Wie man Atiedxx.exe identifiziert und die hohe CPU-Auslastung behebt



Eine hohe CPU-Auslastung durch einen scheinbar harmlosen Prozess wie atiedxx.exe kann extrem nervig sein. Vor allem, wenn man sich nicht sicher ist, ob es sich um eine legitime AMD-Datei oder um Schadsoftware handelt, die sich als solche ausgibt. Normalerweise gehört dieser Prozess zu den Grafiktreiber-Dienstprogrammen von AMD, und ehrlich gesagt ist es ziemlich seltsam, wie er die CPU-Last manchmal ohne Vorwarnung in die Höhe treiben kann. Bei manchen Systemen behebt ein einfacher Neustart oder das Beenden des Prozesses das Problem vorübergehend, bei anderen tritt es immer wieder auf. Aufgrund der manchmal etwas zu komplexen Windows-Dienstverwaltung kann die Entscheidung, ob man den Prozess deaktivieren oder einfach nur beheben sollte, einem Minenfeld gleichen. Aber wir schaffen das schon.

So beheben Sie die hohe CPU-Auslastung, die durch atiedxx.exe verursacht wird.

Methode 1: Starten Sie Ihren PC zuerst neu – meistens reicht das aus.

Ja, ein Neustart des Systems ist oft die einfachste Lösung. Dadurch werden vorübergehende Fehler behoben und die beteiligten Prozesse, einschließlich atiedxx.exe, zurückgesetzt. Falls Sie dieses Problem haben, versuchen Sie es zunächst damit, bevor Sie sich mit komplexeren Lösungsansätzen befassen. Manchmal hängt sich der Treiber nur kurzzeitig auf, und ein Neustart behebt das Problem. Die CPU-Auslastung sinkt nach dem Neustart, sollte aber bei einem erneuten Anstieg wieder beobachtet werden.

Unter Windows drücken Sie einfach die Eingabetaste Ctrl + Alt + Delete, wählen Sie „Neustart“ und prüfen Sie, ob das Problem dadurch behoben wird.

Methode 2: Überprüfen Sie den Dienst im Task-Manager und deaktivieren Sie ihn vorübergehend.

Besteht das Problem nach einem Neustart weiterhin, beenden Sie den Prozess direkt im Task-Manager. Bewegen Sie den Mauszeiger über den Tab „Prozesse“, suchen Sie nach atiedxx.exe, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Task beenden“. Dies ist jedoch nur eine vorübergehende Lösung, da Windows den Prozess oft automatisch mit dem Treiber neu startet. Tritt das Problem also weiterhin auf, ist es ratsam, den zugrunde liegenden Dienst zu deaktivieren.

Ein abruptes Beenden des Systems kann mitunter zu Darstellungsfehlern führen oder bestimmte AMD-Funktionen beeinträchtigen. Gehen Sie daher vorsichtig vor, insbesondere bei Spielen oder grafikintensiven Anwendungen.

Methode 3: Deaktivieren Sie den AMD External Events Utility Service (falls erforderlich).

Wenn die hohe CPU-Auslastung anhält und Sie bestätigt haben, dass das AMD External Event Utility die Ursache ist, kann dessen Deaktivierung Abhilfe schaffen. Beachten Sie jedoch, dass dadurch Funktionen wie AMD FreeSync oder die Hotkey-Unterstützung deaktiviert werden könnten. Verwenden Sie diese Option nur, wenn Sie diese Vorteile nicht unbedingt benötigen oder wenn Sie eine Fehlerbehebung durchführen.

So deaktivieren Sie den Dienst:

  • Suchen Sie im Startmenü nach „Dienste“ und öffnen Sie die Dienste- App.
  • Suchen Sie in der Liste nach dem AMD External Events Utility. Es befindet sich aufgrund der alphabetischen Sortierung normalerweise ziemlich weit oben.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie dann Eigenschaften.
  • Wählen Sie im Dropdown -Menü „Starttyp“ die Option „Deaktiviert“. Dadurch wird verhindert, dass der Prozess beim Systemstart ausgeführt wird.
  • Klicken Sie auf OK und starten Sie Ihren PC neu. Der Prozess sollte danach beendet sein und die CPU-Auslastung sich stabilisieren.

Hinweis: Durch das Deaktivieren dieser Funktion können einige AMD-Funktionen beeinträchtigt werden. Führen Sie diese Schritte daher nur durch, wenn Sie mit diesem Kompromiss einverstanden sind. Manchmal reicht es nicht aus, die Funktion nur vorübergehend über das Servicefenster zu deaktivieren, und eine vollständige Deaktivierung verhindert, dass sie wieder auftritt.

Methode 4: AMD-Treiber aktualisieren oder neu installieren

Sollte die CPU-Auslastung danach immer noch hoch sein, liegt es möglicherweise an einem fehlerhaften Treiber. Besuchen Sie direkt die AMD-Support-Website und laden Sie den neuesten Grafiktreiber für Ihre Grafikkarte herunter. Die Installation über den aktuellen Treiber behebt manchmal ungewöhnliche Fehler, wie z. B.Prozessabstürze oder CPU-Spitzen.

Deinstallieren Sie zunächst den vorhandenen Treiber über den Geräte-Manager oder mithilfe des AMD Cleanup Utility. Starten Sie den Computer neu, installieren Sie anschließend das neue Treiberpaket und prüfen Sie, ob das Problem dadurch behoben wird.

Ob man atiedxx.exe gefahrlos beenden oder den zugehörigen Dienst deaktivieren kann, hängt ehrlich gesagt davon ab, ob man AMD-Funktionen wie FreeSync oder Hotkeys benötigt. Falls nicht, kann die vorübergehende oder dauerhafte Deaktivierung zwar CPU-Leistung sparen, aber erwarten Sie keine Wunder. Denn AMD-Software kann nach Updates oder Treiberneuinstallationen bekanntermaßen wieder aktiv werden.

Letztendlich ist eine hohe CPU-Auslastung durch ein eigentlich im Hintergrund laufendes GPU-Dienstprogramm zwar ärgerlich, aber meist nur vorübergehend oder auf Treiberprobleme zurückzuführen. Aktuelle Treiber und die Überwachung der CPU-intensiven Prozesse helfen, zukünftige Probleme zu vermeiden. Und falls nichts hilft, ist die Kontaktaufnahme mit dem AMD-Support durchaus ratsam.



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