Wie man den Fehler „VT-X ist nicht verfügbar (verr_vmx-No-Vmx)“ in VirtualBox behebt
Der Fehler „VT-x ist nicht verfügbar (VERR_VMX_NO_VMX)“ in VirtualBox ist ziemlich ärgerlich, da er meist auf eine der folgenden Ursachen zurückzuführen ist: Virtualisierung ist im BIOS nicht aktiviert, Hyper-V stört die Konfiguration oder eine Sicherheitsfunktion blockiert sie. Dies ist ein häufiges Problem für Windows-Nutzer, die virtuelle Maschinen ausführen möchten, insbesondere für diejenigen, die noch nicht viel Erfahrung mit Systemeinstellungen haben. Glücklicherweise lassen sich die meisten Probleme recht einfach beheben, sobald man weiß, wonach man suchen muss. Ziel ist es, VirtualBox dazu zu bringen, die Virtualisierungsunterstützung auf Ihrem System zu erkennen, damit Sie Ihre virtuellen Maschinen endlich problemlos nutzen können.
So beheben Sie den Fehler „VT-x ist nicht verfügbar“ unter Windows
Lösung 1: VT-x im BIOS aktivieren – Die klassische Lösung
Der häufigste Grund für diesen Fehler ist, dass die Virtualisierung in den BIOS-Einstellungen nicht aktiviert ist. Ihre CPU unterstützt zwar Virtualisierung, diese ist aber standardmäßig deaktiviert. Um das zu beheben, müssen Sie den Computer neu starten und die BIOS-/UEFI-Firmware aufrufen. Normalerweise drücken Sie dazu direkt nach dem Einschalten des PCs eine Taste wie Strg Del+ F2Alt+F oder EscStrg+C – je nach Mainboard-Hersteller. Suchen Sie dort nach Optionen wie „Intel Virtualization Technology“ oder „SVM Mode“ (bei AMD).Diese finden Sie möglicherweise unter „Sicherheit“, „Erweitert “ oder im Menü „Übertaktung“. Aktivieren Sie die entsprechenden Kontrollkästchen, speichern Sie die Einstellungen und starten Sie den Computer neu. Danach sollte VirtualBox VT-x erkennen und alles sollte funktionieren!
Hinweis: Bei manchen High-End-Rechnern sind die BIOS-Menüs umständlich zu bedienen, und die Einstellungen sind manchmal nicht eindeutig beschriftet. Probieren Sie einfach ein bisschen herum und aktivieren Sie alles, was mit Virtualisierung zu tun hat. Denn natürlich muss das BIOS es unnötig kompliziert machen.
Lösung 2: Hyper-V deaktivieren – der versteckte Übeltäter von Windows
Unter Windows 10/11 ist Hyper-V hier der heimliche Übeltäter. Es handelt sich um eine Windows-Funktion, die quasi eine kostenlose, integrierte Virtualisierung bietet, aber mit VirtualBox in Konflikt steht. Wenn Hyper-V aktiviert ist, kann VirtualBox nicht auf VT-x zugreifen. Die Lösung? Hyper-V deaktivieren. Dies geschieht üblicherweise über PowerShell oder die Eingabeaufforderung, wofür Sie möglicherweise Administratorrechte benötigen.
- Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator – geben Sie einfach „cmd“ in die Suchleiste ein, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „ Als Administrator ausführen“.
- Geben Sie diesen Befehl ein und drücken Sie die Eingabetaste:
bcdedit /set hypervisorlaunchtype off - Führen Sie anschließend einen weiteren Befehl aus, um die Hyper-V-Funktion selbst zu deaktivieren:
dism.exe /Online /Disable-Feature:Microsoft-Hyper-V
Dadurch wird verhindert, dass Hyper-V beim Systemstart gestartet wird, und VT-x wird für VirtualBox freigegeben. Starten Sie anschließend Ihren PC neu und prüfen Sie, ob der Fehler behoben ist. Bei manchen Systemkonfigurationen funktioniert diese Methode nicht sofort, und ein Neustart ist erforderlich, um den Cache zu leeren.
Lösung 3: Speicherintegrität deaktivieren – Sicherheit vs. Virtualisierung
Windows Security verfügt über eine Funktion namens Speicherintegrität (Teil der Kernisolierung), die Angriffe auf niedriger Ebene abwehren soll. Diese Funktion kann jedoch auch Virtualisierungserweiterungen blockieren. Falls Sie Hyper-V deaktiviert haben und der Fehler weiterhin auftritt, könnte dies die Ursache sein.
- Öffnen Sie Windows Security über das Startmenü – suchen Sie einfach danach.
- Wechseln Sie zur Registerkarte Gerätesicherheit.
- Klicken Sie auf „Details zur Kernisolierung“. Dort finden Sie einen Schalter für die Speicherintegrität.
- Schalten Sie den Schalter auf „Aus“ und starten Sie das Programm neu.
Seien wir ehrlich, in manchen Systemen ist diese Sicherheitsfunktion standardmäßig aktiviert, selbst wenn man sie nicht benötigt. Durch Deaktivieren erhält VirtualBox in der Regel die benötigte Virtualisierungsunterstützung, aber es ist ein Kompromiss, wenn man auf diese Sicherheitsebene angewiesen ist.
Lösung 4: Überprüfen Sie Ihre Antiviren-/Sicherheitssoftware von Drittanbietern.
Manche Sicherheitstools von Drittanbietern, insbesondere solche wie Avast oder Norton, können Hardware -Virtualisierungsfunktionen deaktivieren oder beeinträchtigen. Avast bietet beispielsweise die Einstellung „Hardwaregestützte Virtualisierung aktivieren“. Ist diese deaktiviert, kann VirtualBox nicht auf VT-x zugreifen, und es erscheint die Fehlermeldung.
Öffnen Sie die Einstellungen Ihres Antivirenprogramms und suchen Sie nach Optionen für Hardwarevirtualisierung oder Virtualisierungsbeschleunigung. Aktivieren Sie diese, falls vorhanden. Erwägen Sie außerdem, das Antivirenprogramm während des Tests vorübergehend zu deaktivieren, da es manchmal überaktiv ist und Programme blockiert, die eigentlich problemlos funktionieren sollten.
Wie lässt sich der Fehler „VT-x ist nicht verfügbar“ unter Windows am besten beheben?
Ehrlich gesagt, ist die schnellste Lösung oft, sicherzustellen, dass Hyper-V deaktiviert ist, falls es läuft, da dies die häufigste Ursache für Konflikte ist. Führen Sie einfach den Befehl ` bcdedit /set hypervisorlaunchtype off` in einer Administrator-Eingabeaufforderung aus, starten Sie den Computer neu und hoffen Sie auf das Beste.Überprüfen Sie andernfalls das BIOS, ob die Virtualisierung aktiviert ist – normalerweise genügt es, sie in der Firmware zu aktivieren. Und vergessen Sie nicht, einen Blick in die Sicherheitseinstellungen zu werfen, falls Sie immer noch nicht weiterkommen. Manchmal sind Sicherheitsfunktionen wie die Speicherintegrität oder Ihre Antivirensoftware die unerwarteten Hindernisse.
Im Grunde geht es darum sicherzustellen, dass nichts die Virtualisierungsunterstützung blockiert oder beeinträchtigt. Danach sollte VirtualBox ohne Abstürze beim Start und ohne die Fehlermeldung VERR_VMX_NO_VMX laufen.
Zusammenfassung
Diesen Fehler zu beheben ist zwar keine Raketenwissenschaft, erfordert aber etwas Geduld. Manchmal liegt es am BIOS, manchmal an Windows-Einstellungen, manchmal an Sicherheits- oder Antivirenprogrammen. Die gute Nachricht: Sobald die richtigen Anpassungen vorgenommen sind, funktioniert die Virtualisierung in der Regel einwandfrei. Und nein, es ist nicht immer offensichtlich, wo sich all diese Einstellungen verstecken – BIOS-Menüs sind manchmal etwas knifflig und Windows-Sicherheitsfunktionen können tückisch sein. Aber mit etwas Geduld löst sich das Problem meist von selbst.
Zusammenfassung
- Prüfen Sie, ob die Virtualisierung im BIOS aktiviert ist – LED-Anzeige signalisiert Erfolg.
- Deaktivieren Sie Hyper-V über die Befehlszeile, um VT-x freizugeben.
- Deaktivieren Sie die Windows-Speicherintegrität, falls diese aktiviert ist.
- Überprüfen Sie die Virtualisierungsoptionen in Ihren Antivireneinstellungen.
Daumen drücken, das hilft
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