So wählen Sie die besten VPNs für Chromebooks aus und richten sie effektiv ein



Ein VPN auf Ihrem Chromebook zu installieren, mag zunächst wie ein Rätsel erscheinen, insbesondere wenn Sie Ihre Privatsphäre beim Surfen schützen, bestimmte Inhalte entsperren oder sich in öffentlichen WLANs einfach sicherer fühlen möchten. Manchmal sind die im Play Store oder Chrome Web Store verfügbaren Apps nicht ganz einfach – die Android-VPN-Apps sind zwar meist der einfachste Weg, werden aber nicht immer von jedem Chromebook unterstützt. Und wenn Sie wenig Speicherplatz haben oder lieber bei browserbasierten Erweiterungen bleiben, gibt es auch hier Workarounds. Im Grunde möchten Sie ein nahtloses VPN-Erlebnis ohne den Ärger komplizierter Setups oder Einschränkungen, die Sie dazu verleiten, Ihr Chromebook am liebsten wegzuwerfen. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen die gängigsten und zuverlässigsten Methoden, um VPNs unter Chrome OS zum Laufen zu bringen, und gibt Ihnen einige Tipps zu realen Fallstricken und Macken.

So beheben Sie die VPN-Einrichtung auf einem Chromebook

Verwenden Sie den Google Play Store, um VPN-Android-Apps zu installieren

Wenn Ihr Chromebook Android-Apps unterstützt (was bei den meisten modernen Apps der Fall ist), ist die Installation eines VPN aus dem Google Play Store in der Regel am einfachsten.Öffnen Sie einfach Google Play, suchen Sie nach Ihrem bevorzugten VPN (z. B.Proton VPN, ExpressVPN, NordVPN, Surfshark oder Hotspot Shield) und installieren Sie es wie auf einem normalen Android-Telefon. Einfach, oder?

Wenn die VPN-App bei manchen Setups nicht angezeigt wird oder während der Installation abstürzt, liegt dies möglicherweise an einem Kompatibilitätsproblem oder einer Versionsinkonsistenz. Manchmal müssen Sie auch die Google Play Store-Unterstützung unter Einstellungen > Apps > Google Play Store aktivieren. Danach müssen Sie nur noch die App starten. Beim ersten Mal fragt Chrome OS nach der Erlaubnis – klicken Sie auf OK –, da das VPN ohne Netzwerkzugriff keine Verbindung herstellen kann. Das ist zwar verständlich, aber manchmal führt eine Verweigerung des Zugriffs zum Abbruch der Verbindung. Stellen Sie also sicher, dass Sie die Erlaubnis erteilen.

Richten Sie Chrome VPN-Erweiterungen ein, wenn Android-Apps nicht Ihr Ding sind

Nicht alle Chromebooks unterstützen Android-Apps optimal, oder vielleicht möchten Sie einfach nur Speicherplatz sparen. Keine Sorge – Chrome-Erweiterungen sind eine Alternative, insbesondere für VPNs wie NordVPN, Surfshark und Hotspot Shield, die über offizielle Erweiterungen verfügen. Gehen Sie einfach zum Chrome Web Store, suchen Sie nach Ihrem VPN, klicken Sie auf Zu Chrome hinzufügen und bestätigen Sie mit Erweiterung hinzufügen. Kinderleicht.

Klicken Sie nach der Installation auf das Symbol Erweiterungen (die Puzzleteil-Symbole) in der Chrome-Symbolleiste, suchen Sie Ihre VPN-Erweiterung und melden Sie sich an. Achtung: Einige Funktionen sind etwas eingeschränkt – Sie erhalten möglicherweise keinen vollständigen systemweiten Schutz, sondern nur den Browser-Verkehr. Und vergessen Sie nicht: Erweiterungen sichern nur den Datenverkehr in Chrome – sie verschlüsseln nicht die gesamte Internetaktivität Ihres Geräts, es sei denn, die VPN-App selbst ist unter Android oder Linux installiert.

Manuelle Installation über VPN-Protokolle und Linux-Support

Für technisch versierte Nutzer oder alle, die volle Kontrolle wünschen, können Chromebooks manuell über Protokolle wie IKEv2, L2TP/IPsec, OpenVPN oder WireGuard eine Verbindung zu VPNs herstellen. Dies erfordert weitere Schritte – die Installation einer VPN-Client-Software oder die Konfiguration der Netzwerkeinstellungen direkt in Chrome OS. Normalerweise benötigen Sie die Serverinformationen, den Benutzernamen, das Passwort und möglicherweise ein Benutzerzertifikat des VPN. Der Vorgang kann variieren, aber in der Regel gehen Sie zu Einstellungen > Netzwerk > Verbindung hinzufügen > VPN, wählen Ihr Protokoll aus, geben die Details ein und stellen die Verbindung her.

Wenn Sie ein dedizierteres Setup wünschen, unterstützen einige Chromebooks die Installation von VPN-Clients über Linux (Crostini).Dies ist etwas aufwändiger: Sie müssen eine Linux-Umgebung installieren und dort OpenVPN oder WireGuard konfigurieren. Nicht jeder muss diesen Weg gehen, aber bei manchen Setups ist es die einzige Möglichkeit, zuverlässigen Full-Tunnel-VPN-Schutz zu erhalten.

Erwähnenswert ist außerdem, dass Sie mit dem richtigen VPN auch benutzerdefinierte Konfigurationen installieren können, wenn Sie mit der Bearbeitung von Konfigurationsdateien vertraut sind – genau wie in einem Linux-Terminal. Für die meisten Nutzer reichen die oben genannten Apps oder Erweiterungen jedoch aus, um 99 % der Anwendungsfälle abzudecken.

Egal für welche Methode Sie sich entscheiden, denken Sie daran, Ihre VPN-Verbindung anschließend zu testen. Stellen Sie sicher, dass Ihre IP-Adresse tatsächlich verborgen und der Datenverkehr verschlüsselt wird. Einige VPNs verfügen über einen Kill-Switch. Stellen Sie sicher, dass dieser aktiviert ist, insbesondere wenn Sie Inhalte freigeben oder Datenschutzlücken schließen.

Und ja, manchmal kann der erste Versuch fehlschlagen oder die Verbindung wird zufällig getrennt. Kein Wunder – Chromebooks können etwas empfindlich sein, insbesondere bei VPN-Routing. Ein Neustart und erneutes Verbinden behebt viele Probleme. Wenn das Problem jedoch weiterhin besteht, suchen Sie nach Updates oder in den Google-Supportforen nach spezifischen Geräteproblemen.



War dieser Artikel hilfreich?