Wie man die 7 besten Windows-Tablets des Jahres 2022 auswählt



Vielleicht interessiert sich ja jemand für diese schicken Windows-Tablets und fragt sich, ob sich der Aufpreis lohnt oder ob ein günstigeres Modell ausreicht. Die Wahl des richtigen Tablets hängt ganz davon ab, wofür Sie es hauptsächlich nutzen. Zeichnen Sie, arbeiten Sie mit anspruchsvollen Anwendungen oder surfen Sie einfach nur im Internet und beantworten E-Mails? Die richtige Balance zwischen Leistung, Mobilität und Preis zu finden, kann jedenfalls knifflig sein. Hier ist eine kurze Übersicht mit ein paar Tipps, worauf Sie achten sollten, woran Sie scheitern könnten und wie Sie sicherstellen, dass das Tablet Ihren Bedürfnissen entspricht.

Wie Sie das beste Windows-Tablet auswählen und häufige Fehler vermeiden

Methode 1: Verstehen Sie Ihren Anwendungsfall und Ihre Hardwareanforderungen

  • Kaufen Sie das Microsoft Surface Pro 7 oder Surface Pro 8, wenn Sie gerne zeichnen, Multitasking betreiben oder anspruchsvollere Programme ausführen. Diese Geräte bieten in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hinsichtlich Display und Rechenleistung. Beachten Sie jedoch, dass Tastatur und Stift nicht im Preis enthalten sind – planen Sie dies also in Ihr Budget ein.
  • Für einfache Aufgaben wie Surfen im Internet oder Medienkonsum reichen das Surface Go 3 oder das Lenovo Thinkpad X12 aus. Erwarten Sie jedoch nicht, dass anspruchsvolle Anwendungen auf den Basismodellen flüssig laufen. Beachten Sie, dass die CPU des Surface Go 3, insbesondere der Pentium oder Core m3, bei Multitasking oder kreativen Anwendungen zu Leistungseinbußen führen kann.
  • Für anspruchsvolle Anwendungen, insbesondere im geschäftlichen oder kreativen Bereich, eignen sich das Surface Book 3 oder das Dell Latitude mit ihrer besseren Ausstattung besser, sind aber auch teurer. Sie ähneln eher Laptops, die sich in Tablets verwandeln lassen, sind also nicht besonders mobil, aber dafür sehr leistungsstark.

Dieser Ansatz ist hilfreich, weil er Ihre tatsächlichen Bedürfnisse mit den Möglichkeiten der Hardware in Einklang bringt. Es macht keinen Sinn, unnötig Geld für etwas auszugeben, das Sie nicht voll ausnutzen, oder – noch schlimmer – ein Tablet zu kaufen, das mit Ihren Arbeitslasten überfordert ist. Bei manchen Konfigurationen kann dies sogar eine beträchtliche Summe Geld sparen – zumindest im Vergleich zu den Kosten für Extras, die Sie nie verwenden werden.

Methode 2: Verbindungen und Anschlüsse prüfen (Nicht vergessen, was Sie möglicherweise benötigen)

  • Die meisten Tablets wie das Surface Pro 8 oder das Thinkpad X12 verfügen über USB-C mit Thunderbolt 4-Unterstützung.Überprüfen Sie die Spezifikationen jedoch unbedingt, wenn Sie viele Peripheriegeräte oder externe Festplatten anschließen möchten. Thunderbolt 4 revolutioniert die Datenübertragung, insbesondere beim Übertragen großer Dateien oder beim Anschluss mehrerer Monitore.
  • Wenn Sie Ihr kabelgebundenes Headset, externe Speichermedien oder sogar einen Monitor problemlos anschließen möchten, achten Sie darauf, dass Ihr Tablet über die entsprechenden Anschlüsse verfügt. Das Dell Latitude beispielsweise besitzt zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse, die sowohl als Videoausgänge als auch zur Datenübertragung genutzt werden können und es somit flexibler für den Einsatz am Arbeitsplatz machen.
  • Achten Sie auf das Vorhandensein einer Kopfhörerbuchse – einige neuere Tablets (wie das Surface Pro X) verzichten komplett darauf, was ärgerlich sein kann, wenn Sie kabelgebundene Audiogeräte bevorzugen. Sie benötigen dann wahrscheinlich Adapter.

Wenn Sie Ihre Anschlussmöglichkeiten im Voraus kennen, ersparen Sie sich spätere Enttäuschungen, insbesondere wenn Sie feststellen, dass Ihre schicke USB-C-Dockingstation nicht unterstützt wird oder Sie Ihre alten Kopfhörer nicht ohne zusätzliche Geräte anschließen können.

Methode 3: Betriebssystem- und Softwarekompatibilität berücksichtigen

  • Windows 10 vs. Windows 11 – die meisten neueren Tablets werden mit Windows 11 ausgeliefert, doch es können Kompatibilitätsprobleme auftreten, insbesondere bei älterer Software oder Peripheriegeräten. Manchmal kann ein Betriebssystem-Upgrade Treiberprobleme verursachen. Wenn stabile Software unerlässlich ist, prüfen Sie vor dem Kauf die Treiberunterstützung für das jeweilige Modell.
  • Wenn Sie sich für Kunst oder kreatives Arbeiten interessieren, achten Sie außerdem auf Stiftunterstützung und geringe Latenz. Einige Tablets, wie das Microsoft Surface Book 3, verfügen über dedizierte GPUs, die die Leistung bei Design-Apps entscheidend beeinflussen können.

Das hilft, zu vermeiden, dass man ein schickes Tablet kauft, reibungslose kreative Arbeitsabläufe erwartet, aber dann mit Leistungsproblemen oder Treiberproblemen zu kämpfen hat. Denn natürlich muss Windows es manchmal unnötig kompliziert machen.

Zusammenfassung

  • Die Tablet-Spezifikationen sollten den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen.
  • Achten Sie auf Anschlüsse, Konnektivität und Kompatibilität mit Peripheriegeräten.
  • Prüfen Sie, ob Betriebssystem-Updates und Treiberunterstützung verfügbar sind, wenn Sie auf bestimmte Software angewiesen sind.
  • Planen Sie Ihr Budget entsprechend – geben Sie kein Geld für Funktionen aus, die Sie nicht nutzen werden.

Zusammenfassung

Die Wahl des richtigen Windows-Tablets hängt davon ab, welche Art von Arbeit Sie erledigen werden, welche Peripheriegeräte Sie benötigen und wie viel Sie ausgeben möchten. Jedes Modell hat seine Vorzüge, aber die Kenntnis der Besonderheiten – wie z. B.eingeschränkte Anschlüsse oder Hardware-Engpässe – ist entscheidend. Probieren Sie verschiedene Modelle aus und bedenken Sie, dass ein etwas älteres oder weniger auffälliges Modell manchmal die Aufgaben besser erfüllt als das neueste Flaggschiff. Hoffentlich hilft Ihnen dieser Tipp, nicht in die gleiche Falle zu tappen wie andere – zu viel Geld für unnötige Funktionen auszugeben. Viel Erfolg beim Kauf und hoffentlich erspart Ihnen dieser Tipp einige Probleme!



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