Wie man die Microsoft-Texteingabeanwendung in Windows versteht
Die Microsoft-Texteingabe-Anwendung (TextInputHost.exe) ist ein Systemprozess, der lästig werden kann, wenn er viel CPU-Leistung beansprucht. Wenn Ihr PC langsam wird, ruckelt oder der Task-Manager einen übermäßigen Ressourcenverbrauch durch diesen Prozess anzeigt, fragen Sie sich wahrscheinlich, was Sie dagegen tun können. Manchmal läuft der Prozess einfach weiter und verbraucht CPU-Leistung, selbst wenn Sie weder Bildschirmtastaturen noch andere Eingabefunktionen nutzen. Hier finden Sie eine Übersicht darüber, was dieser Prozess ist, ob er sicher ist und wie Sie ihn gegebenenfalls einschränken können.
Was ist die Microsoft Text Input Application?
Dieser Prozess ist Teil von Windows und steuert Funktionen wie die Bildschirmtastatur, die Emoji-Tastatur, erweiterte Screenshot-Tools und die Mehrfach-Zwischenablage. Er wird möglicherweise unter Namen wie TextInputHost.exe, InputApp.exe oder einfach als Windows-Systemdatei im Task-Manager angezeigt. Er ist zwar systembedingt vorhanden, kann aber gelegentlich Fehlfunktionen verursachen, die zu einer hohen CPU-Auslastung oder sogar zum Absturz des PCs führen können.
Es ist wie ein kleines Windows-Tool für die Texteingabe, aber wenn es Probleme macht, ist es kein Wunder, dass man sich ärgert. Es aktiviert die Emoji-Tastatur, einige Screenshot-Funktionen und die Mehrfach-Zwischenablage, die zwar praktisch, aber nicht unbedingt notwendig für den täglichen Gebrauch sind. Manche halten es für Schadsoftware oder einen dubiosen Keylogger, aber meistens ist es legitim. Trotzdem kann es außer Kontrolle geraten und zu Leistungseinbußen führen, insbesondere bei älteren Versionen wie Windows 10 1903.
Ist die Microsoft-Texteingabeanwendung sicher?
Ja, es ist ein legitimer Bestandteil von Windows. Allerdings kann es gelegentlich Probleme verursachen und viel CPU-Leistung verbrauchen. Auf manchen Rechnern kann es zu Verzögerungen oder, schlimmer noch, zu Systemabstürzen führen, wenn es in einer Endlosschleife hängt oder mit anderen Anwendungen in Konflikt gerät. Wenn Sie Malware befürchten, können Sie überprüfen, ob der Prozess echt ist – insbesondere, wenn er sich ungewöhnlich verhält oder von einem verdächtigen Ort ausgeführt wird.
Um zu überprüfen, ob TextInputHost.exe echt ist, gehen Sie wie folgt vor:
- Öffnen Sie den Task-Manager ( Ctrl + Shift + Esc) und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf TextInputHost.exe.
- Eigenschaften auswählen.
- Wechseln Sie zur Registerkarte „Details“ und sehen Sie sich dann den Produktnamen an. Dort sollte „Microsoft Windows-Betriebssystem“ und der Copyright-Vermerk „Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.“ lauten.
- Um ganz sicherzugehen, wechseln Sie zum Tab „Digitale Signaturen“ und vergewissern Sie sich, dass der Name des Unterzeichners „Microsoft Windows“ lautet.
Sie sollten auch den Speicherort der Datei überprüfen – sie sollte sich entweder hier befinden:
- C:\Windows\SystemApps\MicrosoftWindows. Client. CBS_cw5n1h2txyewy
- oder C:\Windows\SystemApps\MicrosoftWindows. Client. CBS_cw5n1h2txyewy\InputApp
Falls nicht, oder falls der Standort verdächtig erscheint, führen Sie so schnell wie möglich einen vollständigen Virenscan durch – Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Kann man es deaktivieren?
Technisch gesehen ja. Diesen Prozess zu deaktivieren ist möglich, aber etwas riskant – Windows mag es nicht, wenn man an seinen Kernprozessen herumfummelt. Dadurch könnten Funktionen wie die Bildschirmtastatur, die Freihandeingabe oder die Personalisierung der Eingabe deaktiviert werden, was man vielleicht vermissen würde. Wenn es aber wirklich Probleme verursacht, muss man manchmal eben den nötigen Schritt tun.
So deaktivieren Sie den Microsoft-Texteingabeanwendungsprozess
Das Beenden des Prozesses allein reicht nicht aus – Windows startet ihn beim nächsten Neustart automatisch neu, sofern Sie nicht drastischere Maßnahmen ergreifen. Der Trick besteht darin, den zugehörigen Ordner umzubenennen, sodass Windows ihn beim Start nicht mehr findet. Das ist zwar etwas umständlich, aber effektiv. Beachten Sie: Zukünftige Windows-Updates könnten den Ordner wiederherstellen oder erneut umbenennen, sodass Sie diesen Vorgang gegebenenfalls wiederholen müssen.
So geht’s:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startmenü und wählen Sie Task-Manager.
- Suchen Sie unter dem Reiter „Prozesse“ nach TextInputHost.exe. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Dateispeicherort öffnen“. Falls diese Option nicht angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Prozess und wählen Sie dann „Eigenschaften“.
- Notieren Sie sich den Speicherort des Ordners – typischerweise
C:\Windows\SystemApps\MicrosoftWindows. Client. CBS_cw5n1h2txyewy. - Klicken Sie im Task-Manager erneut mit der rechten Maustaste auf den Prozess und wählen Sie „Task beenden“.
- Öffnen Sie den Datei-Explorer ( Win + E) und navigieren Sie zu dem von Ihnen notierten Ordner. Am einfachsten geht das, indem Sie den Pfad einfach in die Adressleiste einfügen.
- Benennen Sie den Ordner um – fügen Sie ein Präfix oder Suffix wie „_backup“ hinzu, damit Sie ihn bei Bedarf später wiederherstellen können. Beispiel: Ändern Sie ihn in
MicrosoftWindows. Client. CBS_cw5n1h2txyewy_backup.
Hinweis: Diese Methode ist langfristig nicht immer zuverlässig, da Windows den Ordner nach Updates möglicherweise neu erstellt oder wiederherstellt. Sollte das Problem also erneut auftreten, müssen Sie die Schritte gegebenenfalls wiederholen. Es handelt sich also nicht um eine dauerhafte Lösung, sondern lediglich um eine Möglichkeit, das Problem vorübergehend zu beheben.
Verbessern Sie die Leistung Ihres PCs
Manchmal laufen Windows-Prozesse ohne ersichtlichen Grund übermäßig aktiv und verursachen dadurch Verzögerungen oder Abstürze. Das Anpassen von Systemeinstellungen oder das Deaktivieren unnötiger Hintergrundanwendungen kann helfen, aber Vorsicht ist geboten. Manchmal lassen sich diese Probleme durch eine Systembereinigung, ein Treiberupdate oder ein Windows-Update beheben.
Zusammenfassung
- Überprüfen Sie TextInputHost.exe in den Eigenschaften des Task-Managers.
- Überprüfen Sie den Standort und die Signatur, um die Echtheit zu bestätigen.
- Erwägen Sie, den Ordner umzubenennen, falls die CPU-Auslastung sprunghaft ansteigt.
- Beachten Sie, dass zukünftige Updates diese Problemumgehung möglicherweise aufheben.
Zusammenfassung
Diese ganze Angelegenheit ist ziemlich frustrierend, da Windows nicht immer transparent anzeigt, was die CPU-Spitzen verursacht. Das Umbenennen des Ordners ist eine schnelle, aber unsaubere Lösung, die bei manchen Systemen funktioniert, jedoch keine dauerhafte. Wenn der Prozess jedoch Ihre Ressourcen stark beansprucht und Sie keine Bildschirmeingabefunktionen nutzen, ist es einen Versuch wert. Denken Sie nur daran: Das System könnte die Funktion später wieder aktivieren, also behalten Sie es im Auge. Hoffentlich beschleunigt das die Sache etwas. Viel Glück!
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