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Die richtigen TPM-Einstellungen im BIOS vornehmen – ein echtes Abenteuer

Nach einer frustrierenden Stunde des Herumstöberns im BIOS habe ich es endlich geschafft, TPM (Trusted Platform Module) auf meinem Computer zu aktivieren. Wenn Sie schon einmal in Ihr BIOS gesprungen sind und dort zwar eine Reihe von Optionen, aber keine eindeutige „TPM“-Einstellung gefunden haben, sind Sie nicht allein. Es ist oft irgendwo versteckt, und die Bezeichnungen können je nach Intel- oder AMD-System oder sogar Hersteller stark variieren.

Und hier bin ich hängengeblieben: Auf meinem neueren ASUS-Motherboard befand sich die Option nicht unter den offensichtlichen Registerkarten „Sicherheit“ oder „Erweitert“, sondern versteckt in einem Untermenü namens „ Trusted Computing“. Manchmal wird sie als Intel PTT (Platform Trust Technology) für Intel-CPUs oder als AMD fTPM für AMD-Chips bezeichnet. Das Problem ist, dass diese Optionen oft ausgegraut sind oder ganz fehlen, insbesondere wenn Ihre Firmware oder Ihr BIOS veraltet ist.(Profi-Tipp: Stellen Sie sicher, dass Ihr BIOS auf dem neuesten Stand ist. Hersteller wie Asus, MSI, Dell usw.veröffentlichen Updates, die diese Sicherheitsoptionen manchmal erweitern oder verbessern.)

Wenn Sie die richtige Stelle gefunden haben – bei mir war sie unter Erweitert > Trusted Computing – suchen Sie nach einer Einstellung, die TPM-Geräteauswahl, „Sicherheitsgeräteunterstützung“ oder ähnlich heißen könnte. Falls sie dort nicht zu finden ist, schauen Sie im Hauptmenü oder in anderen Untermenüs nach; manchmal verstecken Hersteller diese Optionen hinter OEM-spezifischen Bezeichnungen. Wenn Sie Optionen wie „Diskretes TPM“ oder „TPM 2.0“ sehen, müssen Sie diese aktivieren. Schalten Sie sie einfach auf Aktiviert.

Ich habe festgestellt, dass das BIOS diese Option manchmal nicht anzeigt, wenn nicht einige andere Einstellungen wie Security Device Support oder AMD PSP fTPM aktiviert sind. Seien Sie jedoch vorsichtig – das Herumspielen mit Sicherheits- oder Firmware-Einstellungen kann dazu führen, dass Ihr System nicht mehr startet, wenn Sie nicht aufpassen.Warnung: Das Löschen oder Deaktivieren von TPM kann alle BitLocker-Schlüssel oder andere auf der Hardware gespeicherte Verschlüsselungsinformationen löschen. Wenn Sie die vollständige Festplattenverschlüsselung verwenden, sichern Sie daher unbedingt Ihre Wiederherstellungsschlüssel, bevor Sie diese Einstellungen ändern.

Ein weiteres Problem war, wenn die TPM-Option ausgegraut war und nicht aktiviert werden konnte – das konnte daran liegen, dass der OEM Ihres Systems sie gesperrt hat oder Sie ein BIOS-Update benötigen. Manchmal müssen Sie selbst nach der Aktivierung Ihre Einstellungen speichern, beenden und neu starten, bevor das TPM in Windows angezeigt wird (über tpm.msc).Das hat bei mir schließlich geholfen – nach einigem Herumprobieren erschien „Kompatibles TPM-trainiertes System“ im Geräte-Manager und dann in tpm.msc.

Beachten Sie, dass nicht alle Geräte über eine sichtbare TPM-Option verfügen. Bei manchen OEM-Systemen, wie beispielsweise bestimmten Dell- oder HP-Laptops, wird das TPM möglicherweise über ein separates Dienstprogramm oder ein verstecktes Menü verwaltet und muss möglicherweise im BIOS oder sogar über Windows selbst aktiviert werden. Bei Problemen lohnt es sich, Ihr spezifisches Motherboard- oder Systemmodell zu recherchieren, da manche OEMs die Optionen sperren oder im BIOS hinter Stützrädern verstecken. Und ja – manchmal werden die Optionen durch ein BIOS-Reset auf die Standardeinstellungen oder ein Flash-BIOS-Update wieder aktiviert.

Ich hoffe, das hilft – ich habe viel zu lange gebraucht, um alles zu aktivieren, insbesondere herauszufinden, wo sich die einzelnen BIOS-Beschriftungen verstecken.Überprüfen Sie Ihre BIOS-Version, sehen Sie sich alle sicherheitsrelevanten Menüs an und sichern Sie alle Verschlüsselungsschlüssel, bevor Sie die TPM-Unterstützung aktivieren. Viel Erfolg und vergessen Sie nicht, Ihre BIOS-Einstellungen vor dem Neustart zu speichern. Das ist zwar nicht so einfach wie ein Knopfdruck, aber mit etwas Geduld klappt es.



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