieren ein. Unter Windows klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Archiv, wählen Sie „ Alles extrahieren “ und zeigen Sie auf einen Ordner wie projectM-complete-2.1.0 – ich bleibe der Einfachheit halber normalerweise bei den Standard-Extrahierungsspeicherorten.

Extrahieren und lokalisieren Sie die Dateien ordnungsgemäß

Öffnen Sie anschließend den Ordner und überprüfen Sie, ob er die folgenden Unterordner enthält: presets_milkdrop, presets_milkdrop_104, presets_milkdrop_200, presets_projectM, presets und presets_yin. Sollten einige fehlen, ist die Extraktion nicht erfolgreich verlaufen oder Sie haben das falsche Archiv verwendet. Bei manchen Systemen bleibt die Ordnerstruktur beim Extrahieren nicht immer erhalten.Überprüfen Sie daher, ob sie intakt ist. Diese Ordner enthalten die visuellen Voreinstellungen und müssen daher dorthin verschoben werden, wo VLC sie finden kann.

Kopieren Sie den Ordner „Presets“ in das VLC-Visualisierungsverzeichnis.

Dieser Teil kann merkwürdig sein, da VLC nicht immer am selben Ort installiert wird. Unter Windows befindet es sich normalerweise unter C:\Programme\VideoLAN\VLC – wenn Sie es jedoch woanders installiert haben, passen Sie es entsprechend an. Suchen Sie in diesem Ordner nach einem Ordner „Visualizations“. Wenn er nicht vorhanden ist, erstellen Sie ihn manuell. Kopieren Sie anschließend den Ordner „presets_milkdrop“ nach C:\Programme\VideoLAN\VLC\Visualizations. Kurzer Tipp: Wenn Sie keine Administratorrechte haben, müssen Sie möglicherweise Ihren Datei-Explorer als Administrator ausführen, um Inhalte in die Programme zu kopieren. Andernfalls erstellen Sie den Ordner einfach irgendwo außerhalb der Programme und Sie können VLC später in den Einstellungen darauf verweisen.

Konfigurieren Sie VLC, um die neuen Visualisierungen zu erkennen

Öffnen Sie VLC – endlich. Gehen Sie zu Extras > Einstellungen oder drücken Sie einfach Ctrl + P. Wechseln Sie unten links von Einfach zu Alle, um auf die erweiterten Einstellungen zuzugreifen. Navigieren Sie dann in der Seitenleiste zu Audio > projectM. Hier sehen Sie eine Option namens projectM aktueller Pfad. Richten Sie diese auf C:\Programme\VideoLAN\VLC\Visualizations\presets_milkdrop. Wenn Sie es woanders abgelegt haben, navigieren Sie zu diesem neuen Pfad. Wenn VLC den Ordner nicht sofort erkennt, starten Sie es neu. Manchmal schlägt dieser Schritt auf manchen Rechnern beim ersten Mal fehl, funktioniert dann aber nach einem Neustart oder einem Neustart.

Aktivieren und Testen der Visualisierung

Öffnen Sie nun eine Mediendatei (Musik oder etwas anderes).Gehen Sie zum Menü „Audio“, wählen Sie „Visualisierungen“ und prüfen Sie, ob die neuen Optionen angezeigt werden. Bei korrekter Installation sollten die neuen Visualisierungen zusammen mit den Standardvisualisierungen wie „Scope“ oder „Spektrum“ aufgelistet sein. Falls nicht, überprüfen Sie die Ordnerpfade und stellen Sie sicher, dass die Berechtigungen VLC nicht daran hindern, die neuen Dateien zu lesen.

Bewahren Sie die Visualisierungen auf

Die oben beschriebene Methode eignet sich gut für eine einmalige Einrichtung. Da VLC nach dem Neustart jedoch standardmäßig keine Visualisierung anzeigt, sofern Sie sie nicht dauerhaft aktiviert haben, hier ein kleiner Trick: Gehen Sie zurück zu Einstellungen > Audio und wählen Sie Ihre bevorzugte Visualisierung aus der Liste aus – z. B.projectM – und klicken Sie anschließend auf Speichern. Auf diese Weise lädt VLC Ihre bevorzugte Voreinstellung bei jedem Öffnen. Denken Sie daran: Wenn Sie die Voreinstellung später deaktivieren oder ändern, müssen Sie sie erneut aktualisieren.

Ehrlich gesagt ist VLC mit Plugins von Drittanbietern nicht besonders benutzerfreundlich, und der ganze Prozess kann sich etwas kompliziert anfühlen. Aber nach der Einrichtung ist es ziemlich befriedigend, benutzerdefinierte visuelle Effekte perfekt mit Ihrer Musik zu synchronisieren. Stellen Sie nur sicher, dass die Ordnerberechtigungen und -pfade richtig sind, sonst ist es eine Menge Rätselraten.



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