Wie man 2022 die besten Chat-Apps für Datenschutz und Sicherheit findet
Datenschutz und Sicherheit in der modernen Internetwelt können einem ganz schön Kopfzerbrechen bereiten. Man hat ständig das Gefühl, dass irgendeine geheime Regierungsbehörde, ein Hacker oder ein Großkonzern die Chats mithört, besonders wenn man die Standard-Messaging-Apps nutzt. Und ehrlich gesagt, viele dieser beliebten Apps sind nicht so privat, wie sie vorgeben. Deshalb ist die Suche nach der richtigen sicheren Chat-App ein echtes Minenfeld – man will etwas Zuverlässiges, aber auch kein absolutes Datenschutz-Desaster. Dieser Überblick soll Ihnen einen guten Überblick über die verfügbaren Apps geben, welche wirklich nützlich sind und welche nur leere Versprechungen sind. Kurz gesagt: Sie lernen, wie Sie Ihre Gespräche besser schützen können, selbst wenn das Internet versucht, Ihnen über die Schulter zu schauen. Am Ende werden Sie ein gutes Gespür dafür haben, eine App auszuwählen, die zu Ihren persönlichen Sicherheitsvorkehrungen passt – inklusive einiger praktischer Tipps.
Wie Sie sicherstellen, dass Ihre Chat-App Geheimnisse wirklich schützt?
Absolute Sicherheit gibt es nicht – auch nicht mit Verschlüsselung. Aber mit den richtigen Einstellungen sollte es für Angreifer kaum lohnen, Ihre Nachrichten zu entschlüsseln. Stellen Sie sich das wie ein Türschloss vor: Ein gutes Schloss schützt Ihr Haus zwar nicht vor Einbrüchen, erschwert sie aber erheblich. Bei Chat-Apps bedeutet das: Verschlüsselung auf Ihrem Gerät, minimaler Serverspeicher und Funktionen wie selbstzerstörende Nachrichten. Viele dieser Einstellungen sind in den App-Menüs versteckt. Schauen Sie also unter Einstellungen > Datenschutz oder Sicherheit nach, um die Einstellungen anzupassen. Und halten Sie Ihre App immer auf dem neuesten Stand – ältere Versionen können Sicherheitslücken aufweisen, und es mag seltsam klingen, aber manche Apps implementieren diese Schutzfunktionen anfangs nicht korrekt.
So stellen Sie sicher, dass Ihr Messenger echten Datenschutz bietet – Praktische Schritte
Prüfen Sie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die lokale Datenspeicherung.
Das ist entscheidend. Wenn die App Nachrichten nur während der Übertragung verschlüsselt, aber Protokolle auf ihren Servern speichert, befinden Sie sich in einem ständigen Risiko, jederzeit abstürzen zu können. Im Idealfall werden Ihre Nachrichten auf Ihrem Gerät verschlüsselt, bleiben dort und verschwinden nach dem Senden vom Server. Bei manchen Apps, wie Signal, ist dies standardmäßig integriert – es gehört zu deren Kernfunktion. Bei anderen müssen Sie möglicherweise überprüfen, ob die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eine Funktion ist, die Sie manuell aktivieren müssen oder die standardmäßig aktiviert ist.Überprüfen Sie unter Einstellungen > Datenschutz oder Verschlüsselung, ob alle Nachrichten geschützt sind.
Selbstzerstörung oder Ablauf von Nachrichten aktivieren
Datenschutz bedeutet natürlich mehr als nur Verschlüsselung – manchmal möchte man, dass Nachrichten nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden. Die meisten sicheren Apps bieten diese Funktion, wie beispielsweise Signal oder Telegram (mit geheimen Chats).Das ist praktisch für sensible Inhalte oder einfach, um unnötigen Nachrichtenverkehr zu vermeiden. Wichtig ist, die Funktion vor dem Chatten zu aktivieren. Suchen Sie in den Chat-Einstellungen oder im Menü nach Optionen wie „Selbstlöschende Nachrichten“. Das erschwert es neugierigen Blicken, insbesondere wenn jemand Zugriff auf Ihr Gerät oder Ihre Chatprotokolle erhält.
Behalten Sie die App-Quellen und die Vorteile von Open-Source-Software im Auge.
Das klingt vielleicht etwas nerdig, aber wenn eine App Open Source ist (wie Signal oder Threema), kann jeder den Quellcode auf Hintertüren oder Sicherheitslücken überprüfen. Wenn Ihnen Datenschutz wichtig ist, sollten Sie solche Apps bevorzugen, denn proprietäre Apps können Geheimnisse in ihrem Code verbergen – was, seien wir ehrlich, viele Sicherheitsversprechen unglaubwürdig macht.
Einstellungen und manuelle Aktivierungen doppelt prüfen
Viele dieser Funktionen sind nicht standardmäßig aktiviert, insbesondere die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (Hallo Facebook Messenger!).Schauen Sie sich die Menüoptionen genauer an – in Messenger müssen Sie beispielsweise eine „Geheime Unterhaltung“ starten, um die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für diesen Chat zu aktivieren. Dasselbe gilt für einige Apps. Installieren Sie also nicht einfach eine App und gehen Sie davon aus, dass alles privat ist. Es lohnt sich, ein paar Minuten zu investieren, um die Sicherheitsfunktionen zu testen, insbesondere wenn Sie über sensible Inhalte chatten.
Und noch etwas: Vermeiden Sie es, Backups in Cloud-Diensten zu speichern, wenn Ihnen Datenschutz besonders wichtig ist. Beispielsweise bietet das Deaktivieren von iCloud-Backups für iMessage oder Google Drive für WhatsApp eine zusätzliche Sicherheitsebene, da die in der Cloud gespeicherten Verschlüsselungsschlüssel oft die Schwachstelle darstellen.
Natürlich können diese Apps manchmal etwas merkwürdig sein – eine Konfiguration funktioniert einwandfrei, eine andere macht erst nach einem Neustart oder einer Neuinstallation, was sie verspricht. Das ist etwas frustrierend, aber im Grunde geht es darum, zu wissen, worauf man achten muss und die Einstellungen so anzupassen, dass die Chats vor neugierigen Blicken geschützt bleiben.
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