Top 9 der aktuellen Metalcore-Tracks, die man unbedingt hören muss

Top 9 der aktuellen Metalcore-Tracks, die man unbedingt hören muss

Metalcore verbindet die rohe Intensität von Heavy Metal mit dem rebellischen Geist von Hardcore Punk und schafft so ein Genre voller Energie und Vielfalt. Dieser Stil zeichnet sich durch heftige Breakdowns, komplexe Gitarrenmelodien und eine dynamische Bandbreite an Gesangstechniken aus, die zwischen harschen Schreien und melodischen Flows changieren. Seit seiner Entstehung in den 1980er Jahren hat sich Metalcore deutlich weiterentwickelt und ist heute eine der führenden Heavy-Metal-Musiken mit einem riesigen Publikum. In den letzten Jahren sind immer mehr talentierte neue Acts aus diesem Genre hervorgegangen, was seine kommerzielle Attraktivität steigert und seine Hörerschaft erweitert.

Für Metalcore-Neulinge kann der Einstieg in das Genre angesichts der Vielzahl an Bands und Tracks entmutigend sein. Man könnte unzählige Stunden damit verbringen, nach dem perfekten Einstieg zu suchen. Die Tracks bahnbrechender Künstler können jedoch ein hervorragender Ausgangspunkt sein. Diese grundlegenden Acts zeigen nicht nur die Essenz des Metalcore, sondern bieten auch für jeden Hörertyp etwas.

9 Motionless In White – „Slaughterhouse (feat. Bryan Garris)“

Vertonung von „Das Ende der Welt“ (2022)

Auf ihrem Album „Scoring The End Of The World“ präsentiert Motionless In White eine elektrisierende Zusammenarbeit mit Bryan Garris von Knocked Loose auf dem Track „Slaughterhouse“. Der Song stürmt mit aggressiver Energie aus dem Studio und behält seine unerbittliche Dynamik durchgehend bei. Das Zusammenspiel von Chris Motionless und Garris‘ Gesang sorgt für ein fesselndes Hörerlebnis mit eindringlichen Breakdowns, die den Reiz von Metalcore ausmachen.

Die Höhepunkte des Tracks sind geprägt von brutalen Texten, insbesondere der eindringlichen Proklamation „One Mutilation Under God“, die die rohe Kraft des Metalcores verdeutlicht. Sowohl für Neueinsteiger als auch für erfahrene Fans ist „Slaughterhouse“ ein Paradebeispiel für die Dynamik des Genres.

8 Spiritbox – „Kellertür“

Die Angst vor der Angst (2023)

Spiritbox ist führend in der weiblichen Repräsentation im Metalcore und hat mit ihrer kraftvollen Leadsängerin Courtney LaPlante einen bedeutenden Einfluss gehabt. Ihre bemerkenswerte Stimmbreite – von eindringlichen, sanften Tönen bis hin zu wilden Schreien – macht die Musik der Band besonders fesselnd. Der Hit „Cellar Door“ aus dem Jahr 2023 sticht hervor und überschreitet mit seiner einzigartigen Struktur und seinem Tempo die Grenzen des konventionellen Songwritings.

Die energiegeladene Eröffnungsstrophe sorgt bei Live-Auftritten garantiert für Begeisterung im Circle Pit, während LaPlantes Growls für zusätzliche Intensität sorgen und diesen Track zu einem der härtesten der Band machen.„Cellar Door“ wurde 2024 für einen Grammy in der Kategorie „Best Metal Performance“ nominiert und verkörpert die besten Eigenschaften von Metalcore.

7 Architekten – „Whiplash“

Der Himmel, die Erde und alles dazwischen (2025)

Die britischen Metalcore-Giganten Architects haben sich insbesondere mit ihrem Song „Whiplash“ eine bedeutende Nische im Genre erobert. Sänger Sam Carters unverwechselbarer Sound kommt deutlich zum Vorschein, während er mit beeindruckenden technischen Gesangslinien meistert, die das Wachstum und die Reife der Band unterstreichen. Der Song verbindet gekonnt Elemente des frühen Metalcore mit modernen Einflüssen.

In einem aktuellen Interview mit NME erklärte Carter die Inspiration hinter dem Song und sagte:

„Wir sprachen davon, ein schwungvolles Party-Riff im Stil von Limp Bizkit zu haben und einen harten Song zu machen – in der Welt von Slipknots ‚Iowa‘-Ära – der einen eingängigen Refrain hat.“

Der abschließende Breakdown, der in eine eindringliche Roboterstimme mündet, die sagt: „Alles wird gut“, ist ein herausragender Moment und gipfelt in einem unvergesslichen Hörerlebnis, das die Essenz des Metalcore einfängt.

6 Poppy – „Das Zentrum zerfällt“

Negative Räume (2024)

Poppy sticht mit ihrer unverwechselbaren Stimme aus der männerdominierten Metalcore-Szene hervor.„The Center’s Falling Out“ vom Album „ Negative Spaces“ besticht durch eine frenetische Energie, die die Aufmerksamkeit der Zuhörer sofort fesselt. Die emotionale Intensität des Songs wird durch wilde Schreie kanalisiert und zeigt den kraftvollen und zugleich turbulenten Charakter ihrer Musik.

Einer der markantesten Übergänge ereignet sich vor einem entscheidenden Breakdown, bei dem Poppy geschickt von aggressivem Gesang zu einer sanften, eindringlich singenden Erzählung wechselt. Dieser Moment mündet in einen kraftvollen, schweren Breakdown, der den Kern des eindrucksvollen Geschichtenerzählens des Metalcore in einem kompakten Zeitrahmen einfängt.

5 Knocked Loose – „Suffocate (feat. Poppy)“

Du wirst nicht gehen, bevor du sollst (2024)

Knocked Loose, bekannt für ihren rauen und eindringlichen Sound, haben sich mit Poppy für „Suffocate“ zusammengetan, einem Track, der viel Lob erntete, darunter eine Grammy-Nominierung für die beste Metal-Performance im Jahr 2024. Nach seiner Veröffentlichung übertraf der Song schnell globale Hits wie Taylor Swift und dominierte Spotifys Viral 50 USA-Playlist.

Die Zusammenarbeit verbindet auf elegante Weise den aggressiven Musikstil von Knocked Loose mit Poppys dynamischem Stimmumfang und erzeugt so einen energetischen Rhythmus, der zugleich chaotisch und stimmig ist. Ein herausragender Moment ist der Breakdown in der Mitte, der unerwartete Einflüsse vermischt und die Vielseitigkeit des Metalcore unterstreicht.„Suffocate“ verkörpert den Innovationsgeist, der in diesem Genre floriert.

4 Bad Omens – „Dethrone“

Gott finden, bevor Gott mich findet (2019)

„Dethrone“ von Bad Omens gibt mit einem unvergesslichen Schrei den Ton an und veranschaulicht die Kraft der Gesangsleistung im Metalcore. Leadsänger Noah Sebastian bringt die Bühne mit seiner beeindruckenden Präsenz zum Leuchten, ergänzt durch komplexe musikalische Arrangements, die die Kunstfertigkeit der Band unter Beweis stellen.

Das dazugehörige Musikvideo und die Live-Auftritte heben die einzigartige Ein-Saiten-Technik des Bassisten Nicholas Ruffilo hervor und unterstreichen die Kreativität des Metalcore.„Dethrone“ bietet ein energiegeladenes Headbanging-Erlebnis und repräsentiert die Komplexität des Genres und das immense Talent, das es ausmacht.

3 Schlafmarken – „Die Beschwörung“

Bring mich zurück nach Eden (2023)

Sleep Token experimentieren gerne mit Metalcore, und ihr Track „The Summoning“ verkörpert diese Philosophie auf einer Länge von 6 Minuten und 36 Sekunden. Der Song wechselt nahtlos von frenetischen, Djent-inspirierten Gitarrenriffs zu einem fesselnden, langsamen Funk-Groove und zeigt damit den innovativen Songwriting-Ansatz der Band.

Der dramatische Tonwechsel sorgte bei der Veröffentlichung für große Resonanz und rückte Sleep Token als Pionier des modernen Metal ins Rampenlicht. Der experimentelle Instinkt der Band steht im Vordergrund von „The Summoning“, einem dynamischen Abbild der sich entwickelnden Metalcore-Szene.

2 Die Handlung in dir – „Vergessen“

Band 1 (2024)

Die aufstrebende Band The Plot In You hat ihr Publikum mit ihrem emotional aufgeladenen Song „Forgotten“ begeistert. Der Song behandelt tief persönliche Themen wie Verlust und Sucht und präsentiert sie mit intensiver Energie und ergreifender Lyrik. Leadsänger Landon Tewers liefert eine authentische, kraftvolle Performance und rückt die emotionale Tiefe des Songs in den Vordergrund.

Eine der einprägsamsten Zeilen des Tracks regt zum Nachdenken an: „Ich habe mein Leben damit verbracht, Dingen nachzujagen, die mir nur Schmerz bereitet haben. Wenn ich am Ende tot bin, hoffe ich, dass es für etwas war.“ Dieser Aufruf findet bei den Zuhörern großen Anklang und festigt „Forgotten“ als herausragendes Werk im Metalcore-Genre.

1 Bring Me The Horizon – „Kool-Aid“

POST HUMAN: NeX GEn (2024)

Bring Me The Horizon kehren zu ihren härteren Wurzeln zurück und liefern mit „Kool-Aid“ einen kraftvollen Track. Leadsänger Oliver Sykes wechselt meisterhaft zwischen melodischem Gesang und seinem charakteristischen Fry Scream und bietet den Zuhörern ein mitreißendes Hörerlebnis. Der Track ist geprägt von dynamischen Wendungen und greift den aggressiven Stil auf, den langjährige Fans so lieben.

Der Refrain liefert die schaurige Zeile „Komm her und umarme mich“, die in Kombination mit dunkleren Untertönen eine faszinierende Mehrdeutigkeit erzeugt. Mit meisterhaften, symbolträchtigen Texten und eingängigen Gitarrenriffs verkörpert „Kool-Aid“ die verschiedenen Elemente, die Metalcore ausmachen, und ist damit eine brillante Ergänzung des Genres.

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