So wählen Sie den besten Anzeigemodus: Fenstermodus, Vollbildmodus oder randloser Fenstermodus
Manchmal ist es frustrierend, herauszufinden, warum ein Spiel oder eine App nicht so aussieht oder sich nicht so verhält, wie man es sich wünscht – insbesondere bei den Anzeigemodi. Vielleicht versuchen Sie, vom Fenstermodus in den Vollbildmodus zu wechseln, oder der randlose Modus funktioniert nicht wie erwartet. Es stellt sich heraus, dass das Herumprobieren mit diesen Optionen nicht nur die Optik beeinflusst; es kann sich tatsächlich auf die Leistung, das Multitasking und sogar die Eingabeverzögerung auswirken. Die richtigen Einstellungen sorgen für ein flüssigeres Spielerlebnis, insbesondere wenn Sie mehrere Monitore verwenden oder versuchen, die letzten FPS herauszuholen.
In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen die einzelnen Anzeigemodi, wann Sie sie verwenden sollten und wie Sie mühelos zwischen ihnen wechseln. Egal, ob Sie leidenschaftlich spielen, streamen oder einfach nur effizient Multitasking betreiben möchten – das Verständnis dieser Modi sorgt für einen reibungsloseren Ablauf. Wir helfen Ihnen, für jede Situation die passende Fenstereinstellung zu finden, damit Sie nicht ständig die Anzeigeeinstellungen anpassen müssen, wenn sich Ihre Stimmung oder Aufgabe ändert.
So wechseln Sie zwischen den Anzeigemodi
Methode 1: Änderung der Spiel- oder Anwendungseinstellungen
- Die meisten Spiele und Apps verfügen über eine eigene Einstellung, die sich üblicherweise unter Grafik oder Anzeige befindet. Suchen Sie nach einem Dropdown-Menü mit der Bezeichnung Anzeigemodus oder etwas Ähnlichem.
- Wählen Sie den gewünschten Modus: Vollbild, Fenstermodus oder randloser Fenstermodus.
- Einstellungen speichern. Manchmal muss das Spiel oder die App neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.
Dies ist die zuverlässigste Methode, da die meisten modernen Spiele es ermöglichen, den Spielmodus vor oder während des Spielens zu wechseln. Aus unbekannten Gründen funktionieren manche ältere Spiele mit bestimmten Modi nicht einwandfrei, insbesondere auf hochauflösenden Bildschirmen oder bei Multi-Monitor-Setups.
Methode 2: Tastenkombinationen zum schnellen Umschalten verwenden
- Bei vielen Anwendungen, insbesondere Spielen unter Windows, schaltet Alt + Enterein Tastendruck zwischen Vollbild- und Fenstermodus um. Allerdings funktioniert das nicht überall – manche Programme ignorieren die Taste oder beschränken den Modus.
- Bei Webbrowsern F11wechselt man durch Drücken der entsprechenden Taste üblicherweise zwischen Vollbild- und Fensteransicht. Das ist praktisch, wenn man Videos anschaut oder im Internet surft und mehr Bildschirmfläche benötigt.
- Bei manchen Konfigurationen funktioniert diese Kombination möglicherweise nicht sofort, insbesondere wenn bestimmte Tastenkombinationen neu belegt oder deaktiviert wurden.Überprüfen Sie in diesem Fall zuerst die In-Game-Einstellungen oder passen Sie die Grafikoptionen direkt an.
Ehrlich gesagt, kann es auf manchen Rechnern Alt + Enteretwas unzuverlässig sein, also wundern Sie sich nicht, wenn es mal klappt. Bei mehreren Monitoren schaltet diese Tastenkombination möglicherweise nur auf dem aktuellen Monitor zwischen Vollbild- und Fenstermodus um.
Methode 3: Konfigurationsdateien oder Desktop-Einstellungen manuell anpassen
- Manche Anwendungen, insbesondere ältere oder Nischensoftware, erfordern die Bearbeitung von Konfigurationsdateien, die sich in den Anwendungsverzeichnissen oder im Ordner „Dokumente“ befinden.
- Bei manchen Spielen befinden sich die Bearbeitungsoptionen in einer Datei namens
settings.inioder ähnlich im Installationsordner oder im Ordner %AppData%. - Durch die Anpassung dieser Dateien kann manchmal ein gewünschter Modus beim Start erzwungen werden – aber Vorsicht, eine falsche Konfiguration kann zu Problemen oder Abstürzen führen.
Dieser Weg ist etwas aufwendiger und heutzutage seltener nötig, aber wenn Sie gerne tüfteln oder versuchen, ein altes Spiel reibungslos zum Laufen zu bringen, ist es gut, ihn zu kennen.
Zusätzliche Tipps für einen reibungslosen Wechsel
Manchmal funktioniert der Wechsel des Anzeigemodus reibungslos, doch oft ist er eine echte Plage – Bildschirmflackern, schwarze Bildschirme oder Eingabeausfälle sind nur allzu häufig. Ein guter Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihre Grafiktreiber auf dem neuesten Stand sind, insbesondere wenn Sie häufig verschiedene Modi ausprobieren.
Darüber hinaus können Sie in den Einstellungen der NVIDIA- oder AMD-Systemsteuerung die Leistung priorisieren oder den Wechsel zwischen Vollbild- und Fenstermodus optimieren. Beispielsweise können Sie in der NVIDIA-Systemsteuerung unter „ 3D-Einstellungen verwalten “ Optionen wie die bevorzugte Bildwiederholfrequenz oder das Treiberverhalten zur Leistungsoptimierung anpassen.
Bei Setups mit mehreren Monitoren ist zu beachten, dass der Moduswechsel standardmäßig möglicherweise nur den primären Bildschirm betrifft. Sollte etwas nicht ordnungsgemäß funktionieren, überprüfen Sie Ihre Anzeigeeinstellungen in den Anzeigeeinstellungen.
Bei manchen Konfigurationen, insbesondere mit Monitoren mit hoher Bildwiederholfrequenz oder Systemen mit mehreren GPUs, kann es nötig sein, bestimmte Funktionen (wie G-SYNC oder FreeSync) vorübergehend zu deaktivieren, um einen zuverlässigeren Wechsel zu gewährleisten. Denn natürlich muss Windows es unnötig kompliziert machen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Umschalten der Anzeigemodi nicht immer so einfach ist, wie es klingt. Doch wer weiß, wie es schnell geht – sei es über App-Einstellungen, Tastenkombinationen oder Konfigurationsdateien – spart viel Ärger. Wichtig ist: Manche Apps vertragen sich einfach nicht, insbesondere auf älterer Hardware oder bei individuellen Konfigurationen. Manchmal behebt auch ein Neustart oder ein Treiberupdate die Probleme.
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